Stuttgarter Hütte

2.310 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis Oktober

Mitte Juni bis Anfang Oktober.

Mobil

+43 676 758 02 50

Telefon

+43 5583 2030

Homepage

www.alpenverein-schwaben.de

Betreiber/In

Andrea Walch

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
36 Zimmerbetten 20 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Stuttgarter Hütte liegt am westlichen Rand des Lechtaler Hauptkamms in der Valluga-Gruppe an der Grenze von Vorarlberg und Tirol. Sie sitzt auf dem Krabachjoch hoch über Zürs. Und ist umgeben von Gipfeln wie der Rüfi-, Gümples-, Krabachspitze, Trittwangkopf, Erlispitze, Wilder Kasten und Fanggekarspitze. Von der Hütte blickt man in das Pazüel-Tal in Vorarlberg und das Krabachtal in Tirol

Station macht man in der Stuttgarter Hütte wenn der Tiroler Weiterwanderweg Adlerweg oder der Lechtaler Höhenweg begangen wird. Sie ist Ausgangspunkt für Gipfel- und Klettertouren in den umliegenden Bergen. Oder Ziel von Wanderungen, die aus Zürs, Lech oder Steeg im Lechtal. Die exponierte Lage auf dem Krabachjoch bescherte der Hütte wiederholt schweren Sturmschäden.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Wanderparkplatz (1.700 m) am Ortseingang von Zürs aus über die Trittalpe geht es recht rasch zur Stuttgarter Hütte. Von Lech mit der Rüfikopfbahn (Bergstation 2.324 m) aufsteigen und über Ochsengümple, Bockbach- und Rauhkopfscharte zur Stuttgarter Hütte.  

Gehzeit: 2 h (von Zürs); 2:30 h (von Lech)

Höhenmeter: 610 m (von Zürs); 866 m (von Lech Ort)

Alternative Routen: südlich von Lech über Monzanbonalpe und Ochsengümple (1.680 m, 4 h); von Lech über das Wösterjoch und die Rauhekopfscharte (1.444 m, 4:30 h);  von Steeg durch das Krabachtal (1.140 m, 5 h); von Kaisers über Almajurtal; Erlachalpe und Erlijoch (1.518 m 5 h); von St. Jakob am Arlberg über Vallugga Bahn-Bergstation (2.808 m, 3 h)
 

Leben auf der Hütte

Die 1910 erbaute und seither ausgebaute Hütte wird von Andrea Walch bewirtschaftet. Mit langer Erfahrung, regionalen Produkten, bewährter Back- und Kochkunst sowie mit großer Fürsorge und Herzlichkeit betreut die Familie mit ihrem Team die Gäste. Es wird ausschließlich frisch gekocht. Für Kinder gibt es einen Spielplatz. Im Hüttenshop, in dem man nicht nur Schlafsäcke erwerben kann, gibt es auch Souvenirs zur Erinnerung an den Hüttenbesuch.

Schwere Stürme in den Jahren 1987 und 1990 setzten der Hütte schwer zu und machten umfassende Renovierungsarbeiten und Neuerungen notwendig. 1990 etwa fegte es das Dach des Gastraums weg und Schneemassen drangen in die Küche ein, was einen Totalschaden zur Folge hatte. Dafür präsentiert sich die Stuttgarter Hütte heute wie ein Schutzhaus aus dem Bilderbuch. Und das auch wegen der grandiosen Lage.

 

Gut zu wissen

Nichtraucher-Hütte.  Gemütlicher Gastraum mit Kachelofen. Gepäcktransport auf die Hütte ist dank der Materialseilbahn möglich. Es gibt Warmwasserduschen gegen Gebühr sowie einen Trocken- und einen Putzraum. Nur Barzahlung möglich.

1988 entstand rund 700 Meter von der Hütte entfernt eine neue Quellfassung. Der Hochbehälter fasst 10.000 Liter. 1999 wurde die Hütte mit einer neu entwickelten biologischen Abwasserreinigungsanlage ausgestattet. Bereits 1987 wurde der Stützpunkt mit Hilfe einer Erdverkabelung an das Stromnetz angeschlossen. Das Kabel ist 2,8 Kilometer lang und führt von der Trittalpe aufs Krabachjoch. Der Strom kommt aus dem öffentlichen Netz. Versorgt wird die Hütte mit einer Materialseilbahn ab der Trittalpe.


Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Ulmer Hütte (2.288 m), die über die Trittscharte (2.580 m) in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Leutkirchner Hütte (2.251 m, 4 h), Edelweißhaus (1.530 m, 4 h, über das Almajurtal).

Gipfelbesteigungen: Trittwangkopf (2.482 m, 30 min); Erlispitze (2.634 m, 1 h); Fanggekarspitze (2.640 m, 1,30 h); Valluga (2.808 m, 2:30 h); Roggspitze (2.747 m, 3 h).

Anfahrt

Mit dem Auto kommt man nach Zürs und Lech 

aus dem Westen: Über die A96 bis zum Grenzübergang Lindau-Bregenz. Weiter auf der A14, der Rheintal-Autobahn, und über die Arlbergschnellstraße S16 bis Langen am Arlberg. Vor dem Arlbergtunnel abbiegen in Richtung Arlbergpass. Auf der Arlbergpassstraße bis zur Abzweigung Flexenpassstraße, über den Flexenpass weiter bis Zürs/Lech. Oder: Von Bregenz über die Bregenzerwald-Bundesstraße B200 und den Hochtannbergpass. Dann Abzweigung nach Zürs/Lech (Achtung: Strecke Lech-Warth ist im Winter oft gesperrt!);

aus dem Osten: Über die A12 Inntal-Autobahn bis Landeck, weiter über die S16 Arlberg-Schnellstraße bis zur Abfahrt Langen/Klösterle. Über Stuben und Flexenpass nach Zürs und Lech. Oder über die B197, Arlberg Straße und Arlbergpass bis Alpe Rauz, dort auf die B198, Lechtal Straße in die beiden genannten Orte.

Auf der B198 gelangt man von Zürs und Lech über Warth in das Tiroler Lechtal. Auf dem Weg in östlicher Richtung und Richtung Reutte erreicht man das Dorf Steeg und die Abzweigung nach Kaisers in der Ortsmitte.

Parkplatz

Parkplätze: Lech - Tiefgarage Anger (im Sommer gratis/im Winter 6 Euro pro Stunde); Zürs - Parkflächen entlang der Flexenpass-Straße südlich des Ortes; Steeg - Ortsteil Prenten/Hinterellenbogen beim Sägewerk Wolf; Kaisers - Parkplatz Almajurtal.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Weg nach Zürs und Lech am Arlberg, um von dort zur Stuttgarter Hütte aufzusteigen, führt über den Bahnhof Langen am Arlberg. Der Bahnhof liegt auf der Strecke Innsbruck-Bregenz. Dort halten sowohl internationale - IC, EC, Railjet - Züge auf ihren Fahrten nach Zürich, Münster oder Wien. 

Am Bahnhof in Langen wird in den Landbus Vorarlberg mit der Nr. 91 gewechselt. Diese Linie verbindet Lech mit Langen, fährt über den Flexenpass und Zürs. In Zürs steigt man am Posthaus und in Lech am Rüfiplatz aus.

Jene, die von Steeg sowie Kaisers im Tiroler Lechtal, zur Stuttgarter Hütte wollen, steigen in Lech in den Lechtalbus - das der Postbus Nr. 4268 - der nach Reutte in Tirol fährt, um. Die Fahrt geht über Warth nach Steeg. Aussteigen an der Haltestelle Abzweigung Bockbach/Krabach. Oder weiter nach Kaisers bis zur Haltestelle Abzweigung Almajurtal.  

Hütte • Vorarlberg

Totalphütte (2.385 m)

Die Totalphütte wurde im Winter 2019 von einer Lawine teilweise zerstört. Die Hütte hat aber dennoch geöffnet, wird im Sommer 2019 aber mit etwas weniger Kapazitäten als gewöhnlich geführt: es stehen 34 Schlafplätze zur Verfügung. Die Hütte wird bis 15.9.2019 geöffnet haben. Die Totalphütte, oberhalb des wunderschönen Lünsersees, thront auf einem kleinen Plateau im Vorarlberger Rätikon. Sie liegt auf dem Weg zur Schesaplana. Auf der Hütte angekommen, ist der halbe Weg auf die berühmte Schesaplana (2.965 m), auf die man im Winter auch mit Tourenski gelangt, gemacht. Bergwanderern, Hochtourengehern, Kletterern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern ist die Totalphütte ein lohnenswertes Ziel. Der Weg auf die Hütte ist auch für kleine, junge und ältere Bergfreunde problemlos zu bewältigen. Sie liefert als Belohnung für den Aufstieg eine grandiose Fernsicht auf die einzigartigen Schneeberge der Silvretta-, Verwall- und Berninagruppe.  
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
In der Tiroler Gemeinde Pfunds steht auf einer Geländestufe des Radurschltals, auf 2.123 m Seehöhe, das Hohenzollernhaus. Die in den Ötztaler Alpen liegende Hütte wird von Anfang Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet. Hier trifft man Bergwanderer, Mountainbiker sowie Schneeschuh- und Skitourengeher. Wer im Winter kommt, findet ein Winterlager vor. Von der Hütte aus haben Besucher freie Sicht auf das Radurschltal und die einmaligen Nauderer Berge.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Nördlich über Gries im Sulztal in den Stubaier Alpen in Tirol gelegen, genießt man auf dieser Hütte, an die sich ein kristallklarer Bergsee schmiegt, den Ausblick auf die grandiose Bergwelt und auf einen imposanten Wasserfall. Die Hütte ist Ziel- und Stützpunkt von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern, die die umliegenden Gipfel, darunter neun Dreitausender, oder den Adlerweg, in Angriff nehmen. Spektakulär ist auch der Gletscher-Panorama-Marsch von Gries über die Winnebachseehütte, das Zwieselbachjoch, die Guben-Schweinfurter Hütte und weiter nach Niederthai. Mitunter „verirren“ sich auch Mountainbiker auf die Hütte, die sich nicht nur bis hierher mühen, sondern auch noch weiter bis zum Seblaskogel, um danach eine waghalsige Abfahrt zu genießen. Der hütteneigene Klettergarten Kleinkanada wurde von erfahrenen Bergführern eingerichtet und bietet Routen bis zum 6. Schwierigkeitsgrad. Der markante Felsriegel ist keine zehn Gehminuten entfernt und eignet sich auch für Anfänger und Familien. Für Kleinkinder ist der Klettergarten, da der Ausgangsstandplatz etwas abschüssig ist, weniger geeignet.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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