Monte-Leone-Hütte

2.848 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Juni bis September bewartet. Sonst immer geöffnet.

Mobil

+41 79 934 97 32

Telefon

+41 27 979 14 12

Homepage

http://www.cas-sommartel.ch/site/de/cabane

Betreiber/In

Colette Schärer

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
32 Schlafplätze 16 Schlafplätze

Details

  • Winterraum

Lage der Hütte

1991 wurde eine alte Armeebaracke nahe des Simplonpasses, die zur Sicherung der Landesgrenze gedient hatte, umgerüstet zur Schutzhütte und aufgrund ihrer Lage vis-a-vis der Nordflanke des gleichnamigen Berges Monte-Leone-Hütte genannt. Heute wird sie von der SAC Sektion Sommartel im Kanton Wallis geführt.

Der Kessel unter dem Chaltwassergletscher ist umrahmt von hohen Gipfeln, Eis, Schuttmassen und Gletscherschliffen. In einer eisfrei gewordenen Mulde ist durch den Rückgang des Gletschers ein türkisfarbener See entstanden, oberhalb thront die Monte‐Leone‐Hütte. Hier faszinieren die farbenfrohen Gesteine und auch die Pionierflora setzt prächtige Farbtupfer. Zehn Minuten oberhalb der Hütte auf dem Grat hat man spektakuläre Ausblicke zu den Eisabbrüchen des Chaltwassergletschers und Tiefblick gegen die Alpe Veglia in Italien.

Ein Anstieg zum nahen Wasenhorn (3.246 m) kann wirklich trittsicheren BergsteigerInnen sehr empfohlen werden, die weite Aussicht nach Norden in das Rhonetal lohnt die Mühe.

Gut zu wissen

In der extremen Umgebung der vom Gletscher geprägten Mondlandschaft ist die Monte-Leone-Hütte eine sehr ursprüngliche und einfache Hütte. Das Material muss herauf getragen werden, es gibt keine Seilbahn. Keine Duschen, kein WiFi, aber gute Küche – dafür ist sie bekannt.

32 Schlafplätze mit Matratzen und nordischen Bettdecken (Hüttenschlafsack obligatorisch), Halbpension möglich.

TOUREN IN DER UMGEBUNG

Monte Leone (3.553 m, 4:30 h), Breithorn (3.438 m, 4 h), Wasenhorn oder Punta Terrarossa (3.245 m, 2:30 h)

Anfahrt

Von der Schweiz
Über Monthey nach Martigny und weiter ins Rhonetal nach Brig-Glis. Alternativ über den Rhonegletscher oder den Grimselpass nach Brig-Glis. Dort nach Süden auf den Simplonpass.

Von Italien
Über Lago Maggiore und Domodossola auf den Simplonpass.

Parkplatz

Simplonpass

Hütte • Wallis

Weissmieshütte (2.726 m)

Die Weißmieshütte des SAC unterhalb der Viertausender Lagginhorn und Wiesmies ist so etwas wie ein Dinosaurier aus einer anderen Zeit. Die 1995 sanft renovierte Schutzhütte liegt in einem Skigebiet. Dabei ist z. B. die alte Hütte, die heute als Schutzraum dient, eine der letzten erhaltenen Hütten aus der Gründerzeit. In der Früh und am Abend bzw. generell im Sommer spürt man die Bergbahnen jedoch kaum. Und sie haben ja auch Vorteile: so ist die Hütte in etwa 1 h von der Bergstation Hohsaas erreichbar.  Der Morgen und der Abend sind generell Zeiten, die auf bzw. vor der Weißmieshütte am schönsten sind: die Hütte liegt auf einem Aussichtsbalkon gegenüber der Mischabelgruppe mit ihren vielen Viertausendern wie Dom und Täschhorn.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Baltschiederklause liegt auf 2.783 m Höhe im hinteren Baltschiedertal im Kanton Wallis und ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpen-Clubs. Wer auf der Hütte einen unvergesslichen Abend verbringen möchte, muss vorab einen mehrstündigen Zustieg in Kauf nehmen. Dieser ist aber äußerst abwechslungsreich und gehört zu den schönsten Hüttenwegen des Landes. Die bereist 1922 errichtete Klause befindet sich im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch, zu Füssen des Jägihorns in den Berner Alpen und wird umrahmt von den 3.000er Stockhorn, Bietschhorn, Breithorn und Strahlhorn.  Von der Klause aus bieten sich Hoch- und Klettertouren aller Leistungsstufen in die Umgebung an. Das etwa 3,2 km westlich gelegene Bietschhorn ist wohl das bekannteste Ziel und kann von der Klause aus auf verschiedenen Routen bestiegen werden.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Bordierhütte (2.886 m)

Die Bordierhütte ist im Besitz des Schweizer Alpen Clubs und liegt auf 2.886 m Höhe am Fuße des Nadelgrates im Kanton Wallis. Sie befindet sich oberhalb von St. Niklaus in der Mischabelgruppe, einem Bergmassiv der Walliser Alpen. Westlich der alpinen Schutzhütte liegt das Klein Bigerhorn.  Für Touren auf die Gipfel der Balfringruppe und des Nadelgrats ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt. Darüber hinaus ist die Umgebung der Hütte für Ausbildungskurse im Fels und im Eis bestens geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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