Hanauer Hütte

1.922 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Von Mitte Juni bis Anfang Oktober geöffnet.

Telefon

+43 664 266 91 49

Homepage

www.hanauer-huette.de

Betreiber/In

Werner Kirschner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
22 Zimmerbetten 106 Schlafplätze 14 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Im Angerletal in Tirols Lechtaler Alpen erwartet dies fantastisch gelegene und familienfreundliche Hanauer Hütte (1.922 m) nicht zuletzt dank eines nicht versperrten Winterraumes ganzjährig Wanderer, Hochtourengeher, Kletterer sowie Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Im Umfeld der Hütte befinden sich zwei Klettersteige sowie mehrere Klettergärten, die teilweise auch für Kinder geeignet sind.

Abgesehen von den Gipfelwanderungen wie auf die Reich- oder die Kogelseespitze, die teilweise über Klettersteige führen, sind vor allem die Umrundung der Dremlspitze (4:30 – 5 h) oder der Parzinnspitze (2:30 – 3 h) lohnende Unternehmungen im Ruhegebiet Muttekopf. Das Hochkar der Parzinnspitze ist übrigens bekannt für seinen außergewöhnlichen Blumenreichtum. Die Kogelseespitze wiederum gilt wegen der leichten Erreichbarkeit als einer der wenigen einfachen Gipfel im hohen Teil der Lechtaler Alpen. Darüber hinaus ist die Hütte Stützpunkt auf dem Weitwanderweg Adlerweg.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Tiroler Ort Reutte fährt man den Fluss Lech entlang nach Elmen. Wenige Kilometer nach Elmen biegt man ins Bschlabser Tal ab. Kurz nach Bschlabs führt die Straße zum kleinen Weiler Boden (1.357 m), dem Ausgangspunkt zur Hanauer Hütte.

Von hier aus marschiert man über den Forstweg Tal einwärts bis zur Materialseilbahn. Nun geht’s anfangs noch sehr leicht über den markierten Steig, ehe es nach Überqueren des Baches zeitweise etwas steiler wird. Von Imst fährt man über das Hahntennjoch zum Weiler Boden.

Gehzeit: 2:15 h

Höhenmeter: 565 m

Alternative Routen
Von Gramais über die Kogelseescharte (4:30 h); von Elmen (5:30 h); von Starkenbach (7 h).

Leben auf der Hütte

Die Lage, der Ausblick von der prachtvollen Terrasse aus, die Qualität der Speisen und nicht zuletzt das Angebot für Kinder – all das macht diese Hütte zu einem besonders beliebten Stützpunkt. Das kulinarische Angebot beschränkt sich nicht nur auf typische Hüttenkost, besonders die Wildgerichte genießen einen exzellenten Ruf. Dass der große Speisesaal eher dem eines Hotels gleicht und weniger dem Charme einer urigen Hütte entspricht, tut dem allgemeinen Wohlfühlfaktor keinen Abbruch. Für die kleinen Gäste gibt’s im Haus eine Spielecke, draußen einen Spielplatz mit Sandkiste sowie ein Trampolin. Neben der Hütte befindet sich eine kleine Kapelle.

Gut zu wissen

Dank einer Materialseilbahn ist ein Gepäcktransport auf die Hütte gegen Gebühr möglich. Der Stützpunkt verfügt über Warmwasser-Duschen, Waschräume und Toiletten sowie ein Trockenraum mit Schuhtrockner.

Ein Seminarraum für 60 Personen ist mit Beamer, Overhead-Projektor, DVD und Video ausgestattet. Guter Handy-Empfang, kein WiFI. Nur Barzahlung möglich. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld abzuklären.

Essen und Trinken ist in den Schlafräumen untersagt, das Rauchen in der gesamten Hütte. Außerdem werden die Gäste gebeten, die Hütte nicht mit Berg- und Wanderschuhen zu betreten.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Steinseehütte in 2.061 m, die über die Vordere Dremelscharte in 2:30 h, über die Hintere in 3:30 h Gehzeit zu erreichen ist.  Weiters: Muttekopfhütte (1.934 m, 6 h); Anhalter Hütte (2.042 m, 3:30 h); Memminger Hütte (2.242 m, 9 h); Württemberger Haus (2.220 m, 6 h).

Gipfelbesteigungen: Kogelseespitze (2.647 m, 2 h); Dremelspitze (2.741 m, 2:30 – 3 h); Reichspitze (2.590 m, 2:30 – 3 h); Parzinnspitze (2.613 m, 2:45 h); Schlenkerspitze (2:831 m, 3:30 h).

Anfahrt

Über Imst oder das Lechtal nach Pfafflar und den Ortsteil Boden, westlich von Pfafflar.

Parkplatz

Boden

Das Kaufbeurer Haus (2.007 m) liegt im Urbeleskar in den Allgäuer Alpen (Tirol) an der Nordseite der Hornbachkette. Wanderer schätzen es als eine willkommene Raststation, Übernachtungsgäste finden hier einfache Lager. Ein Hüttenwart ist nur am Wochenende anwesend. Die Schutzhütte ist von Pfingsten bis Anfang Oktober geöffnet – im Winter ist das Winterlager mit einem AV-Schlüssel benutzbar. Tourengeher und Bergsteiger finden rund um die Hütte viele Möglichkeiten. Die schönsten Touren führen auf die Bretterspitze (2.608 m), die Urbeleskarspitze (2.632 m) und die Gliegerkarspitze (2.575 m). Diese Touren erfordern allerdings alpine Erfahrungen und sind für Kinder ungeeignet.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Selbstversorger
Die Muttekopfhütte (1.934 m) liegt in herrlicher Panoramalage am Lechtaler Höhenweg und ist ob des geradezu überbordenden Angebots ein wahres Dorado für Kletterer. In den vergangenen Jahren wurden die früher nur mit Holzkeilen und Normalhaken abgesicherten alpinen Routen saniert, neue wurden erschlossen und Klettergärten eingerichtet.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Was für ein Postkartenidyll: Rund 250 m unterhalb der Coburger Hütte (1.920 m) liegt glasklar der Seebensee, in dem sich das Zugspitzmassiv spiegelt, welches gegenüber der Hütte thront. Dieser Anblick ist freilich nur einer von vielen Günden, den 1901 auf einem Sattel in der Mieminger Kette in Tirol eröffneten Stützpunkt zu Fuß oder mit dem Mountainbike zu besuchen. Umgeben ist er von den Gipfeln Sonnenspitze, Drachenkopf, Marienbergspitze, Grünstein, Tajakopf und den Griesspitzen. Etwas oberhalb der Hütte liegt nicht minder idyllisch der Drachensee, nur fünf Minuten entfernt der Klettergarten Coburger Hütte mit rund zehn Routen der Schwierigkeitsgrade 4 bis 6 lt. UIAA. Nochmals rund 20 Minuten weiter in Richtung Wandfuß des Drachenkopfs findet man den Klettergarten Colosseum mit fünf Routen der Schwierigkeiten 7 bis 9- laut UIAA. Aber nicht nur Kletterer, auch Bergsteiger, Wanderer und Skitourengeher genießen vielfältige Möglichkeiten. Die Hütte ist darüber hinaus Teil des Weitwanderwegs Via Alpina und des Adlerwegs, der durch ganz Tirol führt.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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