Lorea-Hütte

2.022 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Juni bis Ende September geöffnet. 
 

Telefon

+49 89 438 944

Homepage

www.lorea-huette.de

Betreiber/In

Martin Schröck

Räumlichkeiten

Matratzenlager
16 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel erforderlich
  • Für Familien geeignet

Lage der Hütte

Die Loreahütte liegt unterhalb des Loreakopfes am östlichen Rand der Lechtaler Alpen. Mehr als 1.000 Höhenmeter unter der Hütte tost der Straßenverkehr über den Fernpass, einer der meistbefahrenen Pass-Straße in den Ostalpen, und durch die Klause Fernstein. Schloß Fernstein und Fernsteinsee sind einen Besuch wert. Das Gewässer und der benachbarte Sameranger See sind beliebte Ziele von Tauchern. 

Das Ziel, die Loreahütte, ist eine Selbstversorgerhütte. Lebensmittel und Verpflegung müssen also mitgebracht werden. Angesichts des Anstiegs von Fernstein eine, die Beinmuskulatur sehr kräftigende und beschäftigende Angelegenheit. An der Hütte werden Essen und müde Beine sofort Nebensache. Der Blick auf die Zugspitze und das Wetterstein-Massiv belohnt für etwaige Zustiegsstrapazen. So laut es auf der Fernpass-Straße sein mag, so beschaulich und beeindruckend ist es um die abgeschieden liegende Hütte. 

Kürzester Weg zur Hütte

Der Anstieg zur Loreahütte beginnt an der "alten Römerstraße", die über den Fernpass führte. Etwa 500 Meter vor - in Richtung Nassereith - dem Hotel Fernsteinsee auf 960 Metern. Über einen Waldsteig geht es in Richtung Baumgrenze und Almboden. Nach Überschreiten der Baumgrenze steigt man, mit Blick auf Loreascharte und Loreakopf, zur Hütte auf. 

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1.062 m

Alternative Routen: keine
 

Leben auf der Hütte

Die Loreahütte, auch Otto-Reinhardt-Hütte genannt, sitzt auf einem langgestreckten Grasrücken südlich und oberhalb der Lorea-Alm. Die 1928 eröffnete Schutzhütte wurde über die Jahre renoviert und modernisiert. Das Wasser, das in der Hütte zu trinken ist, stammt aus zwei Quellen. Strom wird mittels Windrad und Photovoltaik-Anlage erzeugt. 

Die Hütte wird während ihrer Öffnungszeit an den Wochenenden von Mitglieder der DAV-Sektion Isartal, der sie gehört, bewartet. Sie ist mit einem Matratzenlager, einer Küche mit ausreichend Geschirr und einem Aufenthaltsraum ausgestattet. Das Raum- und Platzangebot macht sie für Gruppen und Familien interessant. 
 

Gut zu wissen

Waschraum und WC vorhanden. Dort und in der Küche gibt es Fließwasser. Brennholz ist vorhanden. An Wochenende kümmert sich der Hüttendienst der Sektion um das Brennholz. Gäste und Besucher dürfen aber auch selbst mit anpacken und Holz in die Hütte schaffen. Mäßiger Handyempfang. Barzahlung. Hüttenschlafsack-Pflicht! Ausleihe möglich. Beim Verlassen der Hütte unbedingt darauf achten, dass alle Fenster und Türen gut verschlossen sind.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Heiterwandhütte (2.020 m), die in 5 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Anhalter Hütte (2.042 m, 8 h) und Wolfratshauser Hütte (1.753 m, 8:30 h).

Touren und Gipfelbesteigungen: Loreakopf (2.471 m, 1:30 h); Tagweidkopf (2.408 m, 1:30); Östliches Kreuzjoch (2.231 m, 1:30 h); Roter Stein (2.366 m, 3:30 h);

Anfahrt

Schloß Fernstein und Fernsteinsee am Fernpass sind mit dem Auto aus Richtung Bregenz, Innsbruck und dem Osten Österreichs über die A12, Inntal-Autobahn erreichbar. Aus dem Westen Anreisende fahren an der Ausfahrt Imst-Pitztal von der Autobahn ab, durch Imst durch und auf der B189, der Mieminger Straße, bis Wiesenmühle, einem Ortsteil von Nassereith. Links abzweigen auf die B179, die Fernpass-Straße, und weiter in die Klause Fernstein. 

In Nassereith Wiesenmühle biegen auch jene Auto-Reisenden nach Fernstein ein, die über die B189 aus dem Osten, von Telfs, von Innsbruck oder auf der A12 über Innsbruck anreisen. 

 

Aus München fährt man auf der A95 nach Garmisch-Partenkirchen. Auf der B23 geht es über Grainau und Griesen über die deutsch-österreichische Grenze, weiter auf der B187, der Ehrwalder Straße, an Ehrwald und Lermoos vorbei bis zur Kreuzung mit der B179 bei Untergarten. Auf der B179 durch den Lermooser Tunnel und über den Fernpass nach Fernstein. 

Aus Kempten geht es auf der A7 bis Füssen und auf österreichischer Seite auf der B179 durch den Lermooser Tunnel, Fernpass nach Fernstein. 

Parkplatz

Parkplatz: Ferienpark Schloss Fernsteinsee

Öffentliche Verkehrsmittel

Fernsteinsee und Schloß Fernstein sind die Ausgangspunkte um zur Lorea Hütte aufzusteigen. Schloß und See sind aus dem Inntal und von Imst mit Postbussen zu erreichen. Von Imst-Pitztal Bahnhof geht es mit einem Shuttle zunächst zum Imst Terminal Post und von dort weiter mit dem Bus Nr. 4206 durch das Gurgltal nach Nassereith. Und letztendlich mit dem Bus Nr. 4250, der über den Fernpass nach Reutte fährt, in die Klause Fernstein. 

Der Inntal-Bahnof ist mit, zwischen Bregenz und Innsbruck verkehrenden Railjet-Zügen, EC-Verbindungen und Regionalzügen zu erreichen. 

Aus München reist man, mit der nach Reutte über Garmisch-Partenkirchen fahrenden Regionalbahn an, steigt am Zugspitz-Bahnhof in Ehrwald aus und in den Postbus Nr. 4250 um. Dieser bringt Reisende über die Fernpasshöhe nach Fernstein. Aus dem Allgäu fährt man von Kempten mit der Regionalbahn nach Reutte und weiter nach Ehrwald. Vom Zugspitz-Bahnhof, wie beschrieben, nach Fernstein. 

Die Peter-Anich-Hütte steht oberhalb von Telfs in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Ihre Besucher, das sind Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuh-Geher und Familien mit Kindern, werden mit einem ausgiebigen Panorama auf das Oberinntal rund um Telfs und das Mieminger Plateau belohnt. Die Hütte ist nach dem aus Oberperfuss stammenden Landvermesser und Kartografen Peter Anich, der den Atlas Tyrolensis zeichnete, benannt. Die Hütte ist vom Parkplatz in Rietz im Inntal in nur einer Stunde Gehzeit zu erreichen. Martin Perkhofer kocht auf Vorbestellung für Gruppen und Schulklassen, die einen Ausflug machen, Hausmannskost. Seine Kiachln, Buchteln und Krapfen gelten im Inntal als legendär.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Verpeilhütte (2.025 m)

Die urige Verpeilhütte in den Ötztaler Alpen (Tirol) liegt im Kauner-Hochtal in herrlicher Lage zwischen Felsengipfeln. Eine Anreise mit dem Auto bis fast zum Hüttenstandort ist dennoch möglich, was Familien mit Kindern zugute kommt. Bergsteiger, Bergwanderer und Kletterer nutzen die Hütte als Stützpunkt – im Winter bietet sich die Umgebung für Skitouren an. Auch viele Mountainbiker finden den Weg hinauf. Die Verpeilhütte liegt an der beliebten Fernwanderroute E5 – herrliche Natur lässt sich aber schon in unmittelbarer Umgebung finden. Vor allem Kinder haben ihre Freude an den kleinen Bächen und Almen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Oberreintalhütte (1.525 m) im bayerischen Wetterstein-Gebirge ist erste Adresse für ambitionierte und motivierte Kletterer. Für Menschen, die sich Hand und Fuß an Touren durch die mächtigen Felswänden von Schüsselkarspitze, Scharnitzspitze oder Oberreintalschrofen legen wollen. Die Selbstversorgerhütte liegt im Naturwaldreservat Oberreintal. In der lokalen Kletter- und Alpin-Gemeinschaft heißt sich auch Franz-Fischer-Hütte, zu Ehren des äußerst beliebten, langjährigen Hüttenwirtes Franz Fischer. Das Oberreintal ist ein Klettergebiet-Klassiker. Und die Hütte ist die Boden- und Basisstation für unzählige Kletterer, die es über das Schüsselkar in die Vertikale zieht. Sie schwärme von der Hütte aus, um sich in mehr als 300 Routen vom 4. bis zum 9. Schwierigkeitsgrad zu fordern, zu beweisen, zu scheitern oder um über die eigenen Grenzen zu gehen.  An schönen Wochenenden im August ist die Hütte meist vollständig mit Kletterern belegt. Hüttenwart Hans Bader kocht an solchen Tagen für die anwesenden "Seiltänzer". Natürlich, die von ihnen selbst mitgebrachten Lebensmittel. Und er verkauft ihnen Bier, Limonaden und Kaffee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Selbstversorger

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