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Hütten

Oktober: 5 Hütten-Tipps der Redaktion

Aktuelles • 30. September 2021

Hütten in den Bergen gibt es zwar nicht so viele wie Sterne am Firmament – die Auswahl ist dennoch riesig. Wir stellen euch einmal im Monat unsere aktuellen Favoriten zum Einkehren vor!

Die Peter-Wiechenthaler-Hütte in Salzburg
Foto: Marco Rossi/ Bergwelten Magazin
Die Peter-Wiechenthaler-Hütte in Salzburg

Olpererhütte, 2.389 m

Tirol/ Zillertaler Alpen

Zugegeben, ein Geheimtipp ist die Olpererhütte keiner mehr, was nicht zuletzt an der fotogenen Panorama-Hängebrücke in ihrer Nähe liegt. Online-Redakteur Daniel schwärmt trotzdem für die „superschöne und moderne“ Hütte und ihre „herrliche Gaststube mit Panoramafenster“. Bei nicht ganz perfektem Herbstwetter ist das beliebte Ausflugsziel oberhalb des Schlegeisspeichers vielleicht auch gar nicht mehr so überlaufen – bis 10. Oktober (falls der Winter es nicht eiliger hat) kann man es noch überprüfen.

Voraussichtlich bis 10. Oktober geöffnet

Schiestlhaus, 2.156 m

Steiermark/ Hochschwabgruppe

Genauso, wie die steirische Hochschwabgruppe als Geheimtipp für Wandertouren angesehen werden kann, ist deren höchstgelegene Schutzhütte direkt am Hochschwab-Gipfelplateau eine echte Empfehlung. Das altehrwürdige Schiestlhaus wurde 2005 als Passivhaus neugebaut, an der überwältigenden Aussicht hat sich aber nichts geändert – an klaren Tagen reicht sie bis zum Großen Priel im Toten Gebirge. Pächter Christian Toth kocht auch für Vegetarier mit viel Liebe – freut sich andererseits aber auch immer, wenn man ihm frisches Obst und Gemüse oder Tagespresse mit rauf bringt. Belohnt wird die Mühe mit einem Schnapserl.

Geöffnet bis 26. Oktober

Peter-Wiechethaler-Hütte, 1.752 m

Salzburg/ Berchtesgadener Alpen

Wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, freut sich das Team der Peter-Wiechenthaler-Hütte immer noch auf Besuch. Gerade wenn es auf den Bergen ruhiger wird, lässt sich eine grandiose Aussicht über das Saalfeldner Becken und in Richtung Leoganger Steinberge genießen. Apropos genießen: Hüttenwirtin Christiane Fellner zaubert ganz hervorragende Hausmannskost. Für Süßmäuler ist der Kaiserschmarrn Pflicht!

Bis 26. Oktober geöffnet

Chamanna Coaz, 2.610 m

Graubünden/ Bernina-Gruppe

Die Chamanna Coaz haben wir vorletzten Sommer kennengelernt, als wir unsere Redaktions-Hüttenwoche im Val Roseg im Engadin verbrachten und sie uns als Übernachtungs-Stützpunkt für eine Bergtour diente. Wenige Schutzhütten sind derart unmittelbar in Naturgewalten eingebettet: Wie eine Perlenkette aus Gipfeln umschließen sie die umliegenden Dreitausender – mit dem berühmten Piz Bernina sogar ein Viertausender. Der Roseggletscher wirkt von der Terrasse aus zum Greifen nahe. Zwei Dinge sind uns besonders in Erinnerung geblieben: Der einmalige Ausblick auf den unterhalb der Hütte liegenden Gletschersee Lej da Vadret – und die Schockstarre, als wir tags darauf in selbigen hineingesprungen sind. Bei einer Wassertemperatur von weit unter 10 Grad. Ach ja, auch die mächtig deftigen Pizzoccheri – eine Art Buchweizen-Nudelauflauf mit Kartoffeln, Käse und Mangold – werden wir so schnell nicht vergessen. Kredenzt werden die Engadiner Schmankerl von den sympathischen Wirtsleuten Ruedi und Ursula, die die Hütte seit 17 Jahren führen.

Voraussichtlich bis 16. Oktober geöffnet

Berggasthof Resterhöhe, 1.760 m

Salzburg/ Kitzbüheler Alpen

Um es als urige Berghütte zu bezeichnen, ist das Berggasthaus Resterhöhe an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg – trotz seiner 150-jährigen Geschichte – wohl eine Spur zu luxuriös. Genau das dürfte es Bergwelten-Chefredakteurin Katharina Lehner aber angetan haben – die sich diesen Sommer nach einer Gravelbike-Tour in den Kitzbüheler Alpen ebendort eine Portion Berg-Wellness gönnte. Köstliches Essen auf Gourmet-Restaurant-Niveau drinnen, wohlige Hot Tubes (Badefässer) draußen – so lässt es sich Leben.

Ab 12. Dezember wieder geöffnet

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