Olpererhütte

2.389 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Von Anfang Juni bis Anfang Oktober geöffnet.

Telefon

+43 664 417 65 66

Homepage

www.olpererhuette.de

Betreiber/In

Katharina & Manuel Daum

Räumlichkeiten

Zimmer Winterraum
60 Zimmerbetten 12 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die 2006/07 völlig neu errichtete Olpererhütte (2.389 m) liegt spektakulär oberhalb des Schlegeisspeichers und gibt einen fabelhaften Blick auf den Stausee und die höchsten Gipfel des Tiroler Zillertals frei. Der dritthöchste, der Olperer (3.476 m), ist auch der Namensgeber der Hütte.

Gäste sitzen am liebsten auf der großen Aussichtsterrasse, die rund 100 Personen fasst – darunter viele Bergsteiger, Hochtourengeher und Kletterer, die in nur 30 min Entfernung einen eigenen Klettergarten mit Routen unterschiedlicher Grade vorfinden. Doch auch Familien mit Kindern finden ihren Weg auf die Hütte – der rund 1:30 h Gehzeit dauernde Zustieg vom Schlegeisspeicher ist relativ leicht.

Eine Tour auf den Olperer dauert in etwa 3 - 4 h, auf den Fußstein (3.380 m) rund 4 h. Die Olpererhütte liegt am Fernwanderweg 502 von München nach Venedig, auf der Peter-Habeler-Runde, dem Berliner Höhenweg, der wunderschönen Neumarkter Runde und am 2006 eröffneten Panorama-Höhenweg. Serviert werden Zillertaler Schmankerl.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Der kürzeste Zustieg erfolgt vom Schlegeisspeicher (1.785 m) und ist auch mit Kindern gut zu bewältigen. Über die Zillertaler Bundesstraße (B169) nach Mayrhofen, Richtung Ginzling, Schlegeisspeicher (ab Breitlahner Straßenmaut für PKWs).

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 604 m

Leben auf der Hütte

Die 125 Jahre alte Olpererhütte wurde 2006 abgerissen und an gleicher Stelle völlig neu gebaut. Entsprechend modern präsentiert sich das heutige Haus, das ein beliebter Stützpunkt von hochalpinen Tourengehern und Kletterern ist. Die wohltemperierten Räume verfügen über große Fenster – imposant ist das riesige Panoramafenster im Aufenthaltsbereich. Schöner ist der Ausblick nur noch von der großen Aussichtsterrasse, auf der rund 100 Gäste die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen im Blick haben.

Aufgrund der südseitigen Lage im Riepenkar direkt unterhalb des mächtigen Olperers (3.476 m) sitzt man den ganzen Tag in der Sonne mit Blick auf das Gletscherfeld des Schlegeiskees oder die vereisten Gipfeln Hochfeiler (3.510 m), Großer Möseler (3.473 m) und Hochferner (3.473 m).

Kletterer müssen gar nicht weit gehen – die junge Pächterpaar Katharina und Manuel Daum hat seit 2009 eine halbe Stunde von der Hütte entfernt eigenhändig Kletterrouten in einen geeigneten Granit-Felsen gebohrt, darunter eine Traumpfeiler genannte überhängende Route. Inzwischen sind 8 Routen fertiggestellt – allesamt mit herrlichem Ausblick auf den Alpenhauptkamm.

Gut zu wissen

WC, Waschraum, Warmwasser und Duschen vorhanden. Zimmer sind wohltemperiert. Die Hütte kann für Seminare genutzt werden. Winterraum mit Holzherd, Brennmaterial und Toilette (ohne Wasser und Licht). Der Winterraum ist mit einem AV-Schloss versperrt.

Trockenraum vorhanden, guter Handy-Empfang. Mitnahme von Hunden bitte im Vorfeld abklären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Dominikushütte in 1.805 m, die in 1:15 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Friesenberghaus (2.498 m, 2 h); Furtschaglhaus (2.295 m, 4 h); Gamshütte (1.921 m, 9 h); Geraer Hütte (2.324 m, 5 h), Spannaglhaus (2.531 m, 4:30 h); Tuxerjochhaus (6 h).

Gipfelbesteigungen und Touren: Olperer (3.476 m, 3 h Gehzeit); Gefrorene Wandspitze (3.286 m, 2:30 h); Fußstein (3.381 m, 4 h); Schrammacher (3.411 m, 6 h); Riepenkopf (2.905 m, 1:30 h).

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn ins Zillertal bis nach Mayrhofen, Ginzling und zum Schlegeisspeicher (mautpflichtig).

Parkplatz

Großer Parkplatz direkt beim Schlegeisspeicher

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Jenbach mit der Zillertalbahn bis nach Mayrhofen und weiter mit den Bus bis zum Schlegeisspeicher. 

Hütte • Tirol

Geraer Hütte (2.324 m)

Inmitten unberührter Natur liegt die Geraer Hütte (2.324 m) an der Westseite der Zillertaler Alpen und umgegeben von den markanten Granitwänden von Olperer, Fußstein, Schrammacher und Sagwandspitze. Die ruhige Lage im Naturschutzgebiet Valsertal bietet für Kletterer den idealen Rahmen für teils sehr anspruchsvolle Touren. Hüttenwirt Arthur Lanthaler hat für jeden Gast individuelle Tipps parat. Die umliegenden Hütten laden zu einer mehrtägigen Wanderung ein. Für Alpinkurse stehen ein Klettergarten oder das Schulungsgelände in der Nähe der Hütte zur Verfügung. Einen Besuch ist auch das aufgelassene Molybdanbergwerk in 2.800 m wert. Gehzeit dorthin eine Stunde. Stirnlampe nicht vergessen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Greizer Hütte (2.227 m) in den Zillertaler Alpen in Tirol liegt im Oberen Floitengrund. Für Bergwanderer ist sie ein wichtiges Etappenziel auf dem Berliner Höhenweg. Ziele abwechslungsreicher Berg- und Frühjahrsskitouren sind wiederum der Große Löffler (3.376 m), die westliche Floitenspitze (3.194 m) oder der Schwarzenstein (3.368 m). Für Kletterer besonders interessant ist die Kletterroute über die Südost-Kante auf den Gigalitzturm (2.978 m, 7 Seillängen, Schwierigkeit 4+/5- UIAA). Zudem befindet sich in unmittelbarer Hüttennähe ein Klettergarten mit vier 15 bis 35 m langen gesicherten Routen, auf dem auch Kurse abgehalten werden. Gletschertouren auf die Gletscherfelder des Floitenkees bieten sich ebenfalls an. Dank der leichten Erreichbarkeit eignet sich die familienfreundliche Hütte durchaus auch für Tagesausflüge.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Edelrauthütte (2.545 m)

Die Edelrauthütte (2.545 m) liegt am Eisbruggjoch, einem Übergang zwischen dem Pfunderer und dem Lappacher Tal in den Zillertaler Alpen in Südtirol. Sie wird daher auch Eisbruggjochhütte genannt. Im Juli 2016 wurde die neue Edelrauthütte eröffnet und dann Anfang September offiziell eingeweiht. Mit einem Neuanfang geht die Geschichte des 108 Jahre alten Schutzhauses weiter. Im Frühjahr 2015 wurde die alte Eisbruggjochhütte abgerissen und hinter ihr das neue Schutzhaus errichtet. Es gehört seit 2010 dem Land Südtirol. Im Jahr 2012 lösten Entwürfe für die neue Hütte, die im Rahmen eines Architektur-Wettbewerbes entstanden, heftige Kontroversen aus. Deren Staub hat sich gelegt. Nun setzt die neue Hütte ihre hochalpinen Aufgaben fort. Und beherbergt Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Von der Eisbruggjochhütte geht es auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Auf Hochfeiler, den Großen Möseler und Hohen Weißzint. Höhenwege wie der Pfunderer oder der Neves Höhenweg führen an ihr vorbei. Gletscher- und Bergseen wie Eisbruggsee oder die Zösen-Seen gehören zur ihrer Umgebung. Dort tummeln sich auch Murmeltiere und Steinböcke.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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