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Südtirol Vanlife-Special, Teil 2

Brixen – ein Top-Spot fürs Vanlife

• 26. August 2021
von Sissi Pärsch

Brixen ist eine Stadt, in der man schnell ankommt, schnell runterkommt und schnell raufkommt in die Berge. Sie liegt direkt hinter dem Brenner, ist jung, entspannt und superschön und liegt im Eisacktal umzingelt von Wein- und Sportbergen. Wir sagen euch, wie man dort das perfekte Vanlife lebt.

Riversurfen in der Stadt Brixen
Foto: Brixen Tourismus / Hannes Fistill
Riversurfen mitten in der Stadt: Brixen bietet Wellen am Berg und im Fluss
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In unserer Vanlife-Serie durchstreifen wir (opferbereit wie wir sind) die Alpen, nur um für euch die besten Plätze und Ecken auszukundschaften. Grundsätzlich kann man mit Südtirol schon einmal nicht viel falsch machen. Doch speziell in Brixen lässt sich sehr viel sehr richtig machen! Hier kommen unsere Top-5-Camping-, Action- und Kulinarik-Tipps für die älteste Stadt Tirols:

1. Campen auf dem Weingut

Campen auf dem Weingut Griesserhof

Es ist einer der Geheimtipps für Camper (und Weinliebhaber) in Südtirol schlechthin: der Griesserhof in Vahrn. Das kleine Weingut liegt idyllisch nur wenige Kilometer von der Brixener Altstadt entfernt direkt am Radweg. Und wenn nicht gerade Herbst und somit Buschenschank-Zeit ist, dann darf man (nach Voranmeldung!) bei der Familie Huber kostenlos mit Camper (bis zu 6 m Länge) stehen. Grundbedingung: Im Gegenzug kauft man bei den Winzern Wein. Unsere Empfehlung: eine Weinverkostung inklusive Schlutzkrapfen!

2. Riversurfen am Seil

Surfer am Seil auf dem Eisack in Brixen
Foto: Brixen Tourismus / Hannes Fistill
Surfen am Seil auf dem Eisack in Brixen

Der Eisack ist der zweitgrößte Fluss Südtirols und fließt mitten durch Brixen. Schon vor knapp 15 Jahren haben Locals damit begonnen, auf dem Eisack zu surfen – unweit der Altstadt haben sie ein Bungee-Seil an einer Brücke befestigt, um gegen die Fließrichtung den Fluss zu reiten. Wer das Riversurfen selbst mal ausprobieren möchte, kann von Mai bis September dienstags um 18 Uhr zur Mensabrücke oder zur Widmannbrücke kommen oder direkt die Interessensgemeinschaft Surfwelle Brixen kontaktieren. 

3. Biken auf der Plose

Downhill-Biker auf der Plose bei Brixen
Foto: Brixen Tourismus / Manuel Kottersteger
Auf der Plose biked man mit Dolomitenblick

Das Netz an Bike-Touren rund um Brixen ist dicht gewebt, aber in den letzten Jahren hat sich auch der Hausberg Plose zu einem der Bikepark-Spots in Südtirol schlechthin entwickelt. Für die Einsteiger bzw. alle, die sich langsam an das Trailfahren herantasten möchten, ist die entspannte Jerry Line (4,2 km) das perfekte Trainingsgelände. Auf der blauen, flowigen Hammer Line warten dann schon ein paar feine Wellen und Anlieger. Anspruchsvoller wird es auf der 2,5 km langen Palm Pro Line und die schwarze Sky Line ist mit ihren 6,6 km nicht nur konditionell brutal fordernd, sondern auch extrem technisch, ausgesetzt und ruppig.

4. Klettern im Vertikalen

Kletterer in in Spiluck
Foto: Brixen Tourismus
Klettern kann man draußen in Spiluck oder drinnen in der Vertikale

Wenn das Wetter mal schlecht sein sollte, findet sich die Brixener Kletterszene in der Vertikale Brixen ein: 1.600 m² mit 67 Kletterlinien und 400 m² für Boulderer mitten in der Stadt. Ansonsten geht es zum Klettern und Bouldern in das Granit- und Gneis-Gebiet in Spiluck oberhalb von Vahrn. 

5. Kulinarik an allen Ecken

Decantei in Brixen
Foto: Decantei Brixen
Brixen ist reichlich gefüllt mit Kulinarik-Spots. Stoppen sollte man unbedingt auch in der Decantei

Unter einem Mangel an kulinarischen Spots leidet Brixen nun wirklich nicht. Der Schlachthof (direkt in der Altstadt und direkt an der Eisack) ist einer der Treffpunkte für die Locals. Ob im Garten oder im Industrial Style-Inneren gibt es hervorragende Speisen zu selbst gebrautem Viertel Bier oder leckeren Kaffee zu ausgezeichnetem Kuchen. Das Brix 01 liegt im Lidoparc direkt am See – dort kann man von der Terrasse die Reiher, Fische und Wasserschildkröten beobachten. Die Sterneküche-Erfahrung merkt man den beiden Köchen an. Hier wird genauso gern kreativ interpretiert wie in der Decantei in der Altstadt. Dort gibt es sehr feine Roggenschlutzkrapfen mit Topfen-Spinat-Füllung, während der Kutscherhof grandiose Pizzen serviert. 

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