Chamanna Coaz

2.610 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis Oktober

Wintersaison von Anfang März bis Mitte Mai, Sommer von Mitte Juni bis Mitte Oktober sowie nach Vereinbarung.

Telefon

+41 81 842 62 78

Homepage

http://www.coaz.ch

Betreiber/In

Ruedi & Ursula Schranz

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
2 Zimmerbetten 80 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Für Familien geeignet

Lage der Hütte

Gut zu erreichen und dennoch inmitten einer spektakulären Landschaftskulisse – so zeigt sich die charmante Schutzhütte Chamanna Coaz (2.610 m) des Schweizer Alpenclubs Sektion Räthia in der Berninagruppe. Eingebettet in die Vielfalt der Engadiner Bergwelt darf man sich über eine durchaus eigenwillige aber einladende Bauform und die damit einhergehenden Annehmlichkeiten dieser gediegenen Hütte freuen. Die Geschichte der Coaz Hütte geht bis ins 19. Jhdt. zurück.

Im rundum mit Aufmerksamkeit bedachten Ambiente, darf sich auch der Gaumen auf die bodenständige und kreative Kochkunst der Hüttenwarte Ursula und Ruedi freuen. So bleibt einem auch die liebevolle Pflege des Hüttenzustieges nicht verborgen. Bachquerungen und Wegpassagen werden immer wieder entsprechend gut saniert oder erneuert. 

Ein vielfältig in Eis gebetteter Flecken Land - während im Südwesten der Kapuziner (Il Capütschin) thront ist im Norden der Piz Corvatsch ein Ausgangspunkt für viele Unternehmungen in dieser Region.

Leben auf der Hütte

Hüttenwarte Ruedi und Ursula bewirtschaftet die Hütte seit knapp 16 Jahren. Ihre Freude über diesen Platz und die damit verbundene Arbeit äußert sich unter anderem im Engagement die Hüttenküche betreffend. Die unwiderstehlichen Pizzoccheri (Pizzoccheri sind eine Teigwarenart aus Buchweizen- und Weizenmehl – eine Spezialität aus dem Lombardischen) begeistern Jung und Alt. Sie werden typischerweise mit Wirsing und Kartoffeln vermischt sowie mit Käse serviert und sind nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Hüttenkulinarikum. 

Es gibt viele Köstlichkeiten aus dem Engadin, so ist von pikant bis süß alles auf der Speisekarte zu finden, das den Wunsch nach Kalorienverbrauch wieder ankurbelt. Das Hüttenleben beinhaltet eine Mischung aus den Anforderungen eines Lebens in dieser Abgeschiedenheit und die Freude an der Abwechslung in der Kommunikation mit anderen Naturbegeisterten. Das engagierte Hüttenteam sorg für ein baldiges Wohlfühlklima bei ihren Gästen.

Diese Atmosphäre zaubert eine innerliche Zufriedenheit in das Herz der Hütte und ihre runde, gemütliche Stube.

Gut zu wissen

Die Chamanna Coaz verfügt insgesamt über 80 Schlafplätze in verschieden großen Lagerzimmern. Duvets sorgen in allen Zimmern für Gemütlichkeit. Ein Hüttenschlafsack ist obligatorisch und kann bei Bedarf vor Ort gekauft werden. Seit 2019 gibt es auch ein separates Doppelzimmer für mehr Komfort und Privatssphäre. Zahlung in CHF, Zahlung in EUR zum aktuellen Kurs. Zahlung mit Maestro, Visa und Mastercard ist möglich (2.5% Kommission).

Nach der Sommersaison ist ein Winterraum verfügbar. Ausserhalb der - auch für Familien geeigneten - üblichen Wanderrouten, erstreckt sich abschnittsweise vergletschertes Gebiet. Daher sind sehr gute Gebirgs- und Orientierungskenntnisse sowie entsprechende Hilfsmittel unbedingt notwendig. Plätze müssen immer reserviert und vorangemeldet werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nicht nur die 3.000er warten hier entdeckt zu werden. In der Näher der Hütte findet sich ein Klettergarten. Die gut angelegten Wanderwege machen das Erlebnis am Berg familientauglich. Von Pontresina ist die Hütte ganzjährig durch das Val Roseg erreichbar. Bis zum Hotel Roseg ist die Fahrt mit einer Pferdekutsche möglich. Danach geht es zu Fuß weiter. Vor allem für Familien interessant ist auch der Gletscherweg nahe der Hütte.

Piz Roseg (3.937 m, 6:30 h, Skitour Route 687), La Sella (3.584 m, 4-5 h, Route 136 bzw. Skitour Route 684), Piz Sella (3.511 m, 4-5 h, Skitour Route 686), Il Chapütschin (3.386 m, 3 h über Nordgrat Route 104 bzw. Skitour Route 681a oder Südwestgrat Route 106)

Rifugio Marco e Rosa (3.597 m, 6-7 h über Fuorcla da la Sella), Rifugio Marinelli (2.120 m,  6 h über Fuorcla da la Sella), Tschiervahütte (2.573 m, schwierig, Weg durch Geröll, Moränen und Wildbäche).

Die Chamanna Coaz ist auch Stützpunkt am Bernina-Trek.

Anfahrt

Sommer
Durch das Engadin nach St. Moritz oder über den Malojapass nach Silvaplana und zur Mittelstation Murtèl der Luftseilbahn Corvatsch (Surlej).

Alternativ ab Hotel Roseggletscher in Pontresina. Hierfür im Engadin bei Schlarigna nach Pontresina abzweigen. Im Ort rechts zum Hotel ins Rosegtal fahren.

Winter
Von Silvaplana (Surlej), Anreise siehe oben.

Von Pontresian, siehe oben, mit der Pferdekutsche oder gleich zu Fuß zum Hotel Rosegg.

Parkplatz

Luftseilbahn Corvatsch, Hotel Rosegg oder Silvaplana (Surlej).

Hütte • Graubünden

Chamanna Boval (2.495 m)

Die Bovalhütte in Graubünden (rätoromanisch Chamanna da Boval) ist eine 2.495 m hoch gelegene Schutzhütte des SAC in der Berninagruppe. Sie liegt im Morteratschtal, dort wo Morteratsch- und Persgletscher zusammen treffen. Im Süden und Westen erheben sich über der Hütte die bekannten und beeindruckenden Gipfel der Berninagruppe: Piz Palü, Piz Boval, Piz Morteratsch und der Viertausender der Berninagruppe, Piz Bernina mit dem Bianco-Grat. Der Hüttenzustieg von Morteratsch erfordert etwas Trittsicherheit, ist aber auch mit größeren und geübten Kindern gut machbar. Die Kulisse um die Hütte ist ein atemberaubendes Schauspiel. Oft hört und sieht man im Sommer beeindruckende Eislawinen, die sich auf den Bergen lösen und herunterstürzen. Im Sommer ist die Boval-Hütte Ausgangspunkt für lohnende Hochtouren in allen Schwierigkeitsgraden. Es gibt einen eigenen Klettergarten und eine einfache 7 Seillängen lange Klettertour auf den Corn da Boval. Im Winter bietet sich die Boval-Hütte als Startpunkt für Touren im Morteratsch-Kessel an - oder von der Diavolezza-Seilbahn aus für die Einkehr (mit kurzem Gegenanstieg) auf der langen Abfahrt hinunter nach Morteratsch.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Fornohütte (2.574 m)

Die Capanna del Forno (2.574 m) ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Rorschach) und liegt am Ende des Fornotals (Bernina Alpen). Erreichbar ist die Hütte zu Fuß vom Malojapass. Sie wurde bereits 1889 errichtet und wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert - mittlerweile auf eine Kapazität von 72 Plätze im Matratzenlager und 8 Betten in Doppelzimmern.  Die Capanna del Forno ist ein Eintrittsticket für das Bergell und die westlichen Bernina Alpen. Eine wunderbare Alpenwelt im italo-schweizer Grenzgebiet, die keinen Vergleich mit den anderen großen Alpenregionen zu scheuen braucht. 
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Graubünden

Tschierva Hütte (2.583 m)

„Festsaal der Alpen“ - dieser Begriff steht seit jeher für die Berninagruppe, vor allem von St. Moritz  aus gesehen. Und das vollkommen zu Recht: Das Ensemble rund um Piz Palü, Piz Bernina und Piz Roseg über gleißenden Gletschern und grünen Wiesen gehört landschaftlich sicher zu den schönsten Region der Alpen. Und mittendrin liegt die Tschiervahütte. Beim Hüttenzustieg durch das lange und flache Val Roseg (kann sehr romantisch durch eine Pferdekutschenfahrt abgekürzt werden) nähert man sich wunderbar an das vergletscherte hochgebirge an: zuerst durch Wälder und Almen, später dann durch Geröll und über Moränen erreicht man die Tschiervahütte, welche oberhalb des Vadret Tschierva im letzten Grün erbaut ist.  Der Ausblick auf Piz Bernina mit seinem Biancograt, Piz Roseg und all den anderen Gipfeln ist fantastisch. Die 1899 erbaute Hütte wurde 2003 modernisiert und erweitert und stellt eine sehr gelungene Symbiose von alter traditioneller Steinhütte mit modernen Elementen dar. Innen dominiert helles Holz mit großen Fensterflächen, was die Hütten sehr freundlich und gemütlich macht.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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