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Tipps und Touren

Mountainbiken am Gardasee: 6 Touren-Klassiker

• 17. August 2020
von Riki Daurer

Der Gardasee lockt seit jeher mit traumhaften Mountainbike-Touren: Wir stellen euch 6 Touren-Klassiker im Bike-Eldorado Europas vor – sowohl für Bergziegen, Downhiller als auch Genussradler ist etwas dabei.

Mountainbike-Touren-Klassiker am Gardasee
Foto: Fototeca Trentino Sviluppo S.p.A.
Mountainbiken am Monte Baldo, im Hintergrund der Gardasee
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Der Gardasee

Der Gardasee bietet hinsichtlich Steilheit, Distanz als auch Wegebeschaffenheit eine große Auswahl für Biker. Uphiller können sich auf Asphaltstraßen oder gut befahrbaren Forststraßen lustvoll auf den Gipfel des legendären Tremalzo hochquälen. Downhiller holen sich auf spektakulären Trails ihren Adrenalin-Kick oder stürzen sich den legendären Supertrail „Sentiero 601“ vom Monte Baldo hinunter.

Allen Strecken gleich sind die genialen Panorama-Ausblicke und auf dem Weg liegenden Hütten zur gemütlichen Stärkung.

4 Tipps für einen gelungenen Bike-Urlaub am Gardasee

  • Die Faltkarte Lago die Garda Nord bzw. der neue Bikeführer von Supertrail helfen perfekt bei Planung und Orientierung.
  • Gerade an den langen Wochenenden und zur Transalp-Saison (Mitte Juni bis Mitte September) ist es unbedingt notwendig, Unterkünfte und Campingplätze zu reservieren. Die Campingplätze am Ledrosee sind eine idyllische Alternative zu jenen direkt am Gardasee.
  • Wer an Reisewochenenden unterwegs ist, muss leider oft mit Stau rechnen. Es empfiehlt sich daher, Bike-Touren für die Anreise einzuplanen, um sinnloses Herumstehen zu vermeiden. Ein Nadelöhr ist der Brenner – hier kann man eine z.B. Tour im Gschnitztal einplanen, Abfahrt Matrei Richtung Brenner.
  • Ausreichend Zeit für Cappuccino, Pizza und Shopping einplanen. Der Gardasee besticht neben seinem Panorama mit seinem schon sehr südlichen Flair und seiner großen Anzahl an Sportgeschäften in Arco.

1. Der Klassiker: Tremalzo vom Ledro See

Der Tremalzo-Pass (1.845 m) ist der absolute Mountainbike-Klassiker am Gardasee. Es gibt mehrere Varianten: Die klassische und längste startet direkt am Gardasse in Riva oder Limone und führt über die im Ersten Weltkrieg angelegte Schotterstraße auf der Südflanke kehrenreich und kräftezehrend mindestens 1.800 Höhemeter hinauf.

Eine mit 1.550 hm etwas leichtere, aber dennoch gleichwertig schöne Runde über den Tremalzo führt vom Ledro See über die Bocca dei Fortini (1.245 m) und die Rifugio Passo Nota zuerst über Asphalt, dann über gut befahrbare Forstwege auf den Pass. Eine der schönsten MTB-Touren im Trentino.

Die Tour im Detail

2. Hütten-Tour mit Downhill-Option: Auf die Rifugio Nino Pernici

Die Rifugio Nino Pernici (1.600 m) ist eine wunderschön gelegene und alpin anmutende Hütte. Der Weg vom Lago die Ledro (665 m) führt lange über Aspahlt – und auch teilweise im Schatten – und mündet erst gegen Ende in einen anspruchsvolleren Schotterweg.

Die Tour im Detail

Mountainbiken am Gardasee (Monte Baldo)

3. Ideale Sommer-Tour: Malga Grassi vom Tenno See

Als Einstieg in die Bikesaison bietet sich die verhältnismäßig kurze und einfache Tour an. Sie führt vom Lago di Tenno (570 m) auf die bewirtschaftete Hütte Malga Grassi (1.050 m).

Die Tour im Detail

4. Klassiker mit Traumaussicht: Monte Velo von Arco

Die Tour auf den Monte Velo startet in Arco. Sie ist nur mäßig steil und beeindruckt durch eine prächtige Aussicht. Am höchsten Punkt lädt die Rifugio Velo zur Einkehr. Wer sich gut stärkt und noch Energie hat kann die Strecke über den Passo Due Sassi (1.208 m) verlängern.

Die Tour im Detail

5. Kurz-Tour mit Trail-Spaß: San Giovanni al Monte

Von Arco startend führt die relativ kurze Tour über Asphalt zur Berghütte San Giovanni (1.048 m) und dann zum Gipfel auf 1.125 m. Auch gut als Abendtour geeignet. Retour bieten sich mehrere Varianten an, unter anderem knackige Trails nach Vigne bei Arco.

Die Tour im Detail

Mountainbike-Touren am Gardasee
Foto: Fototeca Trentino Sviluppo S.p.A.
Biken am Gardasee (Monte Baldo)

6. Downhill-Klassiker vom Monte Baldo: „Sentiero 601“

Von der Bergstation des Monte Baldo muss man sich den vollständigen Downhill noch über einen knackigen Anstieg zum Monte Altissimo (2.074 m) verdienen. An der Damiano-Chiesa-Hütte beginnt dann der legendäre, technisch anspruchsvolle Supertrail-Klassiker „Sentiero 601“ nach Nago – ein Rodeo über mehr als 2.000 Meter.

Die Tour im Detail

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