
Lohnende Skitourenziele gibt es zuhauf, einige Berge haben es aber unter die großen Klassiker der Alpen geschafft. Wir stellen euch sechs ausgewählte Ski(hoch)tourenberge der alpinen Sonderklasse vor.
1. Großvenediger
Die „weltalte Majestät“, wie der Großvenediger auch genannt wird, ist mit 3.666 Metern nicht nur der höchste Gipfel der gleichnamigen Venedigergruppe, sondern auch einer der formschönsten vergletscherten Gipfel im Nationalpark Hohe Tauern. Darüber hinaus zählt er zu den ganz großen Ski(hoch)tourenklassikern Österreichs.
Bergwelten am Großvenediger
Hier findet ihr weitere praktische Informationen rund um den Großvenediger im Winter sowie zu Anreise, Unterkunft und Touren. Außerdem: ein Video von unserer Skitour auf den Großvenediger.


2. Piz Buin




Zweifelsohne ein weiterer Riese, dessen Name nicht auf der Liste der populärsten Skitourenberge fehlen darf. Der Piz Buin mag mit 3.312 Metern nicht gerade die höchste Erhebung des Silvretta-Hauptkamms sein, er ist aber sicherlich ihre bekannteste. Und immerhin: Der Grenzberg ist zumindest der höchste Punkt Vorarlbergs. Die konditionell anspruchsvolle Hochtour will von engagierten Tourengehern so auch zumindest ein Mal im Leben bewältigt werden.
Für Konditionstiger: Silvretta-Skidurchquerung


3. Piz Palü




Wenn es einen Berg im Alpenraum gibt, der sich mit Ikonen wie Mont Blanc, Matterhorn, Eiger und Drei Zinnen messen darf, dann ist es der Piz Palü. Mit 3.900 Metern gehört er nicht nur zu den ganz Großen, Gestalt und Form sichern ihm auch einen Platz am Treppchen der ganz Schönen. Ja, es gibt Stimmen, die im Piz Palü gar den schönsten Berg der Ostalpen sehen wollen.
Simon Schöpf aus der Bergwelten-Redaktion hat sich den Piz Palü aus nächster Nähe angesehen.


4. Similaun




Spätestens seit der Entdeckung des Ötzis, dem Mann aus dem Eis, ist der Mythos Similaun (3.606 m) besiegelt. Auch dieser Berg als weitere Skihochtour stellt eine Herausforderung für Skitourengeher dar, kann aber dank zweier Stützpunkte – nämlich der Martin-Busch-Hütte und der Similaunhütte – bequem auf zwei Etappen aufgeteilt werden.
Tourentipp für Ausdauernde: Haute Route der Ostalpen


5. Berchtesgadner Reibn




Es ist schon richtig: Mit den Riesen der Alpen können die Berchtesgadener Berge nicht mithalten. Aber auch hier finden sich Klassiker. Allen voran die Berchtesgadner Reibn, die Haute Route der Berchtesgadener Alpen. Es gibt sie als Große und als Kleine Reibn, sprich: als große und als kleine Rundtour. Gespickt wird das Unterfangen mit einem atemberaubenden Panorama. Watzmann und Hochkönig sind stete Begleiter. Der höchste Punkt liegt am Gipfel des Schneibsteins auf 2.276 m.

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