Martin-Busch-Hütte

2.501 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Mitte Juni bis Ende September.

Winter: Anfang März bis Anfang Mai.

Telefon

+43 5254 8130

Homepage

http://www.hotel-vent.at/martinbusch/index-martinbusch.html

Betreiber/In

Johann & Michael Scheiber

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
49 Zimmerbetten 72 Schlafplätze 15 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die geräumige Martin-Busch-Hütte (2.501 m, früher Samoar-Hütte) liegt im Herzen der Ötztaler Alpen (Tirol) im Talschluss vom Niedertal. Der Zustieg erfolgt in den meisten Fällen vom Bergsteigerdorf Vent aus. Im Sommer bietet die Hütte einen idealen Stützpunkt für zahlreiche Bergtouren und Gipfelbesteigungen. Auch ambitionierte Mountainbiker finden in der Gegend ein reiches Betätigungsfeld vor.

Im Hochwinter wird die Hütte zwar nicht bewirtschaftet (erst ab Anfang März), die Betreiber stellen aber einen unversperrten Winterraum zur Verfügung. Zur Freude von Skitourengehern – die umliegenden Ötztaler Gletscher lassen traumhafte (und größtenteils anspruchsvolle) Skihochtouren zu. Die Martin-Busch-Hütte ist zudem Etappenziel des Ötztal Treck. Kürzer, aber nicht minder schön, ist die Venter Hüttenrunde durch die Ötztaler Alpen.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Hauptzustieg zur Martin-Busch-Hütte erfolgt über Vent (1.894 m) und durch das Niedertal. Anreise nach Vent über die A12 Inntal-Autobahn, Abfahrt Ötztal. Mit der Bahn bis Ötztal-Bahnhof. In Vent gibt es einen eigenen Tourengeher-Parkplatz bei der Talstation des Stableinlifts. Der Lift-Parkplatz ist kostenpflichtig.

Gehzeit: 2:45 – 3 h

Höhenmeter: 607 m

Alternative Routen
Aus dem Schnalstal über das Niederjoch, vom Skigebiet Schnals über das Hauslabjoch (Gletscher), vom Hochjoch-Hospiz über das Hauslabjoch.

Leben auf der Hütte

Die Hütte – der Bau wurde 1938 begonnen und Anfang der 1950er-Jahre fertiggestellt – ist sehr geräumig und bietet insgesamt weit über 100 Lager (sowohl Zimmer als auch Lager). Der Winterraum mit rund einem Dutzend Matratzenlagern bleibt in der nicht bewirtschafteten Zeit offen.

Gemütlich sitzt es sich in der großen Stube – die Hüttenwirte Johann und Michael Scheiber kümmern sich um das Wohl der Gäste. Es gibt typische Tiroler Speisen und zwei besondere Hüttenschmankerln, den Samoar Strudl und den Samoar Schmarrn.

Der Großteil der Gäste sind Tourengeher (im Winter Skitourengeher) – für einige Routen auf die umliegenden 3.000er ist hochalpine Erfahrung von Vorteil und eine Gletscherausrüstung notwendig. Weniger ambitionierte Bergfreunde machen sich in Form einer einfachen Tageswanderung zur Fundstelle des legendären Ötzi auf. In unmittelbarer Nähe der Martin-Busch-Hütte kann man die Überreste ihrer 1961 durch eine Lawine zerstörten Vorgängerin – der Samoar-Hütte – besichtigen.

Gut zu wissen

Duschen vorhanden. Mobilfunk-Empfang gegeben. Mitnahme von Hunden bitte im Vorfeld abklären. Der Winterraum ist nicht versperrt.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Similaunhütte in 3.018 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hochjoch-Hospiz (2.413 m, 4 h); Hochwildehaus (2.885 m, 6 h); Ramolhaus (3.006 m, 5:45 h).

Touren und Gipfelbesteigungen: Kreuzspitze (3.457 m, 2:45 h); Saykogel (3.360 m, 3 h); Fineilspitze (3.516 m, 3:45 h); Schalfkogel (3.540 m, 6 h); Similaun (3.606 m, 3:45 h); Hintere Schwärze (3.628 m, 4:30 h); Hauslabkogel (3.403 m, 3:45 h).

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn zur Ausfahrt Haiming/Ötz und durch das Ötztal nach Vent im hinteren Ötztal.

Parkplatz

Vent (gebührenpflichtig)

Das Hochjoch Hospiz (2.413 m) liegt im hintersten Rofental am Südosthang der Guslarspitzen in den Ötztaler Alpen in Tirol. Es wurde bereits ab 1869 als ein erster Stützpunkt für den Übergang von Nord- nach Südtirol erbaut. Hoch- und Skitourengeher kehren in die Hütte ein. Sie dient als hochalpiner Stützpunkt für die Besteigung der drei Guslarspitzen, anderer Gipfel im Weißkamm sowie als Zwischenstation auf dem Weg zum Brandenburger Haus. Das Schutzhaus ist von Vent relativ leicht zu erreichen. Das Hochjoch-Hospiz ist keine Hütte im Sinne der Erwartung, dass alpine und hochalpine Hütten aus Holz bestehen. Es ist ein Haus. Ein Haus, das aufgrund seiner Exposition, hochalpinem Wetter Stand halten muss. Unter der äußeren Widerstandsfähigkeit verbirgt sich ein Inneres, dass seinen Gästen Geborgenheit und Schutz gibt und sie beherbergt. Hospiz bedeutet auch Herberge, in dem sowohl Pilger als auch Fremde auf ihren Reisen Rast und Zuflucht finden.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Vernagthütte (2.755 m)

Die Vernagthütte (2.755 m), 1901 erbaut, liegt im Herzen der Ötztaler Alpen im oberen Vernagttal zwischen Guslar- und Vernagtferner auf einem reizenden, von Moränenwällen eingerahmten Wiesenfleck. Sie ist eine Aussichtsterrasse in eindrucksvoller, hochalpiner Umgebung. Talort ist das gemütliche Bergsteigerdorf Vent am Ende des Ventertals, einem Seitental des Ötztals. Bergwanderer, Ski- und Hochtourengeher erreichen vom Ventertal aus unberührte, großartige Ziele. Im Sommer und im Winter ist die Vernagthütte deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Touren auf Dreitausender der Ötztaler Alpen mit ihren weiten Gletscherhängen. Die Wildspitze, Tirols Höchster, ist von hier aus zu besteigen. Und trotz ihres hochalpinen Standortes ist der Zustieg zur Vernagthütte auch für Genusswanderer ein Erlebnis.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Vorarlberg

Wiesbadener Hütte (2.443 m)

Eindrucksvoll gelegen am Ende des Ochsentales in der Silvretta in Vorarlberg, zieht die Hütte auf 2.443 m Wanderer und Kletterer nicht zuletzt wegen des eindrucksvollen Panoramas an. 200 m von der Hütte entfernt befindet sich ein Klettergarten, auf dem sich auch Anfänger versuchen können. Beliebt auch bei Mountainbikern. Im Winter locken atemberaubende Skitouren.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken