Similaunhütte

3.019 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Frühling: Anfang März bis Ende April 

Sommer: Mitte Juni bis Ende September

Mobil

+43 720 920 439

Telefon

+39 0473 669 711

Homepage

www.similaunhuette.com

Betreiber/In

Markus Pirpamer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
30 Zimmerbetten 65 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Similaunhütte (3.018 m) verdankt ihre Beliebtheit einem uralten Mann. Sie liegt auf dem Übergang vom Schnalstal ins Ötztal und in der Nähe des Tiesenjochs – dort, wo „Ötzi“ gefunden wurde. Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für fantastische Gipfelbesteigungen auf den Similaun (3.606 m) und die Fineilspitze (3.516 m) sowie für Eis- und Alpinkurse, die in der Region angeboten werden.

Dank der berühmten Eismumie ist die Hütte längst nicht mehr nur Anlaufstelle für Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher, sondern auch Ziel für Tagestouristen, von denen viele mit dem Mountainbike kommen.

Besonders imposant sind die Gletscherwanderungen zur Schönen Aussicht und zum Hochjoch Hospiz. Im Winter beginnt hier für Skitourengeher die zweite Etappe der berühmten Venter Skirunde auf die Fineilspitze.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Meran fährt man über Naturns in Schnalstal bis nach Vernagt. Man parkt beim Stausee und marschiert auf dem Weg Nr. 2 durch den Naturpark Texelgruppe ins Tisental. Zunächst geht es gemächlich ansteigend auf die Almen des Tals, von dort aus deutlich steiler zum Ziel.

Gehzeit: 3:30 h

Höhenmeter: 1.369 m

Alternative Route
Von Vent (4 - 5 h).

Leben auf der Hütte

2012 um einen weiteren Gastraum und eine prachtvolle Sonnenterrasse mit rund 40 Sitzplätzen erweitert, wird der Gast mit Südtiroler Spezialitäten aus eigener Produktion verwöhnt. Zu Mittag herrscht Selbstbedienung, am Abend wird serviert.

Für Kinder ist die Hütte wegen des nicht ganz einfachen Zustiegs und des sehr felsigen, teilweise auch recht abschüssigen Geländes nur bedingt geeignet.

Hüttenwirt Markus Pirpamer, selbst Bergführer, gibt gerne Tipps bei der Planung individueller Routen oder begleitet auf Touren auf die umliegenden Gipfel, die er besser kennt als jeder andere. 

Gut zu wissen

Waschräume und Duschen mit Warmwasser sind erst kürzlich erneuert worden, dazu verfügt die Hütte über getrennte WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld abzuklären.

Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung, Gepäcktransport auf die Hütte ist dank der Materialseilbahn vom Zustieg aus dem Schnalstal möglich. Reservierungen und Informationen können während der Saison nur telefonisch abgewickelt werden, kein e-mail-Empfang auf der Hütte.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Martin-Busch-Hütte auf 2.501 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hochjoch-Hospiz (2.413 m, 4 h), Schöne Aussicht (2.842 m, 3 h).

Gipfelbesteigungen von der Similaunhütte aus: Similaun (3.606 m, 2 h), Fineilspitze (3.516 m, 2 h), Hauslabkogel (3.404 m, 2 h), Hintere Schwärze (3.624 m, 5 h).

Anfahrt

Über die A13 Brenner-Autobahn nach Bozen und Meran oder durch den Vinschgau direkt ins Schnalstal.

Oder von Österreich, A12 Inntalautobahn bis Ausfahrt Ötztal, durchs Ötztal bis Zwieselstein und über die Venterstraße nach Vent.

Parkplatz

Stausee Vernagt oder in Vent.

Hütte • Trentino-Südtirol

Lazinser Alm (1.858 m)

Die Lazinser Alm befindet sich am Talschluss von Pfelders zu Füßen der Hohen Wilde im Naturpark Texelgruppe in Südtirol. Die bewirtschaftete Alm, liegt auf 1.858 m am Aufstieg zum Eisjoch zwischen dem Pfelderer- und dem Pfossental. Sie ist von Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet und hat keinen Ruhetag.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Schaubachhütte (2.581 m)

Im Talschluss des Suldentales und nahe der Suldenspitze (3.376 m) im Nationalpark Stilfserjoch gelegen, lassen sich von der Schaubachhütte (2.581 m) aus ganzjährig Hochtouren unterschiedlichen Anspruchs in Angriff nehmen. Als verhältnismäßig einfach gilt die Wanderung auf die Hintere Schöntaufspitze (3.325 m), während die deutlich anspruchsvolleren Gletschertouren auf die Suldenspitze oder den Cevedale (3.769 m) im Winter und im Frühling auch mit Tourenski bewältigt werden können. Nur für geübte Alpinisten empfiehlt sich die Besteigung der Königspitze (3.851 m) über den Ostgrat. Auch Mountainbiker schwören auf die Region. Die extrem schweißtreibende Tour über das Madritschjoch auf über 3.100 m hinunter ins Martelltal gilt als Geheimtipp.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Speziell von geübten Kletterern, Hoch- und Skitourengehern ist die im Jahr 2002 generalsanierte Hütte in den Südtiroler Ortler-Alpen ein vielbesuchter Stützpunkt nahe der Königspitze und des Cevedale-Gletschers. Die Hütte ist einfach zu erreichen, für Touren in der Umgebung sind aber Können und die richtige Ausrüstung gefragt. Schon die Tour auf den Hausberg, die Königspitze (3.859 m), ist bis zu 42 Grad steil und sollte mit einem ortskundigen Bergführer in Angriff genommen werden. Das gilt für nahezu alle Gipfel der Region, darunter auch der Cevedale, mit 3.769 m der höchste von der Hütte aus erreichbare. ​Die schwierige Zwei-Gipfel-Skihochtour führt auf den Cevedale und den Palon de la Mare durch vergletschertes Gelände. Neben der normalen Ausrüstung sind Steigeisen und Seile hier Pflicht. Von März bis September geöffnet und zudem mit einem Winterraum ausgestattet ist die Hütte im Sommer auch bei Mountainbikern beliebt.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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