Geltenhütte

2.002 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Telefon

+41 33 765 32 20

Homepage

https://www.gelten.ch

Betreiber/In

Susanne Brand und Helene Weber

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
84 Schlafplätze 14 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche

Lage der Hütte

Die Geltenhütte liegt, umgeben von Wildhorn, Niesehorn, Arpelistock, Spitzhorn und Geltenhorn auf 2.002 m im Lauenental über dem Lauenensee im Naturschutzgebiet Gelten-Iffigen in den Berner Alpen. Die Geltenhütte ist eine Berghütte der Sektion Oldenhorn des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) im Schweizer Kanton Bern. Die überwältigende Naturlandschaft rund um das Wildhorn als höchste Erhebung in der Wildhorngruppe bietet Bergbegeisterten mit unterschiedlichen alpinistischen Ansprüchen und Fähigkeiten ganzjährig ein Füllhorn an Tourenmöglichkeiten. 

Für Familien und Genusswanderer erschließt sich das Gebiet über den Hüttenzustieg ausgehend vom Lauenensee. Gipfelstürmer mit alpinistischer Erfahrung finden einfache und mittelschwere Herausforderungen auf den umliegenden Gipfel. Darunter das berüchtigte und panoramagewaltige Wildhorn mit seinen 3.247 Metern und das namensgebende Geltenhorn. 

Über die Sommermonate ist die Geltenhütte eine Station der neu angelegten Tour du Wildhorn – eine mehrtägige, panoramareiche Bergwandertour rund um das Wildhorn, die von Hütte zu Hütte durch die Wildhorngruppe führt. 

Für Skitourengeher ist die Geltenhütte ein begehrter und zentraler Ausgangs- bzw. Knotenpunkt. Hier kreuzen sich zahlreiche Touren. Arpelistock, Geltenhorn und Wildhorn sind auch in der Skitourensaison lohnende Gipfelziele. Die Geltenhütte ist Teil der Berner Haute Route und erstes Etappenziel der so genannten Wilden W - eine mehrtägige Skitour über das Wildhorn und den Wildstrubel, quer durch den attraktivsten Teil des Berner Oberlandes.

Leben auf der Hütte

Die Geltenhütte ist eine komfortable Berghütte mit moderner Innenausstattung inmitten der Bergidylle am Fuße des Wildhorns. Hier kehren Familien, naturbegeisterte Wanderer und Bergsteiger nach ihren Bergabenteuern ein. 

Seit 2019 bewarten Susanne Brand und Helene Weber die Geltenhütte und heißen ihre Gäste witterungsbedingt von März bis September auf der Hütte willkommen. Den passionierten Hüttenwarten ist es ein Anliegen, ihren Gästen die erwünschte Abwechslung zu ihrem Alltag zu bieten. Diese Einstellung wird für Gäste am behaglichen Hüttenambiente spürbar. Die Küche ist einfach und gut, auch vegetarische Wünsche werden nach Voranmeldung berücksichtigt. 

Über achtzig Übernachtungsgäste, verteilt auf zehn Schlafräume unterschiedlicher Größe, finden hier Platz. Die Hütte bietet den für Hütten nicht selbstverständlichen Komfort von Duschen und fließend warmem Wasser. Von den beiden modern ausgestatteten Gaststuben steht wahlweise eine davon auch für Gruppenaktivitäten, wie Seminare oder Kurse zur Verfügung. 

Die Geltenhütte ist ein aussichtsreicher Einkehrort für Tagestouristen, erholsames Etappenziel für Bergsteiger auf Mehrtagestouren und ein schön gelegener Stützpunkt für Bergurlauber. 

Gut zu wissen

Reservierungen via Online Reservierungssystem über die Hütten-Website od. telefonische Reservierung werden empfohlen. Insgesamt stehen 84 Schlafplätze, verteilt auf 10 Schlafräume verschiedener Größe zur Verfügung. Der Winterraum fasst 14 Schlafplätze. Warmes fließendes Wasser und Duschen auf der Hütte verfügbar. Warme Speisen a la carte täglich bis 16 Uhr, ab 18:30 Uhr Menü, Nachtruhe ab 22 Uhr.

Halbpensionsoption verfügbar. Vegetarische Gerichte bei Voranmeldung verfügbar. Um Voranmeldung von Hunden bei Reservierung wird gebeten. Eine Hundehütte außerhalb des Hauptgebäudes steht zur Verfügung. Kochmöglichkeit in der unbewarteten Zeit. Seidenschlafsäcke können auf der Hütte gekauft werden. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Wildhornhütte (2.303 m, 3:30 h). Weitere Hütten: Cabane des Audannes (2.506 m), Cabane de Prarochet (2.555 m) 

Gipfelziele: Geltenhorn (3.065 m, 3:30 h), Spitzhorn (2.806 m, 3 h), Wildhorn (3.247 m, 4:30 h), Arpelistock (3.035 m, 3:30 h)

Mehrtägige Touren: Tour du Wildhorn - Fünftägige Bergwanderung, Die wilden W – mehrtägige Skitour, Berner Haute Route (Skitour)

Anfahrt

Von Spiez am Thunersee oder Montreux nach Gstaad. Weiter nach Lauenen und bis zum Südende des Lauenensees fahren.

Parkplatz

Am See

Die 1893 erbaute Cabane de Saleinaz (oft auch Cabane de Saleina genannt) befindet sich im Eigentum der SAC Sektion Neuchâtel. Die jetzige Form mit einem zusätzlichen Stockwerk erhielt die Hütte durch einen Neubau im Jahr 1997. Für Hochtouren im Schweizer Teil des Mont-Blanc-Massivs bietet sich die auf 2.691 Metern gelegene Cabane de Saleinaz als idealer Ausgangspunkt oder als perfekt gelegenes Zwischenziel an. Am Rand des Saleinazgletscher gelegen, bietet die Hütte zudem einen grandiosen Blick in die schroffe Bergwelt des Saleinaz-Beckens, mittendrin der Gipfel der Aiguille d’Argentière. Der Zustieg zur Hütte wurde durch die Arbeiten im Sommer 2013 wesentlich erleichtert, doch man muss mit mindestens 4 Stunden Gehzeit rechnen.  
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Schönbielhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Monte Rosa) und befindet sich im südlichen Wallis an der Grenze zu Italien in den Walliser Alpen. Bereits 1875 stand hier die erste Hütte, 1890 wurde sie nach einem Lawinenabgang vollkommen zerstört und weiter oberhalb neu errichtet. Die aktuelle Version des Hauses stammt aus dem Jahre 1955. Umzingelt von Klassikern der Alpen wie dem Matterhorn (4.478 m), dem Dent Blanche (4.357 m) oder dem Dent d'Hérens (4.171 m) ist die Hütte optimaler Ausgangspunkt atemberaubender hochalpiner Touren wie der Haute Route. Über das Zmutttales erfolgt der fantastische Aufstieg zu Fuß (von Zermatt in nur 4 Stunden) entlang der Matterhorn-Nordwand zur Hütte.  
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Oberaletschhütte der SAC-Sektion Chasseral liegt auf 2.640 m am Fuß des Westgrats des Gross Fusshorn, oberhalb des Oberaletschgletscher in der als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannten Region Jungfrau-Aletsch-Bietschorn. Im Jahr 1890 wurde die erste Oberaletschhütte mit 14 Schlafplätzen am Westgrat des Fusshorns erbaut. Nach 38 Jahren wurde oberhalb der ersten Hütte, auf 2.640 m eine zweite, größere Hütte gebaut, die 1971 einem Brand zum Opfer fiel. Ein Jahr nach dem Brand stand die Oberaletschhütte wieder in der heutigen Form mit 58 Schlafplätzen. Der Bergführer Peter Schwitter wurde 2000 Hüttenwart der Oberaletschhütte. Er übernahm eine schwierige Situation: Der bisherige Weg zur Oberaletsch-Hütte war für viele zu anspruchsvoll. Wanderer kehrten am Weg um, weil sie sich beim Aufstieg über Leitern und steile Felsen überfordert und gefährdet fühlten. Die Besucherzahlen sanken, die Rentabilität und die Zukunft der Oberaletsch SAC-Hütte waren in Gefahr. Peter Schwitter setzte sich hartnäckig und erfolgreich für den Bau eines neuen Hüttenweges ein: Mehr als 5.000 Arbeitsstunden, 1 Tonne Sprengstoff, 1000 Steckeisen, 1 km Ketten und Hilfe von vielen freiwilligen Helfern für den Bau des neuen Panoramaweg notwendig, der 2005 eröffnet wurde. Der neue Weg ermöglicht sicheren Zugang zur Oberaletschhütte und vermittelt grandiose Bilder der Hochalpenregion um Aletschhorn (4.195 m), Nesthorn (3.821 m) und Fusshörner (3.627 m). Blickfang auf dem Weg zur Hütte ist das Gletschereis, das sich – wie fast überall in den Alpen – auf dem Rückzug befindet. Bis 1876 waren der Oberaletsch- und der Aletschgletscher verbunden. Heute liegt die Zunge ein ganzes Stück hinter der Gletscherschlucht, die man auf dem Weg zur SAC-Hütte quert.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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