Bergtour zum Zittelhaus am Hohen Sonnblick von Lenzanger/Kolm-Saigurn/Rauris

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
S- schwierig 5:00 h 6,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.500 hm 56 hm 3.105 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Hochalpine und anspruchsvolle Bergwanderung vom Parkplatz Lenzanger zum Gipfel des Hohen Sonnblick (3.105 m), dem Kronjuwel der Salzburger Goldberggruppe. Oben angekommen kann man nicht nur Europas höchste, dauerhaft bemannte Wetterstation besuchen, sondern auch den unglaublichen 360°-Blick auf den Nationalpark Hohe Tauern genießen.

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Entlang der Tour hat man eine Vielzahl an Einkehrmöglichkeiten. So kann man im Tal entweder im Ammererhof oder dem Naturfreundehaus Kolm-Saigrun und weiter oben in der Rojacherhütte (2.718 m) bzw. am Gipfel im Zittelhaus (3.105 m) einkehren.

Anfahrt

Von Osten
Auf der A10 Tauernautobahn bis Knoten Pongau/Bischofshofen, danach auf der B311 in südwestlicher Richtung bis Taxenbach.

Von Westen
Auf der A12 Inntalautobahn bis Ausfahrt Wörgl-Ost, danach auf der B178 in östlicher Richtung bis Sankt Johann in Tirol. Nun auf die B164 wechseln und bis Saalfelden fahren. Weiter auf der B311 in südöstlicher Richtung bis Taxenbach.

In Taxenbach rechts auf die Rauriser Bundesstraße abbiegen und bis Rauris und weiter nach Lenzanger fahren.

Parkplatz

Parkmöglichkeit beim Parkplatz Lenzanger (kostenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Postbus Linie 640 (Juni bis Oktober) zum Naturfreundehaus im Talschluss Kolm Saigurn.

Zittelhaus
Hütte • Salzburg

Zittelhaus (3.106 m)

Das Zittelhaus steht direkt am Gipfel des Hohen Sonnblick auf 3.106 m Seehöhe in Salzburg. Damit ist es die höchstliegende Hütte des Österreichischen Alpenvereins. Das Haus wurde als meteorologische Station im Jahr 1886 eröffnet und verrichtet seither seinen Dienst als Schutzhütte. Auf der man einmal in seinem Alpin- und Bergsteiger-Leben gewesen sein muss. Direkt neben dem Haus liegt das Hochgebirgsobservatorium Sonnblick. Der Ausblick, den man dort genießen kann, gleichgültig bei welcher Tages- oder Nachtzeit, ist unvergesslich. Panorama- und Stern-Schauer werden ihre Freude an den Sonnenauf-, den Sonnuntergängen und dem Nachthimmel über dem Nationalpark Hohe Tauern haben. Bergsteiger mit und ohne Ski sowie hochalpine Weitwanderer sind das bunte Völkchen, das je nach Saison in der Zittelhaus-Stube oder im Winterraum anzutreffen sind und Geschichten ihrer schönsten und wildesten Touren erzählen.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Haus Kolm Saigurn
Im Raurisertal im Nationalpark Hohe Tauern mitten im Talschluss gelegen, ist dieser wunderschöne und extrem kinderfreundliche Stützpunkt einerseits perfektes Basislager für Aktivitäten, die sich über mehrere Tage ziehen, andererseits lohnendes Ziel für Tagesausflügler. Im Sommer lockt die Hütte Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker in die Region, im Winter Rodler, Langläufer und Skitourengeher. Hüttenwirt Hermann Maislinger nennt die Gegend rund um das Schareck (3.122 m), den Hocharn (3.254 m) oder den Hohen Sonnblick (3.106 m) bis weit in den Mai hinein den „Skitouren-Hotspot der Ostalpen“. Auch Eisklettern ist hier in einer der routenreichsten Eisarenen der Ostalpen möglich. Im Winter wird gerne auch ein bis zu 15 Meter hoher Eiskletterturm direkt vor der Hütte gebaut. Außerdem werden geführte Schneeschuhwanderungen angeboten und Schneeschuhe im Haus verliehen. Die Straße, die zum Haus führt, ist im Winter gesperrt und in dieser Zeit nur für Wanderer und Rodler freigegeben. Die Strecke ist sechs Kilometer lang und ein Shuttle-Service bringt die Rodler zurück zur Hütte. Am Ende der Rodelbahn beginnt außerdem eine wunderschöne, stets gut gespurte Loipe.  
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Berg- und Hochtouren • Tirol

Wildspitze Nordwand

Dauer
8:30 h
Anspruch
S schwierig
Länge
3,5 km
Aufstieg
1.873 hm
Abstieg
1.873 hm

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