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Großes Wiesbachhorn

Großes Wiesbachhorn

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Tourdaten

Sportart
Berg- und Hochtouren

Anspruch
WS mäßig
Dauer
5:00 h
Länge
7,4 km
Aufstieg
1.544 hm
Abstieg
539 hm
Max. Höhe
3.564 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
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Das Große Wiesbachhorn ist mit 3.564 m Höhe nach dem Großglockner die dritthöchste Erhebung in der Glocknergruppe in Salzburg. Bekannt ist das Wiesbachhorn vor allem aufgrund seiner tollen, freistehenden Form und seinem Firndom. Die Besteigung erfolgt vom Mooserboden und das Heinrich-Schwaiger-Haus, das auch als Unterkunft dient, falls man die Tour auf zwei Tage aufteilen möchte. Der Kaindlgrat weisst Kletterschwierigkeiten im I. Grad auf.

Wegbeschreibung
Vom Mooserboden folgt man zuerst dem Weg über die Staumauer des Stausees Mooserboden. Dann geht es weiter auf dem Weg Nr. 718, der schon bald in engen Serpentinen als „Haushofer Weg“ aufwärts führt. Hier befindet man sich zudem schon im Nationalpark Hohe Tauern, dessen Grenze man kurz nach dem Stausee passiert hat. Nach rund 830 Höhenmeter und gut zwei Stunden Gehzeit erreicht man das Heinrich-Schwaiger-Haus auf 2.802 m.

Nun beginnt der zweite Teil der Tour, der nun wirklich als Hochtour in der Schwierigkeit WS einzustufen ist. Immer noch am Weg 718 quert diese unter dem Unteren Fochezkopf bis zu einem steilen, kurzen Kamin mit Seilsicherungen. Dann geht es über geröllbedeckte Platten aufwärts bis zum Oberen Fochezkopf.

Hier beginnt der Kaindlgrat. Je nach Jahreszeit steig man auf Fels oder Firn auf. Das Kaindlkees ist hier spaltenfrei und man folgt den meist vorhandenen Spuren auf den Südwestgrat zu. Am Grat und später durch die Gipfelflanke steil (35 Grad) aufwärts bis zum Gipfel.

Abstieg
Wie Aufstieg.

💡

Der Nordwestgrad ist aufgrund des auftauenden Permafrostes in den letzten Jahren immer brüchiger geworden und wird heute praktisch nicht mehr gegangen. Je nach Verhältnissen sollten Pickel und Steigeisen für den Firngrat und die Firnflanke eingepackt werden. 

Anfahrt

Von Westen: Über Mittersill und die B168 bis Piesendorf-Fürth.
Von Osten: Über Zell am See und die B311 bis Piesendorf-Fürth.

Bei Piesendorf-Fürth im Kreisverkehr auf die L215 über Kaprun weiter in den Talschluss bis zum Alpenhaus Kesselfall. Hier nimmt man den Shuttlebus bis zum Mooserboden, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Parkplatz

Parkplatz beim Alpenhaus Kesselfall

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit Bahn oder Bus bis Zell am See, von hier aus mit dem Regionalbus 660 bis zum Alpenhaus Kesselfall. Hier nimmt man den Shuttlebus bis zum Mooserboden, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

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