Karlsbader Hütte

2.260 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Anfang Oktober

Telefon

+43 664 975 99 98

Homepage

http://www.karlsbaderhuette.at

Betreiber/In

Rupert Tembler

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
54 Zimmerbetten 32 Schlafplätze 8 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

In den Lienzer Dolomiten in Osttirol thront die Karlsbader Hütte (2.260 m) mit grandiosem Rundumblick direkt am malerischen Laserzsee. Der Stützpunkt liegt am Gailtaler Höhenweg, lockt aber nicht nur Wanderer sondern auch Mountainbiker, vor allem aber Kletterer, die die Zacken und Spitzen der Dolomiten schätzen. Die Wandhöhen betragen bis zu 1.300 m, zudem befinden sich Klettergärten und Übungsfelsen sowie gleich 5 Klettersteige in unmittelbarer Hüttennähe. 

Ein besonders beliebter Wanderweg ist der Drei-Törl-Weg zwischen dem Hochstadelhaus und der Karlsbaderhütte, auf dem man rund 5 h unterwegs ist und das Baumgarten-, das Kühleiten- und schließlich das Laserztörl passiert.

Auch Skitourengeher finden in der Region gute Voraussetzungen vor.

Kürzester Weg zur Hütte

Los geht es vom Parkplatz der Dolomitenhütte (1.620 m), die man über Lienz erreicht. Vorbei u.a. an der Laserzwand erreicht man das Ziel über einen beschilderten, sehr abwechslungsreichen Wanderweg. Über den Forstweg ist die Hütte auch mit dem Mountainbike zu erreichen. 

Gehzeit: 1:30 – 2 h

Höhenmeter: 640 m

Alternative Routen
Ab der Klammbrücke in Leisach (4 h); ab Tristach (5 h); ab Lavant (5 – 6 h); ab Tuffbad (4 – 5 h); ab Hochstadelhaus/Oberdrauburg (6 h).

Leben auf der Hütte

Der Ausblick allein ist alle Aufstiegsmühen wert, wenngleich der Aufstieg selbst für Kinder nicht allzu mühevoll ist. Auf der Hütte wird man mit à la carte-Gerichten verwöhnt, es gibt zudem eine täglich wechselnde Tageskarte. Strudel und Kuchen werden ebenfalls täglich frisch gebacken. Ebenfalls aus eigener Produktion stammen die Frühstücks-Marmelade und der Topfen. Besonders erfreulich ist die zwar kleine, aber sehr feine Weinkarte mit ausschließlich österreichischen Spitzenweinen.

Gemütlich die Stuben, genial die beiden Sonnenterrassen und sehr kinderfreundlich, auch wenn’s keinen Kinderspielplatz gibt.

Gut zu wissen

Achtung, Taschenlampen nicht vergessen. Zwar gibt es Strom, in den Zimmern ist aber kein Licht vorhanden. Die großzügig angelegten Waschräume verfügen über Warmwasser-Duschen gegen Gebühr, zudem gibt es getrennte WC-Anlagen. Handtücher muss man selbst mitbringen. Reservierungen können während der Sommermonate nur telefonisch entgegen genommen werden - am besten in der Zeit von 9.00 - 12.00. 

Guter Handyempfang, WiFi, nur Barzahlung möglich. Das Gepäck kann man kostenpflichtig auf die Hütte bringen lassen. Schuhraum, Trockenraum und beheizter Seminarraum mit Beamer, Leinwand und Flipchart vorhanden. Der Winterraum der Hütte ist geschlossen. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte das Kerschbaumeralm Schutzhaus in 1.902 m, das in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hochstadelhaus (1.780 m, 7 h über den Dreitörlweg).

Gipfelbesteigungen von der Karlsbader Hütte aus: Laserzwand (2.614 m, 1:30 h); Teplitzer Spitze (2.613 m, 1:30 h); Große Gamswiesenspitze (2.687 m, 3 h); Simonskopf (2.687 m, 2 – 3 h); Große Sandspitze (2.772 m, 2:30 h); Roter Turm (2.702 m, 2:30 h). 5 Klettersteige mit kurzen Zustiegen ab der Hütte.

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn und die Bundesstraße nach Lienz in Osttirol. Im Süden des Ortes nach Tristach und hoch zum Tristacher See. Kurz vor dem See links abzweigen und über die gebührenpflichtige Mautstraße bis zur Dolomitenhütte.

Parkplatz

Dolomitenhütte, unbegrenzte Parkmöglichkeit

Die Wangenitzseehütte (2.508 m) liegt direkt am Wangenitzsee im Nationalpark Hohe Tauern. Sie ist die höchste Schutzhütte in der Kärntner Schobergruppe und idealer Stützpunkt für Bergwanderer, Kletterer und Hochtourengeher. Die Hütte ist einer von sieben Stützpunkten am Wiener Höhenweg und beliebter Ausgangspunkt für Begehungen der umliegenden, hochalpinen Gipfel wie Petzeck und Kruckelkopf.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Salzkofelhütte (1.987 m)

Die Salzkofelhütte ist eine urige, mehr als 100 Jahre alte Hütte in der Kreuzeck-Gruppe und oberhalb des Mölltales. Die Hütte spiegelt auf ihrem Platz und ihrer Bauweise den landschaftlichen Charakter der südlichsten und auch stillsten Gebirgsgruppe der Hohen Tauern wider. Die Kreuzeck-Gruppe ist eine von Tälern zerfurchte Mittelgebirgsregion mit mehr als 60 über das Gebiet verstreute Bergseen.   Wanderer, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen, und Familien, die risikolos mit ihren Kindern Bergerfahrungen und -erlebnisse machen wollen, sind in der Kreuzeck-Gruppe richtig. Das Abenteuer beginnt dort mit der Panoramabahn. Und endet längst nicht an der Salzkofelhütte. Von ihr gelangt man in 75 Minuten auf den namensgebenden Gipfel, den Salzkofel, der als markanter Aussichtsberg in die Tauernregion seinen Ruf hat.   Die Fahrt mit der Kreuzeck Panoramabahn, einer Standseilbahn aus dem Jahre 1956, hat etwas Nostalgisches. Die Wagen sind offen und geben einen ungehinderten Blick auf die jenseits des Mölltales liegende Reißeck-Gruppe frei. Der von der Bergstation wegführende Panorama-Weg, der Kinder im wahrsten Sinne des Wortes begeistert, ist von geschnitzten Waldgeister-Darstellungen gesäumt.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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