Der sogenannte Merkurtransit findet immer entweder im Mai oder im November statt – die letzte Wanderung dieser Art hat der Merkur 2003 unternommen, die nächste steht erst wieder 2019 ins Haus. Der Merkurtransit ist mit freiem Auge nicht zu erkennen, misst der Merkur als kleinster Planet unseres Sonnensystems doch gerade einmal ein 158-stel der Sonne. Damit deckt der kleine Planet nur 0,004% der Sonne ab. Dafür können wir uns aber auch umso länger an dieser Mini-Sonnenfinsternis erfreuen. Knappe 8 Stunden lang wird der Merkur als kleiner schwarzer Punkt über die Sonnenscheibe hinwegziehen – von 13:12 bis 20:44.
Das Schauspiel kann per Teleskop oder Feldstecher (mindestens 30-fache Vergrößerung) verfolgt werden. Um das Auge vor dem grellen Licht der Sonne zu schützen, ist außerdem ein Sonnenfilter unbedingt erforderlich.
Wir verraten euch, wo ihr das interessanteste Himmelsereignis dieses Jahres unter fachkundiger Anleitung verfolgen könnt.
Die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) lädt zur gemeinsamen Beobachten auf die Sofienalpe (13:00-21:00).
Die Kuffner Sternwarte lädt in den Augarten (13:00-20:00) und auf die Kuffner Sternwarte (ab 17:00).
Das Astronomische Büro Wien lädt ins Freiluftplanetarium Sterngarten am Georgenberg (13:00-20:00).
Die Linzer Astronomische Gemeinschaft lädt auf die Johannes Kepler Sternwarte (ab 12:30).
Die Astronomische Vereinigung Kärntens lädt auf die Klagenfurter Sternwarte (12:00-19:00).
Der Astronomische Arbeitskreis Salzkammergut lädt auf die Sternwarte Gahberg (ab 13:00).