Rojacher Hütte

2.718 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Ende Juni bis Ende September durchgehend, evtentuell noch das 1. Oktober-Wochenende - je nach Wetter.

Mobil

+43 676 958 85 81

Telefon

+43 650 557 92 59

Homepage

www.alpenverein.at/rojacherhuette/

Betreiber/In

Manuela Lehrner & Patrick Meixner

Räumlichkeiten

Matratzenlager
10 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die kleine Rojacher Hütte (2.718 m) befindet sich direkt unterhalb des Gipfels des Hohen Sonnenblick (3.106 m) in der Goldberggruppe der Hohen Tauern in Salzburg. Das robuste, mit Schindeln verkleidete Haus trotzt dort seit über 100 Jahren den Naturgewalten. Es ist ideal für hochalpine Wanderer, die im Sommer einen Stützpunkt für ihre Unternehmungen suchen.

Kürzester Weg zur Hütte

Talort ist der Weiler Kolm-Saigurn oberhalb von Rauris im Salzburger Land. Den Ort erreicht man über Zell am See oder St. Johann im Pongau. Bei Taxenbach biegt man in das Raurisertal ab. Von Rauris führt die Mautstraße bis zum Parkplatz Lenzanger.

Gehzeit: 3:30 h

Höhenmeter: 1.118 m

Leben auf der Hütte

Die Hütte wurde 1899 von dem Landwirtschaftsexperten Wilhelm Ritter von Arlt zu Ehren seines Freundes, dem Bergwerksbesitzer Ignaz Rojacher, erbaut. Seither trotzt das kleine Holzhaus allen Naturgewalten.

In den Sommermonaten wird die Hütte von Manuela Lehrner und Patrick Meixner bewirtschaftet. Aus der winzigen Küche kommen warme Suppe, Jause und hausgemachte Mehlspeisen. Unter dem Dach befindet sich das Matratzenlager für Bergsteiger. Zum Waschen gibt es einen Regentrog – es befindet sich ebenso wie das Plumpsklo vor der Türe. Vor allem bei Sonnenaufgang erlebt man hier einen fantastischen Ausblick auf das Rauriser Tal.

Gut zu wissen

Matratzenlager mit Bewirtschaftung für das Nötigste. Kein fließendes Wasser, Außentoilette. Das Haus wird per Hubschrauber beliefert. Sehr guter Handy-Empfang, kein WiFi. Nur Barzahlung. Für Kinder, Hunde und ungeübte Wanderer ungeeignet.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Schutzhaus-Neubau (2.175 m), das man in 1:15 h Gehzeit erreicht. Außerdem: Zittelhaus (3.106 m, 1:30 h); Duisburger Hütte (2.572 m, 3 h); Niedersachsenhaus (2.471 m, 3 h).

Tourenmöglichkeiten: Hoher Sonnenblick (3.106 m, 1:30 h); Schareck (3.122 m, 2:45 h); Hocharn (3.254 m, 4 h).

Anfahrt

Über St. Johann im Pongau oder Zell am See nach Taxenbach. Weiter ins Rauriser Tal nach Kolm-Saigurn oberhalb von Rauris.

Parkplatz

Lenzanger

Hütte • Kärnten

Mindener Hütte (2.428 m)

Die Mindener Hütte ist eine Selbstversorgerhütte mit einem Prachtplatz in Ankogelgruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Das Häuschen liegt direkt am Tauernhöhenweg, schon hoch oberhalb von Mallnitz und dem Mallnitzertal. Die Mindener Hütte ist auch dem Ankogel- und Hohe-Tauern-Himmel näher als dem Mölltal. Hinter sich hat die Hütte Gipfel wie - von links nach rechts - Kleiner Woisgenkopf, Großer Woisgenkopf, Göttinger Spitzen und Gamskarlspitz. Der Gamskarlspitz ist der Höchste der zuvor genannten. Zwischen Mindener Hütte und den aufgezählten Gipfel gab es einmal den Woisgenkees. Dessen Eis ist lange verschwunden. Schon 1998 wurde der Gletscher als de facto nicht mehr existent, bis auf einige Firnfelder, registriert. Auf die Mindener Hütte kommen jene, die auf der vierten Etappe - bei Start in Sportgastein - des Tauernhöhenweges oder auf dem Weg zur Gamskarlspitze sind. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Die Adolf-Nossberger-Hütte, von Kennern auch „Nossi“  genannt, liegt auf 2.488 m paradiesisch im Herzen der Kärntner Schobergruppe mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Umgeben von drei malerischen Bergseen wie dem Gradensee und 15 Dreitausendern wie dem Großen Friedrichskopf, dem Georgskopf, dem Petzeck oder dem Keeskopf ist sie sowohl Stützpunkt für sportliche Bergsteiger und Kletterer, als auch ein gemütlicher Rückzugsort für erholungssuchende Familien mit Sinn für’s Kulinarische. Es gibt genug Möglichkeiten für allerlei Aktivitäten wie Kanufahrten auf dem Großen Gradensee, einen Klettergarten bei der Hütte, eine Bogenschießanlage, eine Seilrutsche über den See, ein gespanntes Drahtseil für Balanceakte oder ein gemütliches Bad in dem finnischen Badefass. Schneeschuhwanderern und Skitourengehern steht ein beheizter Winterraum zur Verfügung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Für Bergwanderer ist die Hochschober Hütte (2.322 m) günstiger Ausgangs- oder Endpunkt für mehrtägige Wanderungen durch die Schobergruppe von Hütte zu Hütte oder bietet sich als Stützpunkt für Märsche wie etwa zum einsamen Alkuser See an. Zum Skifahren sind die Felsberge der Schobergruppe zu steil und zu gefährlich.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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