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Stettiner Hütte

2.875 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Anfang Juli bis Ende September

Mobil

+39 347 8742805

Telefon

+39 0473 424244

Homepage

http://13h.de/de/13-schutzhuetten/stettiner-huette/

Betreiber/In

Christa Anna Fontana

Räumlichkeiten

Zimmer
76 Betten
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Lage der Hütte

Die Stettiner Hütte auf 2.875 m Seehöhe wurde nach einem verheerenden Lawinenabgang im Jahre 2014 schwer beschädigt und daraufhin abgerissen. Die neu errichtete Stettiner Hütte wurde im Sommer 2022 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Die wundervoll gelegene Hütte thront majestätisch am Eisjöchl im Naturpark Texelgruppe an der Grenze der Ötztaler Alpen. Zu Fuße der Hochwilde (3.480 m) und der Hohen Weiße (3.278 m) ist sie beliebter Stützpunkt für Hochtourengeher und Mountainbiker.

Die Stettiner Hütte ist eine von 24 Schutzhütten in Italien, welche nach dem ersten Weltkrieg vom Staat enteignet wurde. 1999 gingen diese Hütten in das Eigentum der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol über. Die Konzession zur Führung durch den CAI lief 2010 aus.

Die Hütte
Zwei Jahre dauerten die Bauarbeiten für die Stettiner Hütte am Meraner Höhenweg im Naturpark Texelgruppe zwischen dem Pfelderer Tal und dem Pfossental. Im Jahr 2014 war die alte Schutzhütte von einer Lawine arg beschädigt worden und wurde daraufhin abgerissen. Seit 2017 wurden in behelfsmäßigen Unterkünften die Bergwanderer beherbergt. Das Land Südtirol hat nun ein neues Gebäude errichtet, das im Sommer 2022 seiner Bestimmung übergeben wurde. Mit seiner geometrischen Form hebt es sich von der felsigen Alpinlandschaft am Südhang der Ötztaler Alpen auf dem Gemeindegebiet von Moos in Passeier ab.
Die Form des Gebäudes ist im Wesentlichen eine Antwort auf Sicherheitsanforderungen. Das Erdgeschoss ist entlang der Lawinenabflussrichtung ausgerichtet und wird durch einen Felssporn geschützt. Die oberen Stockwerke sind so angeordnet, dass sie zum Lawinenabgangsbereich hin ähnlich wie bei einem Schiffsbug einen spitzen Winkel bilden, was eventuelle Lawinen ableitetet.
Die gesamte Struktur besteht aus vorgefertigten Stahlbetonplatten und die Innenräume aus Nadelholz. Auch die Möbel für die Stube, den Eingang und die Schlafsäle sind aus Naturholz. Neu gefertigt wurden auch die Überdachung und die Einbauten, ebenso die notwendigen technischen Anlagen.

Kürzester Weg zur Hütte:
Von Moos in Passeier nach Pfelders und von dort in 4 Stunden zur Hütte. Höhenunterschied: 1.262 m

Alternative: Vom Pfossental - Vorderkaser, 4 h

Gut zu wissen:
Die hoch gelegene Schutzhütte liegt direkt am Meraner Höhenweg und ist Endpunkt der 10. Etappe des Tiroler Höhenwegs. Für Mountainbiker ist sie ein beliebter Stützpunkt bei Alpen-Durchquerungen.

Eine der am häufigsten begangenen Touren ist jene über den Hans-Grützmacher-Weg auf die Hochwilde (3.480 m). Es handelt sich hierbei um einen Gletscher freien Anstieg der bereits um das 20. Jahrhundert angelegt wurde.

Touren und Hütten in der Umgebung:

Zwickauer Hütte (2.979 m, 4 h), Lodnerhütte (2.262 m, 3:30 h), Hochganghaus (1.839 m, 5:30 h), Hochwildehaus (Fidelitas-Hütte, 2.883 m, 6 h)

Anfahrt

Aus dem Schnalstal
Durch den Vinschgau nach Naturns. Etwas westlich des Ortes, unterhalb von Messners Schloss Juval, nach Norden in das Schnalstal abzweigen. In Karthaus rechts in das Pfossental abzweigen bis zum Parkplatz Vorderkaser.

Aus dem Pfelderertal
Über Meran nach St. Leonhard und weiter nach Moos in Passeier. Alternativ von Sterzing über den Jaufenpass nach Moos. In Moos ins Pfelderertal abzweigen und bis nach Pfelders fahren.

Parkplatz

Vorderkaser im Pfossental oder Pfelders im Pfelderertal.

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