
Hoch überm Südtiroler Vinschgau bietet die Oberetteshütte Schutz vor Wetter, Wind und Alltagsstress. Foto: Thomas Straub, Bergwelten Magazin 03/2016 
In der Gaststube treffen sich Tradition und Moderne. Foto: Thomas Straub, Bergwelten Magazin 03/2016 
Nach einer anstrengenden Tour schmeckt das Knödel-Tris besonders gut. Foto: Thomas Straub, Bergwelten Magazin 03/2016 
Almkäse und hausgeselchter Speck werden selbst hergestellt, alle anderen Zutaten stammen von Bauern aus dem Matscher Tal – zum Beispiel für Meisls Nudelpfanne. Foto: Thomas Straub, Bergwelten Magazin 03/2016 
Der Winter zeigt noch seine letzten Spuren, bevor er dann bald grünen Almwiesen weicht. Foto: Riki Daurer, alpinonline 
Südtiroler Steinhaus: Die Oberetteshütte steht auf 2.670 Metern über dem Meer. Foto: Riki Daurer, alpinonline Bildergalerie (6) Karte ansehen
Höhe 2.680m Bedienung Bewirtschaftet Schlafzimmer 46 Betten Matratzenlager 23 Schlafplätze
Die 3.739 m hohe Weißkugel gilt unter Bergsportlern als die „heimliche Königin“ der Ötztaler Alpen. Wer sie besteigen möchte, findet in der Oberetteshütte einen idealen Ausgangspunkt. Das Schutzhaus liegt zwischen dem östlichen Matscher-, dem Langtauferer- und dem Schlastal sowie rund vier Stunden von der höchstgelegenen Seengruppe Südtirols, den sieben Saldurseen, entfernt. Es wurde 1988 erbaut, nachdem die Vorgängerhütte 1945 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war.
Die nähere Hüttenumgebung erfreut neben ambitionierten Bergsteigern, Kletterern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern aber auch Familien und Wanderer, die es gerne gemütlicher angehen. Auf Wunsch stellen die Hüttenwirte Karin und Edwin Heinisch ihren Gästen auch Eintages- oder Mehrtagestouren unter der Leitung eines geprüften Bergführers zusammen. Die Hütte ist im Winter geschlossen, verfügt aber über ein Notlager. Zu erreichen ist die Hütte aus dem Matschertal mit dem Bergsteigerdorf Matsch.
Homepage https://www.oberettes.it Telefon +39 473 830 280 E-Mail info@oberettes.it Betreiber/in Karin und Edwin Heinisch



Schweiz, Zams Heidelberger Hütte Italien, Martell Lyfi Alm 
Italien, Martell Zufallhütte
Bewirtschaftet Seminarraum Dusche Handyempfang Künstliche Kletteranlage Familienfreundlich Gepäcktransport Hunde erlaubt
Details
Kürzester Weg zur Hütte
Über den Reschenpass oder aus Meran kommend fährt man mit dem Auto bis nach Tartsch bei Mals und weiter nach Matsch. Von hier geht’s ins hintere Matschertal zu den sogenannten Glieshöfen auf 1.810 m, wo sich beim Gasthaus ein Parkplatz befindet. Nun marschiert man über einen Forstweg bis zur Talstation der Materialseilbahn und weiter über einen neu angelegten Hüttenzustieg zum Ziel.
Gehzeit: 2:30 h
Höhenmeter: 870 m
Alternative Routen
Vom Parkplatz Glieshof über die Innere Matscher Alm und über die Saldurseen (6 - 7 h).
Leben auf der Hütte
Hat man die Hütte erklommen, gibt’s gleich mal einen Schnaps aus der Destillerie Secci aus Mals – natürlich auf Kosten des Hauses. Auf das leibliche Wohl der Gäste wird auf der Oberetteshütte ganz besonders großen Wert gelegt.
Verwendet werden nur Produkte aus der Region. Legendär sind neben Klassikern wie dem Gulasch die Brennnesselravioli mit Ricotta und Schafkäse oder die Ravioli mit Melanzanifüllung. Das Wild kommt von den Matscher Jägern, das Lammfleisch aus der Metzgerei Mair in Mals, der Wein aus der Kellerei Kurtatsch und von Winzer Norbert Kerschbaumer, das Bio-Bier aus Tschlin, Käse, Butter und Milch von der Matscher Alm. Serviert wird in der heimeligen Stube mit Kamin und Bücherecke sowie auf der kleinen Terrasse.
Auf der Hütte kommt’s auch immer wieder zu spontanen wie geplanten Konzerten, wenn Musikanten aus dem Tal ihre Instrumente mit auf den Berg bringen – die Materialseilbahn macht’s möglich. Die Hütte ist familienfreundlich, wenngleich der Zustieg teilweise recht anstrengend ist. Auch im Winter fleißig, fertigt das Hüttenteam Raritäten in Handarbeit, die dann im Sommer verkauft werden. Dazu zählen gefilzte Stiefel aus Schafwolle und gestrickte Wollmützen aus ebensolcher.
Gut zu wissen
Waschräume und eine Warmwasser-Dusche (gegen Gebühr) sind vorhanden, ebenso getrennte WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden gilt es im Vorfeld abzuklären. Handy-Empfang abhängig vom Anbieter, nur Barzahlung. Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich. Hüttenschlafsäcke kann man (gegen Gebühr) ausborgen.
Touren und Hütten in der Umgebung
Die nächstgelegene Hütte ist die der Gasthof Glieshof in 1.807 m, der in 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hochjoch-Hospiz (2.413 m, 6 h); Weißkugelhütte (2.557 m, 8 h); Schutzhütte Schöne Aussicht (2.842 m, 6 h).
Gipfelbesteigungen von der Oberetteshütte aus: Freibrunner Spitze (3.355 m, 30 min); Weißkugel (3.739 m, 4:30 h); Äußere Quellspitze (3.385 m, 3 h); Schwemserspitze (3.456 m, 4 h); Saldurspitze (3.433 m, 3 h); Innerer Bärenbartkogel (3.557 m, 4:30 h); Äußerer Bärenbartkogel (3.473 m, 4:30 h); Lagaunspitze (3:439 m, 4 h); Oberer Saldurkopf (3.429 m, 3:30 h); Oberettesspitze (3.459 m, 4 h); Valvelspitze (3.359 m, 4 h).
Anfahrt und Parken
Von Bozen über die MeBo nach Meran, durch den Vinschgau nach Tartsch. Ins Matschertal abbiegen und bis Matsch und weiter zum Inneren Glieshof. Von Landeck über den Reschenpass nach Mals und weiter nach Tartsch.
Großer Parkplatz nach der Brücke unterhalb des Hotels Glieshof vorhanden.
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Matsch/Endstation
Fahrplan: Südtirolmobil
dem Bergwelten Club!

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Italien, Martell Zufallhütte