Weissmieshütte

2.726 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Telefon

+41 27 957 25 54

Betreiber/In

Carla & Roberto Arnold

Räumlichkeiten

Matratzenlager
138 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Kreditkarten
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Weißmieshütte des SAC unterhalb der Viertausender Lagginhorn und Wiesmies ist so etwas wie ein Dinosaurier aus einer anderen Zeit. Die 1995 sanft renovierte Schutzhütte liegt in einem Skigebiet. Dabei ist z. B. die alte Hütte, die heute als Schutzraum dient, eine der letzten erhaltenen Hütten aus der Gründerzeit. In der Früh und am Abend bzw. generell im Sommer spürt man die Bergbahnen jedoch kaum. Und sie haben ja auch Vorteile: so ist die Hütte in etwa 1 h von der Bergstation Hohsaas erreichbar. 

Der Morgen und der Abend sind generell Zeiten, die auf bzw. vor der Weißmieshütte am schönsten sind: die Hütte liegt auf einem Aussichtsbalkon gegenüber der Mischabelgruppe mit ihren vielen Viertausendern wie Dom und Täschhorn.

Leben auf der Hütte

Auf der Hütte tummeln sich alle möglichen bergaffinen Naturliebhaber: Vom Tagesgast, der einen Spaziergang von der Bergstation Hohsaas zur Mittelstation Kreuzboden macht und dabei an der Hütte vorbeikommt. Der Wanderer, der eine Nacht auf einer Hütte verbringen will. Oder der ambitionierte Hochtourengeher, der einen der Wege auf Fletschhorn, Lagginhorn oder Weißmies in Angriff nehmen möchte. 

Dem entsprechend bunt geht es auf der Hütte zu, wobei sich die Hütte schon als Hochtourenhütte versteht. Jedenfalls lohnt es sich einzukehren und eine der köstlichen lokale Spezialitäten bei den freundlichen Hüttenleuten zu bestellen.

Gut zu wissen

Kein WiFi jedoch guter Handyempfang. Trinkbares Leitungswasser gibt es auf der Hütte. Waschraum steht zur Verfügung. Bezahlt wird in bar oder mit Kreditkarte. Hüttenschlafsäcke sind Pflicht. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Ausgangspunkt für folgende Hochtouren: Weißmies (4.023 m, 1.300 Hm; 4:30 h), Lagginhorn (4.010 m,  1.300 Hm, 4:30 h) und Fletschhorn (3.993 m, 1.250 Hm, 4:30 h).

Einen recht anspruchsvollen Klettersteig und Felsklettereien gibt es am Jegihorn (3.206 m) bzw. am Jegigrat (3.368 m).

Von der Weißmieshütte sind die Almagelleralp und die Almagellerhütte entweder über die Weißmies mit Abstieg über den Südgrat oder über den Höhenwanderweg zu erreichen.

Anfahrt

Deutschschweiz, Deutschland, Oesterreich
Autobahn Bern-Thun-Ausfahrt Spiez, Lokalstrasse nach Kandersteg, dort Autoverlad nach Goppenstein. Auf der Lokalstrasse nach Visp, von dort nach Stalden und Saas Grund.

Suisse Romande, Frankreich und Italien
Rhonetalautobahn-Visp. Weiter wie oben.

Bis zur Mittelstation Kreuzboden, von dort zu Fuß in 1 h zur Hütte.

Parkplatz

Grosser gebührenpflichtiger Parkplatz bei den Bergbahnen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Aus Deutschschweiz, Deutschland und Oesterreich mit der SBB via Bern-Lötschbergtunnel nach Visp.

Aus Suisse Romande, Frankreich und Italien mit der SBB via Sion nach Visp.

In Visp in 5 Minuten zum Bus-Terminal (im Bahnhof-Areal), dort den Postbus nach Saas Fee nehmen und Ticket lösen nach Saas Grund Sportbahnen. Achtung: der Direktkurs nach Saas Fee hält an dieser Haltestelle nicht!

Von der Haltestelle Sportbahnen zu Fuss in 5 Minuten zur Talstation der Sportbahn Hohsaas. Ticket nach Kreuzboden lösen. Tip: Bei gutem Wetter auf dem Rückweg mit Miet-Trottinet ins Tal fahren.

1991 wurde eine alte Armeebaracke nahe des Simplonpasses, die zur Sicherung der Landesgrenze gedient hatte, umgerüstet zur Schutzhütte und aufgrund ihrer Lage vis-a-vis der Nordflanke des gleichnamigen Berges Monte-Leone-Hütte genannt. Heute wird sie von der SAC Sektion Sommartel im Kanton Wallis geführt. Der Kessel unter dem Chaltwassergletscher ist umrahmt von hohen Gipfeln, Eis, Schuttmassen und Gletscherschliffen. In einer eisfrei gewordenen Mulde ist durch den Rückgang des Gletschers ein türkisfarbener See entstanden, oberhalb thront die Monte‐Leone‐Hütte. Hier faszinieren die farbenfrohen Gesteine und auch die Pionierflora setzt prächtige Farbtupfer. Zehn Minuten oberhalb der Hütte auf dem Grat hat man spektakuläre Ausblicke zu den Eisabbrüchen des Chaltwassergletschers und Tiefblick gegen die Alpe Veglia in Italien. Ein Anstieg zum nahen Wasenhorn (3.246 m) kann wirklich trittsicheren BergsteigerInnen sehr empfohlen werden, die weite Aussicht nach Norden in das Rhonetal lohnt die Mühe.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Bordierhütte (2.886 m)

Die Bordierhütte ist im Besitz des Schweizer Alpen Clubs und liegt auf 2.886 m Höhe am Fuße des Nadelgrates im Kanton Wallis. Sie befindet sich oberhalb von St. Niklaus in der Mischabelgruppe, einem Bergmassiv der Walliser Alpen. Westlich der alpinen Schutzhütte liegt das Klein Bigerhorn.  Für Touren auf die Gipfel der Balfringruppe und des Nadelgrats ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt. Darüber hinaus ist die Umgebung der Hütte für Ausbildungskurse im Fels und im Eis bestens geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Baltschiederklause liegt auf 2.783 m Höhe im hinteren Baltschiedertal im Kanton Wallis und ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpen-Clubs. Wer auf der Hütte einen unvergesslichen Abend verbringen möchte, muss vorab einen mehrstündigen Zustieg in Kauf nehmen. Dieser ist aber äußerst abwechslungsreich und gehört zu den schönsten Hüttenwegen des Landes. Die bereist 1922 errichtete Klause befindet sich im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch, zu Füssen des Jägihorns in den Berner Alpen und wird umrahmt von den 3.000er Stockhorn, Bietschhorn, Breithorn und Strahlhorn.  Von der Klause aus bieten sich Hoch- und Klettertouren aller Leistungsstufen in die Umgebung an. Das etwa 3,2 km westlich gelegene Bietschhorn ist wohl das bekannteste Ziel und kann von der Klause aus auf verschiedenen Routen bestiegen werden.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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