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Monte Rosa Hütte

2.883 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Offen von Mitte März bis Mitte Mai und Mitte Juni bis Mitte September.

Mobil

+41 79 416 35 06

Telefon

+41 27 967 21 15

Homepage

http://www.monterosahuette.ch

Betreiber/In

Kilian Emmenegger & Richard Lehner

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
120 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Kreditkarten
  • Dusche
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Die Monte Rosa Hütte des SAC ist „outstanding“ in vielerlei Hinsicht: Im wahrsten Sinne „outstanding“, weil sie nur über den Gornergletscher im Kanton Wallis zu erreichen ist – reine Wanderer, die noch nie auf Steigeisen gestanden sind, sollten sich besser einem Bergführer anvertrauen. Revolutionär und zukunftsweisend ist auch das Energiekonzept der 100 m oberhalb der alten Hütte gelegenen neuen Monte Rosa Hütte, welches zusammen mit der ETH Zürich entwickelt wurde.

Die Architektur ist von außen eine der modernsten Hütten der Alpen und aufgrund der speziellen Lage weithin zu sehen. Etwas Besonderes ist auch das Gipfelmenü, das rund um die Hütte geboten wird: Mit Dufourspitze (4.634 m) und Nordend (4.609 m) sind der zweit- und der dritthöchste Gipfel der Alpen von der Hütte aus zu erreichen. Aber auch andere von der Monte Rosa Hütte erreichbare Gipfel wie Liskamm (4.527 m), Zumsteinspitze (4.563 m) und Signalkuppe (4.554 m) gehören zu den ganz hohen Gipfeln der Alpen.

Während die Gipfel für Viertausender technisch nicht allzu schwierig sind, braucht man sich konditionell keine Sorgen zu machen, unterfordert zu sein: alle Touren sind extrem lang. So lang, dass viele Hochtourengeher die Monte Rosa Hütte mit den umliegenden Viertausendern im Rahmen einer Durchquerung besuchen – der sogenannten „Spaghettirunde“. Der reine Wanderer hat allerdings rund um die Hütte einen sehr eingeschränkten Aktionsradius: spätestens nach einer Stunde steht man an einen der umliegenden Gletscher an.

Kürzester Weg zur Hütte 

Über den Panoramaweg ab Rotenboden: hochalpiner Wanderweg SAC-Skala T5. Anfangs geht es über einen breiten, gut angelegten Weg zum Gornergletscher. Danach über den Gletscher (Gletscherausrüstung notwendig) und danach weiter über den Panoramaweg über die erste Moräne und eine Seitenwand mit großen Steinblöcken. Nach der zweiten Moräne findet man Seilsicherungen in den Schieferplatten. 

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 430 m

Leben auf der Hütte

1895 wurde die erste Monte Rosa Hütte fertig gestellt – etwa 100 Hm unterhalb der heutigen Hütte. Bis heute wurde sie 5x umgebaut und vergrößert, wobei der letzte Umbau – ein kompletter Neubau – der Spektakulärste war. Die heutige Hütte besteht aus einer Aluhülle auf einer Holzkonstruktion, und zwar in Form eines Bergkristalls.

Innen besteht die Hütte aus Holz und ist sehr gemütlich und aufgrund der großen Fensterflächen hell zugleich. Dazu trägt auch die Freundlichkeit und Ruhe des Hüttenpersonals bei. 

Gerade wenn man nach einer Woche Monte-Rosa-Durchquerung – inmitten riesiger Gletscherflächen ohne jegliches Grün – seine letzte Nacht auf der Monte Rosa Hütte verbringt, genießt man die moderne Gemütlichkeit und den Luxus des ersten Grüns rund um die Hütte.

Gut zu wissen

Kein WiFi jedoch Handyempfang. Leitungswasser gibt es keines auf der Hütte. Waschraum und Duschen stehen zur Verfügung. Bezahlt wird in bar oder mit Kreditkarte in CHF oder Euro. Hüttenschlafsäcke sind Pflicht. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Ausgangspunkt für folgende Hochtouren: Dufourspitze (4.634 m, 1.750 Hm, 8 h), Nordend (4.609 m, 1.750 Hm, 7:30 h), Signalkuppe (4.554 m) und Zumsteinspitze (4.563 m, 1.700 Hm, 7:30 h), Liskamm (4.527 m, 1.650 Hm, 8 h) sowie die kleinen Viertausender an der Spaghettirunde (Parrotspitze 4.432 m, Ludwigshöhe 4.341 m, Schwarzhorn 4.321 m, Balmenhorn 4.167 m und Vincentpyramide 4.215 m mit Abstieg zu Rifugio Gnifetti oder Rifugio Mantova). 

Ohne Gletscherberührung geht rund um die Hütte wenig. Allerdings liegt die Monte Rosa Hütte direkt auf der berühmten „Spaghettirunde“, einer populären Durchquerung der Monte Rosa Gruppe. Über diese Runde lassen sich das Rifugio Margherita, mit 4.554 m die höchstgelegene Hütte der Alpen, und die nebeneinander gelegenen Schutzhütten Rifugio Gnifetti und Rifugio Mantova erreichen.

Anfahrt

Über Monthey nach Martigny ins Rhonetal nach Visp. Alternativ über den Rhonegletscher oder den Grimselpass nach Visp.

In Visp nach Zermatt abzweigen und zur Talstation der Zermatt-Bahnen fahren. Der kürzeste Zustieg erfolgt von der Bergstation der Stockhornbahn.

Parkplatz

Zermatt

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