St. Pöltner Hütte

2.481 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mobil

+43 664 633 61 20

Telefon

+43 6562 6265

Betreiber/In

Reinhold Hofmann

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
15 Zimmerbetten 50 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum

Lage der Hütte

Die St. Pöltner Hütte (2.481 m) ist eine im Sommer bewirtschaftete Schutzhütte für Bergwanderer, Hochtourengeher und Mountainbiker am Felbertauern in der Salzburger Granatspitzgruppe, die zum Nationalpark Hohe Tauern gehört. Sie liegt im alpinen Gelände der Felbertauern-Passhöhe, einem alten Tauernübergang der Gemeinde Mittersill, unterhalb des Tauernkogels an der Grenze zu Tirol und zur Venedigergruppe.

Die Hütte ist Stützpunkt des Venediger-Höhenwegs und des St. Pöltner Ost- und Westwegs. Aufgrund des schroffen und teilweise steilen Geländes sowie die Länge des Aufstieges, ist ein Zustieg für Kinder nur bedingt geeignet. In diesem Fall empfehlen wir die südseitigen Anstiege ab dem Matreier Tauernhaus, hier beginnt auch der kürzeste Anstieg von Süden über den Venedigerblick - Panoramaweg, 3:30 h.

Kürzester Weg zur Hütte

Der kürzeste Weg zur Hütte von Norden beginnt man am Parkplatz Hintersee Hintersee (1.313 m), südlich von Mittersill. Hier kurz die Asphaltstraße in Richtung Nordost bis zur Abzweigung und den Wanderweg Nr. 917, dem alten Samerweg folgend, durch das Trudental aufwärts. Den Bergrücken überqueren und leicht hinab zum wunderschön gelegenen Nassfeld. Anschließend zum Plattsee hinauf über zwei Geländestufen und weiter in Richtung zur bereits sichtbaren Hütte. Einen letzten Steilaufschwung hinauf und es ist geschafft.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter:  1.168 m

Alternative Routen
Vom Matreier Tauernhaus über Außergschlöss (1.512 m, 3:30 h); über Wolgemutalm-Zirbenkreuz (3 h); über Venedigerblick-Drei-Seen-Weg (4:30 h); über Venedigerblick-Panoramaweg (3:30 h); Von Hintersee über Gaisstein („Trassensteig“, 3:30 h, versicherte steile Steiganlage, nicht bei Nässe und Schnee!)

Leben auf der Hütte

Die Bauarbeiten zur St. Pöltner Hütte wurden 1922 abgeschlossen. 1993 wurde die Hütte erweitert und auf Alternativenergien umgestellt. Erst 2011 und 2012 kamen eine neue Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung und eine neue Wasserversorgungs- mit eigener biologischer Kiesbeet-Kläranlage hinzu.

Neben einer urgemütlichen Gaststube und der kleinen, aber feinen Sonnenterasse mit herrlichem Ausblick auf den Felbertauern hat die von Reinhold Hofmann bewirtschaftete Hütte auch Zimmer und Lagerplätze zu bieten.

Aufgrund der alpinen Lage gestaltete sich die Versorgung mit allen notwendigen Dingen stets äußerst schwierig. Auch heute noch wird die Hütte mit dem Hubschrauber versorgt, oder müssen sämtliche Lebensmittel und Brennmaterialen mühsam vom Hüttenwirt hinaufgetragen werden. Dementsprechend einfach gestaltet sich auch die Speise- und Getränkekarte, wobei auf traditionelles, energiereiches Bergsteigeressen nicht verzichtet werden muss.

Gut zu wissen

Waschmöglichkeit mit Kaltwasser, WC und Strom vorhanden. Keine Duschen, mäßiger Handy-Empfang. Bezahlt wird in bar. Übernachtungen mit Hunden müssen im Vorfeld abgeklärt werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Grünseehütte auf 2.235 m, die in 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Matreier Tauernhaus (1.512 m, 3 h); Neue Fürther Hütte (2.201 m, 4:30 h); Alte Prager Hütte (2.489 m, 5 h); Neue Prager Hütte (2.796 m, 6 h); Karl-Fürst-Hütte (2.629 m, offene SV-Hütte, 7 h); Berghotel Rudolfshütte (2.311 m, 11 h).

Touren und Gipfelbesteigungen von der St. Pöltner Hütte aus: Messelingkogel (2.694 m, 1:30 h); Hochgasser (2.922 m, 2 h); Tauernkogel (2.989 m, 1:30 h); Hörndl (2.852 m, 3 h); St. Pöltner Westweg zur neuen Prager Hütte bzw. Fürther Hütte; St. Pöltner Ostweg zum Berghotel Rudolfshütte mit Übernachtung Karl-Fürst-Hütte (offene SV-Hütte). Achtung: Hochalpine Touren, teilweise mit Gletscherberührung!

Anfahrt

Von Norden
Nach Mittersill zum Parkplatz Hintersee.

Von Süden
Über Lienz nach Matrei in Osttirol oder den Felbertauern-Tunnel zum Matreier Tauernhaus.

Parkplatz

Mittersill/Hintersee (1.313 m) oder Matreier Tauernhaus (1.512 m), letzterer gebührenpflichtig.

Das Friesenberghaus (2.498 m) liegt an einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen in Tirol, hoch oberhalb von Ginzling am malerischen Friesenbergsee und ist Ausgangspunkt für Touren und Bergwanderungen im näheren Umfeld. Außerdem liegt es am Berliner Höhenweg und der Peter-Habeler-Runde und ist bei Weitwanderern geschätzte Übernachtungsstation. Zudem lockt die Hütte mit einem hervorragend ausgestatteten Klettergarten. Nicht geeignet ist das Gebiet für Mountainbiker. Für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher ist der Winterraum der Hütte geöffnet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Richterhütte (2.374 m)

Die Richterhütte (2.374 m) steht in der Reichenspitzgruppe im Salzburger Teil der Zillertaler Alpen. Ihr Standort befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Sie befindet sich am Nordabhang der Rainbachspitze (3.129 m), rund 600 Höhenmeter und östlich der Gamsscharte, die der Übergang zur Plauener Hütte ist.  Die Hütte ist der Ausgangspunkt, um sich die umliegende Hohe-Tauern-Region zu erwandern, ersteigen oder zu erklettern. Von ihr kann man mittlere bis sehr schwere Bergtouren, für die man zum Teil auch Klettersteigerfahrung benötigt, unternehmen. Die Richterhütte ist ein uriges, abgeschieden liegendes Schutzhaus. Es lohnt sich, in der alpinen Hauptsaison, von überlaufenen Zielen rund um das Krimmler Achental, auf sie auszuweichen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Porzehütte (1.942 m)

Die Porzehütte (1.942 m) steht auf dem Karnischen Hauptkamm, auf dem Gemeindegebiet der Osttiroler Gemeinde Obertilliach. Sie ist eine junge Hütte. 1976 erbaut, hat sie sich rasch als Anlaufstelle am Karnischen Höhenweg etabliert. Aus Obertilliach geht es über das Obertilliacher Tal und dem Klapfsee zum Schutzhaus. Die Hütte ist einfach und für jedermann zu Fuß zu erreichen. Wer ein wenig gehen will, fährt bis zum Klapfsee. Die Zufahrt ist bis zum Parkplatz am Klapfsee möglich, ab dort 1 Stunde Fußweg bis zur Hütte. Obertilliach ist ein Bergsteigerdorf des Tiroler Gailtales. Obertilliach ist aber auch ein Stück Filmgeschichte geworden. Szenen des James-Bond-Abenteuers Spectre wurden im Jänner 2015 im Ortskern sowie einem Waldstück neben dem Skigebiet Golzentipp gedreht. Der Ort steht aber auch für Biathlon und Langlauf. Der Norweger Ole Einar Bjorndalen, bis dato, gemessen an Medaillen erfolgreichster Biathlet und Olympionike wohnt in Obertilliach. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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