Becherhaus

3.195 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Ende Juni bis Mitte September

Mobil

+39 348 600 57 34

Telefon

+39 0472 656 377

Homepage

http://www.becherhaus.com

Betreiber/In

Erich Pichler

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
40 Zimmerbetten 65 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

1894 unter dem Namen Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut, liegt das Becherhaus (3.195 m) direkt auf dem Gipfel des Bechers, einer Erhebung am Südgrat des Wilden Freigers (3.418 m) in Südtirol.

Das Becherhaus befindet sich in einer grandiosen Gletscherlandschaft, auch der Großteil der Anstiege erfolgt über Gletscher. Deshalb sollte man beim Aufstieg unbedingt auf Nummer sicher gehen und sich wegen möglicher Spalten, die nicht immer gleich zu sehen sind, stets anseilen. In nur 45 Minuten Gehzeit erreicht man den Gipfel des Wilden Freigers und genießt, wie von allen anderen Gipfeln der Übeltalfernerrunde, einen gigantischen Fernblick.

Das Becherhaus, ein Stützpunkt für Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher, ist das höchst gelegene Schutzhaus Südtirols und von Juni bis September geöffnet. Mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ verfügt es zudem über eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen.

Kürzester Weg zur Hütte

Im Stubaital, erreichbar über die Brenner-Autobahn, fährt man mit der Gletscherbahn bis zur Mittelstation/Dresdnerhütte in 2.300 m. Von hier aus marschiert man über das  Peiljoch (2.676 m) und quert den Gletscher Fernerstube unmittelbar am Ausläufer des Südwestgrates des Aperen Freiger nordostwärts zum Punkt 3.144 m auf dem Grat.

Nun geht es auf dem Westgrat des Wilden Freiger (3.418 m) auf dem Lübecker Weg weiter zum Ziel.

Wegen der Gletscherquerung ist alpintechnische Ausrüstung unbedingt erforderlich. Für Kinder ist der Zustieg nicht geeignet.

Gehzeit: 4:30 h

Höhenmeter: 895 m

Alternative Routen 
Von der Bushaltestelle Nürnberger Hütte im Stubaital (7 h); von Bushaltestelle Sulzenau Hütte im Stubaital (7 h); vom Gasthaus Fiegl im Ötztal (8 h); von Maiern (7 h); von Saltnuss (8 h); von Schönau/Timmelsjochstraße (6 h); vom Ridnauntal (7h, Trittsicherheit erforderlich).

Leben auf der Hütte

Alle vier Wochen liefert der Hubschrauber alles Notwendige, darunter auch Brennholz. Bisweilen muss Hüttenwirt Erich Pichler, der hier jeden Tag bis zu 19 Stunden am Stück arbeitet, auch Gäste außerplanmäßig ausfliegen lassen, weil sie an Höhenkrankheit leiden. So manche schaffen auch den anstrengenden Aufstieg nicht und drehen unterwegs um.

Die Hütte, die im Inneren bis zu 100 Personen zum Essen Platz bietet, verfügt im Außenbereich nur über zwei ebene Flächen: die Terrasse und den Landeplatz des Helikopters. Rechts und links davon geht es ohne schützenden Zaun 400 m senkrecht bergab. Gekocht werden jeden Tag drei Gänge für das Abendessen. Wenn’s einem nicht schmeckt, hat man Pech gehabt. Auf fast 3.200 m hat man keine (Aus-)Wahl. Das Bier kommt jedenfalls vom Fass.

Gut zu wissen

Moderne Waschräume mit Warmwasser sind vorhanden, Dusche gibt es allerdings keine. Getrennte WC-Anlagen. Achtung: das Gletscherwasser, das zur Hütte gepumpt und in 4.500-Liter-Tanks gesammelt wird, ist kein Trinkwasser, obwohl es dank einer UV-Anlage von Bakterien befreit wird. Ein Strom-Aggregat sorgt für ausreichend Energie.

Guter Handyempfang, nur Barzahlung. Gepäcktransport auf die Hütte ist nicht möglich. Hüttenschlafsäcke stehen zum Verkauf.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Müllerhütte in 3.148 m, die in 45 min Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Dresdner Hütte (2.302 m, 4 h); Nürnberger Hütte (2.278 m, 4:30 h); Siegerlandhütte (2.710 m, 5 h); Sulzenauhütte (2.191 m 4 h); Grohmannhütte (2.254 m, 4 h); Teplitzer Hütte (2.254 m, 3:30 h); Schneeberghütte (2.355 m, 6:30 h); Magdeburger Hütte (2.423 m, 8 h).

Gipfelbesteigungen vom Becherhaus aus: Zuckerhütl (3.507 m, 3 h); Wilder Pfaff (3.456 m, 2 h); Wilder Freiger (3.418 m, 1 h); Sonklarspitze (3.463 m, 3 h); Botzer (3.251 m, 3 h).

Anfahrt

Über die A13 Brenner-Autobahn ins Stubaital und zur Mutterbergalm Gletscherbahn.

Parkplatz

Gletscherbahn

Hütte • Trentino-Südtirol

Teplitzer Hütte (2.586 m)

Am Talende des Ridnauntals in den Stubaier Alpen liegt die Teplitzer Hütte (2.586 m), von der aus Wanderer und Bergsteiger wunderbare Touren auf umliegende Gipfel wie den Westlichen Feuerstein (3.250 m), den Wilden Freiger (3.418 m) oder den Botzer (3.251 m) unternehmen können. Ein besonderes Erlebnis ist die Sieben-Seen-Runde über das Egetjoch und den Moarer Egetensee, für die allerdings 9 h Gehzeit zu kalkulieren sind. Der Stützpunkt befindet sich – inmitten einer vom Gletscher geprägten Landschaft – auf einem Felsvorsprung mit sagenhaft schönem Blick auf Ridaun und Übeltalferner und ist auch für Mountainbiker ein beliebtes Ziel. Schneeschuhwanderern und Skitourengehern, die übernachten wollen, steht ein Winterraum (für zwei Personen) zur Verfügung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Müllerhütte (3.145 m)

Die Müllerhütte, auch Rifugio Cima Libera, liegt auf 3.145 m Seehöhe in absolut hochalpinem Gelände. Sie ist eingebettet zwischen Wildem Freiger (3.418 m) und Zuckerhütl (3.505 m) und befindet sich bereits im italienischen Teil der Stubaier Alpen. Genauer gesagt gehört die 1891 erbaute Alpenvereinshütte über dem Übeltalferner zur Provinz Bozen in Südtirol. Die Müllerhütte ist eine von lediglich fünf Hütten in den gesamten Ostalpen, die nur mittels Gletscherüberquerung zu erreichen sind. Der kürzeste, aber bei weitem nicht einfachste Weg führt von der Dresdner Hütte (2.308 m) im Stubaital – hierher am besten mit den Stubaier Gletscherbahnen – in gut 3,5 h zur Müllerhütte. Die Strapazen lohnen sich, denn von der Hütte genießt man prächtige Ausblicke: Vom Wilden Freiger über das Zuckerhütl, die Sonklarspitze (3.467 m), den Wilden Pfaff (3.456 m) und den Botzer (3.250 m) bis hin zum nahe gelegenen Becherhaus, das auf Gipfel des gleichnamigen Berges (3.195 m) thront, zeigt sich die Stubaier Gletscherwelt hier oben von ihrer schönsten Seite. Ein Besuch auf der Müllerhütte lohnt sich aber auch wegen der netten Bewirtung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Ein Badesee auf 2.286 m mitten in den Stubaitaler Alpen in Tirol? Direkt neben der Neuen Regensburger Hütte. Gibt es das wirklich? Doch, sogar ein Boot liegt hier vor Anker. Dass der See im Sommer eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 Grad erreicht, verdankt er dem einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses, durch das er gespeist wird. Über den See ist außerdem eine Slackline gespannt. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Auch der Wasserfall, der neben der Hütte rund 300 m zur Ochsenalm hinabstürzt, garantiert ein unvergessliches Naturschauspiel. Nicht zuletzt lockt die grandiose Aussicht mit Blick über das Stubaital bis hin zur Serles (2.718 m), dem sogenannten Altar Tirols, oder zum Habicht (3.277 m). Ein kleiner Spielplatz, Hühner, Katzen und Hasen laden auch unsere kleineren Wanderfreunde herzlich ein. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Ein ergiebiges Areal für Wanderer und Kletterer, sowie ein wahres Paradies für Boulderer liegt direkt vor der Haustür. Die Neue Regensburger Hütte liegt am Stubaier Höhenweg und am Wilde-Wasser-Weg. Den Hausberg der Hütte, die Östliche Knotenspitze (3.084 m), haben geübte Alpinisten in rund 2 h bestiegen – wer es gerne gemütlicher angeht, spaziert durch das Hohe Moos oder unternimmt eine leichte Wanderung zum Falbesoner Gletschersee in 2.575 m. Nur drei Minuten von der Hütte entfernt befindet sich auch ein variantenreicher Klettergarten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken