Becherhaus

3.195 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juli bis September

Sommer: Ende Juni bis Mitte September

Mobil

+39 329 2346943

Telefon

+39 329 2346943

Homepage

http://www.becherhaus.it

Betreiber/In

Lukas und Edeltraud Lantschner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
40 Betten 65 Schlafplätze

Details

  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Becherhaus liegt dort, wo die Luft dünner wird, der Himmel zum Greifen nahe ist und nur mehr einzelne Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum haben. In 3195 m Höhe am Rande des Übertalferners, auf der Südtiroler Seite der Stubaier Alpen, in einer Welt aus Schnee und Eis, bietet das Schutzhaus seinen Gästen in natürlicher Atomsphäre die nötige Ruhe und Erholung nach einer anstrengenden Hochgebirgstour.

Das Schutzhaus ist nur zu Fuß oder mit dem Helikopter erreichbar. Deshalb wird auch äußerst vorausschauend mit den Lebensmitteln umgegangen. Für die Gäste wird jeden Tag frisch gekocht und dem Hüttenteam ist es sehr wichtig regionale, qualitativ-hochwertige Produkte zu verwenden. Die Nächtigungsgäste werden nach einer anstrengenden Tour mit einem sättigenden Abendessen verwöhnt und können sich am Morgen am vitaminreichen Frühstücksbuffet stärken, bevor sie in einen abenteuerlichen Tag starten.

In nur 45 Minuten Gehzeit erreicht man den Gipfel des Wilden Feigers und genießt, wie von allen anderen Gipfeln der Übertalfernerrunde, einen gigantischen Fernblick und einen fantastischen Sonnenaufgang.

1894 wurde das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel „dem Bechergipfel“, einer Erhebung am Südgrat des Wilden Freigers (3.418m) unter dem Namen Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut. 1999 ging das Schutzhaus zusammen mit 25 weiteren Hütten in den Eigentum der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol über. Mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ verfügt es zudem über eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen.

Nachdem die Hütte zur Zeit grundsaniert wird, ist der Winterraum derzeit geschlossen. Die Hütte öffnet wieder im Juni 2021 und wird bis September geöffnet sein. 

Wege zur Hütte

Von Südtirol aus: Hüttenzustieg vom Ridnauntal aus (Südtirol)

Ausgangspunkt ist das ehemaligen Bergwerk Schneeberg in Maiern/Ridnaun (Talschluss Ridnauntal). Von dort wandert man den Weg 9 entlang über den Aglsboden hinauf zur Grohmannhütte (2254m). Dann geht es weiter zur Teplitzerhütte (2586m) und von dort, über Steinblöcke und gut abgesicherte Passagen mit Drahtseilen und Trittbügel, eine Moräne querend weiter bis unter den Becherfels. Das letzte Stück geht es über Serpentinen bis zum Becherhaus (3195m).

Vom Stubaital aus: Über die Sulzenauhütte und den Lübeckerweg über den Feigergipfel

Vom Ausgangspunkt Grawaalm, Parkplatz der Sulzenauhütte (1607hm) über den Weg Nr. 136 zur Sulzenauhütte. Zwischen der Sulzenauhütte und dem blauen kleinen See verläuft links vom Bach ein Weg zur Lübeckergrat (II). Der Grat ist mit Drahtseil und Trittbügel gesichert. Weiter geht’s dann zum Freigergrat (3299hm). Nach Lust und Laune kann man dem Freigergipfel (3418hm) einen Besuch abstatten und dann Grat entlang zum Becherhaus (3195hm) absteigen.

Höhenmeter: ca. 1800 hm mit Freigergipfel

Dauer: ca. 6.30h

Alternative Routen 
Von der Bushaltestelle Nürnberger Hütte im Stubaital (7 h); von Bushaltestelle Sulzenau Hütte im Stubaital (7 h); vom Gasthaus Fiegl im Ötztal (8 h); von Maiern (7 h); von Saltnuss (8 h); von Schönau/Timmelsjochstraße (6 h); vom Ridnauntal (7h, Trittsicherheit erforderlich).

Leben auf der Hütte 
Mit einer Gastfreundschaft, die von Herzen kommt, führt Lukas Lantschner seit Sommer 2021 die Hütte zusammen mit seiner Familie. Viele kennen ihn schon, von einer Übernachtung oder von einer Einkehr in der nahegelegenen Müllerhütte, die er vorher 14 Jahre lang bewirtschaftet hat. Er ist immer für eine gute Geschichte zu haben und sorgt für das leibliche Wohl seiner Gäste.

Gut zu wissen

Moderne Waschräume mit Warmwasser sind vorhanden, Dusche gibt es allerdings keine. Getrennte WC-Anlagen, sowie sauber und gepflegte Zimmer und Lager erwarten sie. Eine Photovoltaikanlage, mit Akkuspeicher und ein Diesel-Aggregat, sorgen für ausreichend Energie.
Teilweise guter Mobiltelefonempfang, Bar- und Kartenzahlung vorhanden.
Gepäcktransport auf die Hütte ist nicht möglich. Hüttenschlafsäcke notwendig. Reservierung und telefonische Anfrage vorab notwendig.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Müllerhütte in 3.148 m, die in 45 min Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Dresdner Hütte (2.302 m, 4 h); Nürnberger Hütte (2.278 m, 4:30 h); Siegerlandhütte (2.710 m, 5 h); Sulzenauhütte (2.191 m 4 h); Grohmannhütte (2.254 m, 4 h); Teplitzer Hütte (2.254 m, 3:30 h); Schneeberghütte (2.355 m, 6:30 h); Magdeburger Hütte (2.423 m, 8 h).

Gipfelbesteigungen vom Becherhaus aus: Zuckerhütl (3.507 m, 3 h); Wilder Pfaff (3.456 m, 2 h); Wilder Freiger (3.418 m, 1 h); Sonklarspitze (3.463 m, 3 h); Botzer (3.251 m, 3 h).

Anfahrt

Über die A13 Brenner-Autobahn ins Stubaital und zur Mutterbergalm Gletscherbahn.

Parkplatz

Gletscherbahn

Die Hauerseehütte (2.383 m) liegt am Geigenkamm, benannt nach seiner höchsten Erhebung, der Hohen Geige (3.395 m), in den Ötztaler Alpen. Der Geigenkamm ist eine 28 km lange, ziemlich exakte „Gebirgsmauer“, die das westlich gelegene Pitz- vom östlich gelegenen Ötztal trennt. Die Hütte liegt direkt am Hauersee. Der See, der auch im Sommer selten wärmer als 4 Grad wird, verleiht dem Haus sein unvergleichliche Lage.  Das Schutzhaus ist eine Selbstversorgerhütte für Bergwanderer und Tourengeher. Und nur im Sommer nutzbar. In ihrer Umgebung können Gäste Steinböcke, Gämsen, Steinadler und Murmeltiere beobachten. Die Anstiege aus dem Ötztal sind lange. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass Verpflegung und Lebensmittel hochzutragen sind und dafür eine gewisse alpine Grundrobustheit notwendig ist.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Trentino-Südtirol

Zwickauer Hütte (2.989 m)

Die Zwickauer Hütte (2.989 m) ist eine Berghütte im Gurgler Kamm der Ötztaler Alpen in Südtirol. Sie befindet sich nördlich oberhalb des Pfelderer Tals und über dem Südrand des Planferners. Das Gebiet zählt zum Naturpark Texelgruppe. Die urige Hütte ist ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen und Gipfelbesteigungen. Die beliebtesten Gipfeltouren führen auf den hinteren Seelenkogel (3.472 m) und die Liebenerspitze (3.400 m). Außerdem ist die Zwickauer Hütte Zielpunkt der neunten Etappe des Tiroler Höhenwegs.
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Im hinteren Windachtal im österreichisch-südtirolerischen Grenzgebiet und unmittelbar am Fuße der höchsten Gipfel der Stubaier Alpen liegt die Siegerlandhütte. Wanderer, Hochtourengeher, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher finden hier ein reiches Betätigungsfeld vor. Zum Teil anspruchsvolle Touren führen auf den Scheiblehnkogel (3.060 m), die Sonklarspitze (3.450 m) oder das Zuckerhütl (3.505 m). Besonders beliebt ist die Siegerlandhütte auch als Ausgangspunkt für reizvolle Wanderungen von Hütte zu Hütte, finden sich doch gleich 7 Stützpunkte in längstens 5:30 h Gehzeit Entfernung. Die gut markierten Wege sind unterschiedlich anspruchsvoll, haben aber eines gemeinsam: sie sind landschaftlich extrem reizvoll. brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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