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Wanderung zum Becherhaus von der Dresdner Hütte im Stubaital

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T5 sehr schwierig 4:30 h 7,8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.350 hm 440 hm 3.418 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg
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Das Becherhaus (3.195 m) in den Stubaier Alpen steht bereits auf Südtiroler Boden. Aus dem Stubaital in Tirol führt ein Anstieg über die Sulzenauhütte (2.191 m) zur Hütte. Seit dem Bergsturz am Pfaffennieder muss man von der Fernerstube den Lübecker Weg auf den Wilden Freiger nehmen und über den Südgrat zur Hütte absteigen.

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Eine Nacht in dem schön gelegenen Becherhaus ist sehr zu empfehlen. Für den Rückweg ins Stubaital lohnt es sich, am nächsten Tag der nochmals zum Wilden Freiger (3.418 m) auf- und nordseitig über den Gletscher und viel Blockwerk zur Nürnberger Hütte (2.278 m) abzusteigen. Über den normalen Hüttenweg erreicht man die Bushaltestelle bei Ranalt und fährt mit dem Bus zurück zur Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Anfahrt

Auf der Brennerautobahn bis zur Ausfahrt Schönberg. Weiter durch das Stubaital durch Neustift bis zum Parkplatz an der Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Parkplatz

Parkplatz an der Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Innsbruck. Weiter mit dem Bus Linie 590 zur Talstation der Stubaier Gletscherbahn.

Das Becherhaus liegt dort, wo die Luft dünner wird, der Himmel zum Greifen nahe ist und nur mehr einzelne Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum haben. In 3195 m Höhe am Rande des Übertalferners, auf der Südtiroler Seite der Stubaier Alpen, in einer Welt aus Schnee und Eis, bietet das Schutzhaus seinen Gästen in natürlicher Atomsphäre die nötige Ruhe und Erholung nach einer anstrengenden Hochgebirgstour. Das Schutzhaus ist nur zu Fuß oder mit dem Helikopter erreichbar. Deshalb wird auch äußerst vorausschauend mit den Lebensmitteln umgegangen. Für die Gäste wird jeden Tag frisch gekocht und dem Hüttenteam ist es sehr wichtig regionale, qualitativ-hochwertige Produkte zu verwenden. Die Nächtigungsgäste werden nach einer anstrengenden Tour mit einem sättigenden Abendessen verwöhnt und können sich am Morgen am vitaminreichen Frühstücksbuffet stärken, bevor sie in einen abenteuerlichen Tag starten. In nur 45 Minuten Gehzeit erreicht man den Gipfel des Wilden Feigers und genießt, wie von allen anderen Gipfeln der Übertalfernerrunde, einen gigantischen Fernblick und einen fantastischen Sonnenaufgang. 1894 wurde das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel „dem Bechergipfel“, einer Erhebung am Südgrat des Wilden Freigers (3.418m) unter dem Namen Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut. 1999 ging das Schutzhaus zusammen mit 25 weiteren Hütten in den Eigentum der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol über. Mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ verfügt es zudem über eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen. Nachdem die Hütte zur Zeit grundsaniert wird, ist der Winterraum derzeit geschlossen. Die Hütte öffnet wieder im Juni 2021 und wird bis September geöffnet sein. 
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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