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Nürnberger Hütte

2.278 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Anfang Oktober geöffnet.

Mobil

+43 664 403 21 88 (Juni-Sep.)

Telefon

+43 664 165 74 61 (Okt.-Mai)

Homepage

www.nuernbergerhuette.at

Betreiber/In

Martina & Leonhard Siller

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
46 Betten 93 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Künstliche Kletteranlage
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel
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Lage der Hütte

Die Nürnberger Hütte (2.278 m) in den Stubaier Alpen am Fuße des Wilden Freigers eignet sich als Ziel für Wanderungen aus dem Stubaital wie auch als Ausgangspunkt für Touren in die umliegende hochalpine Gletscher- und Gipfelregion. Das Schutzhaus liegt auf dem Stubaier Höhenweg und ist Station für Übergänge nach Südtirol. Martina und Leonhard Siller, das Hüttenwirt-Paar, freuen sich ganz besonders über Besuch von Kindern. Sie haben drei eigene heranwachsende Alpinisten und Hüttenwirt-Nachfolger - Magdalena, Johanna und Serafin - im Haus. Daher kennen sie sich mit Bedürfnissen von Kindern in Bergen, wie auch von deren Eltern, aus. Die Siller's setzen in der Bewirtschaftung der Nürnberger Hütte auf Nachhaltigkeit. Leo Siller ist nicht nur Hüttenwirt, sondern auch Bergretter sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Parkplatz Nürnberger Hütte an der Ranalter Landesstraße (1.370) führt ein Wirtschaftsweg von der Bushaltestelle durch Wald zur bewirtschafteten Bsuchalm (1.583 m). Diese Strecke ist auch mit Kinderwagen und sehr kurzen Beinen zu schaffen. Vom oberen Parkplatz-Ende führt auch noch ein steilerer und kürzerer Weg in das Langental und zu der Alm. Weitere 100 Höhenmeter durch das Tal sind noch gemütlich zu gehen. Danach wird der Weg enger und steiler. In Serpentinen geht es 340 Höhenmeter bergauf. Die Hütte rückt ins Blickfeld. Sie bleibt Begleiterin auf den weiteren 250 Höhenmetern bis sie erreicht ist. 

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 908 m

Alternative Routen
Aus dem Stubaital und Ranalt keine; Übergang von der Sulzenauhütte (2.190 m; über das Niederl; 2:30 h).

Leben auf der Hütte

Martina und Leonhard Siller bewirtschaften die Nürnberger Hütte seit 1998. Sie sind die vierte Siller-Generation auf dem Schutzhaus, das 1914 von der Urgroßmutter Elise Pixner in Pacht übernommen wurde. Die Familie betreibt fast ebenso lange ihre eigene Landwirtschaft. Von der kommen viele Zutaten, die auf der Hütte zubereitet und als Tiroler Gerichte und deftige Jausen Gästen serviert werden. Das beginnt bei Milch, Butter, Käse und reicht bis zum Fleisch von Rind, Ochs und Kalb, das unter anderem als Schinkenspeck, Bratwürste serviert wird.

Die Kaspressknödel etwa werden aus dem eigenen Graukäse gemacht. Obst und Gemüse kommen, je nach Saison, aus dem Garten der Familie Siller. Es gibt echte Rindssuppe und Tiroler Speckknödeln mit selbst geräuchertem Speck. Zwischendurch werden auch „Gepitschte Schlipfkrapfen“ oder „Handgedrehte Kasnock'n“ gemacht. Der Kaiserschmarr'n wird mit Apfelmus, das aus den eigenen Äpfeln gekocht wird, serviert. Wir ernten, waschen, schneiden, würzen, kochen, braten noch selbst, bringen sie ihren Anspruch an Nachhaltigkeit, Qualität und Frische auf den Punkt.

130 Sitzplätze sind auf vier Stuben verteilt. Hin und wieder sorgen dort Leo Siller und sein Mitarbeiter-Team musikalisch für gute Stimmung. Die Terrasse wurde erneuert. In einem Anbau stehen eine Boulderwand, eine Tischtennisplatte und eine Sitzecke. Für Klein und Groß gibt es Spiele in und Spielmöglichkeiten um die Hütte. Wie die beiden Klettergärten, der Klettersteig und der Flying-Fox.

Gut zu wissen

Fünf Duschen und ausreichend Waschbecken vorhanden. Der Wasserverbrauch wird mittels Münzzähler gesteuert. Trockenraum vorhanden und seit 2014 erweitert. Alle Schlafplätze sind mit Anti-Allergie-Matrazen ausgestattet. Zwischen Halbpension und Bergsteiger-Halbpension wählbar. Online-Reservierungssystem. Handy-Empfang ist gegeben. Schlafsack-Pflicht! Gepäcktransport auf die Hütte mit der Materialseilbahn von der Bsuchalm gegen Gebühr. Übernachtungen mit Hund nur nach Voranmeldung zum Preis von € 5 pro Vierbeiner-Nacht möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Sulzenauhütte (2.191 m), die über das Niederl (2.629 m) 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Auf diesem Übergang über Mairspitze (2.781 m) ist der Weg in 4 h zu machen. Weiters: Bremer Hütte (2.413 m, 3:30 h); Teplitzer Hütte (2.586 m, 4:30 h); Müllerhütte/Rifugio Cima Libera (3.148 m, 5 h); Becherhaus/Rifugio Bicchiere (3.195 m, 5 h); Magdeburger Hütte/Rifugio Cremona alla Stua (2.423 m, 6:30 h).

Gipfel und Touren: Mairspitze (2.780 m, 1:30 h); Aperer Feuerstein (2.968 m, 2:30 h); Östlicher Feuerstein (3.268 m, 3:20 h); Westlicher Feuerstein (3.245 m, 3:30 h); Wilder Freiger (3.418, inklusive leichter Kletterei 4:30 h); Rotgratspitze/Becherblick (3.100 m, 3 h).

Stubaier Höhenweg: von Innsbrucker zur Starkenburger Hütte oder umgekehrt (7 Etappen, 8 Tage, 120 Kilometer, mit möglichen Besteigungen von Gipfel wie Zuckerhütl, Habicht, Ruderhofspitze und Wilder Freiger - Schwarzer Bergweg)

Anfahrt

An der Bushaltestelle Nürnberger Hütte an der Stubaitaler Straße, respektive Ranalter Landesstraße, endet die Autofahrt. 24 km sind es von der Autobahn-Abfahrt Schönberg an der A13, Brenner-Autobahn, bis zum Zustieg zur Hütte. Auf der A13 reist man von Innsbruck im Norden, aus Südtirol und dem Eisacktal im Süden an.

Die B182, Brenner-Straße, käme als Zubringer in das Stubaital auch noch in Frage. Auf der B182 fällt, im Gegensatz zur A13, keine Maut an.

Parkplatz

Aauf Höhe der Bushaltestelle Nürnberger Hütte entlang der Stubaital Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel

Am Innsbrucker Hauptbahnhof fährt der Bus Nr. 590 der Innsbrucker Verkehrsbetriebe bis zur Talstation Mutterbergalm. Die Haltestelle heißt Nürnberger Hütte. Zum Zustieg kommt man von der Tiroler Landeshauptstadt einfach und bequem in 70 Minuten Fahrzeit.

Innsbruck ist mit allen internationalen Zügen, die durch das Inntal unterwegs sind, zu erreichen.

Die Sulzenauhütte (2.191 m) steht auf einem wunderbaren Flecken auf dem Hauptkamm der Stubaier Alpen. Sie schaut gemeinsam mit dem Zuckerhütl, dem höchsten Gipfel dieser Gebirgsgruppe der österreichischen Zentralalpen, und dem Wilden Freiger, der Siebenthöchste hier, auf das Stubaital hinunter. Nahezu die gesamte Hütten-Umgebung trägt den Namen Sulzenau. Während das Wasser des Sulzaubaches das Seitental des Stubaitales verlässt, kommen Bergsteiger und Wanderer über Sulzegg, die Sulzenau Alm zur Hütte herauf. Rechts der Hütte erstreckt sich die Hohe Sulze. Und der Sulzenaukogel liegt, fast in Griffweite, hinter der Hütte. Dass der Bergsee, der oberhalb des Schutzhauses liegt, Blaue Lacke und nicht etwa Sulzausee heißt, verwundert. Die Sulzenauhütte ist Anlaufstelle und Etappenziel auf dem Stubaier Höhenweg. Ihre Gäste sind Höhenluft-Schnupperer, die nicht weiter in die Hochgebirgswelt vordringen wollen. Sie beherbergt Weitwanderer, die Gehen als ihre Existenz-Grundlage sehen. Und sie kümmert sich um Alpinisten, die nach Höherem, Steilerem, Ausgesetzterem streben bis über ihren Köpfen nur mehr Luft und Himmel sind. Die Sulzenauhütte hat für alle Menschen was, die zu ihr kommen. Wer des klassischen Berggehens und -steigens überdrüssig ist oder davon eine Pause braucht, dem bietet die Hütte moderne Spielarten des Bergsports: Flying Fox, Übungsklettersteige, Sonnenklettergarten, Geocoach-Parcour, Slackline und Übungskletterfelsen sind im Hüttenbereich zu finden. Jene, die sich, beispielsweise, für Wasser in seiner Vielfältigkeit begeistern, können dieser Leidenschaft am Sulzenau- und Wilder-Freiger-Ferner, an den Bächen und Bergseen des Tals im Tale nachgehen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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