Innsbrucker Hütte

2.369 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Mitt Juni bis Anfang Oktober geöffnet.

Telefon

+43 5276 295

Homepage

www.innsbrucker-huette.at

Betreiber/In

Marlene & Franz Egger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
30 Zimmerbetten 100 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Innsbrucker Hütte (2.369 m) liegt in den Stubaier Alpen, die eine Gruppe der Österreichischen Zentralalpen sind und südwestlich von Innsbruck liegen. Sie ist Wanderern entweder der Start- oder der Endpunkt der Begehung des hochalpinen Stubaier Höhenweges. Bergsteiger starten von hier aus auf den Habicht. Klettersteig-Geher erklimmen die Ilmspitze.

Der Habicht (3.277 m) zählt zu den eindrucksvollsten Aussichtsbergen in der Region. In unmittelbarer Nähe der Hütte finden sich ein hauseigener Übungs-Klettersteig und ein Klettergarten. Der Alfaier See in unmittelbarer Nähe bietet gerade im Hochsommer willkommene Erfrischung erhitzter Wanderer- und Bergsteiger-Beine.

Kürzester Weg zur Hütte

Die Innsbrucker Hütte ist sowohl vom Stubaital als auch vom benachbarten Gschnitztal erreichbar. Bester Ausgangspunkt ist der Gasthof Feuerstein am Talschluß des Gschnitzer Tales. Dort sind genügend Parkplätze vorhanden. Gschnitz erreicht man über die Brenner Autobah oder die B182 Brenner Bundesstraße, die man bei Steinach am Brenner nach Westen hin verlässt. Am Gasthof zweigt der komfortabel zu begehende Wanderweg, dem Jubiläumssteig, zur Hütte ab.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1100 m

Alternative Route 
An der Kirche von Gschnitz der Beschilderung folgen (3 h).

Leben auf der Hütte

Die Innsbrucker Hütte ist ein alpines Wahrzeichen in den Stubaier Alpen. 1884 erbaut und bis 1894 erstmals erweitert, durchlief sie eine wechselvolle Geschichte und entwickelte sich im Laufe der Jahre immer weiter. 1945 war sie, beispielsweise, fast vollständig zerstört. Seit 1949 wird sie quasi als Familienbetrieb geführt. Heute wird sie von Marlene, deren Eltern und Großeltern die Innsbrucker Hütte bereits führten, und Franz Egger entsprechend der langen Familientradition betrieben.

Besonders beliebt sind bei den Gästen Gerichte wie Schweinsbraten, Tiroler Gröstl, das Tiroler Knödelduo, Kaspress- und Speckknödelsuppe sowie der Kaiserschmarrn. Das Hüttenwirte-Paar kocht ausschließlich mit Produkten aus der Region. Sie bieten ihren Gästen Halbpension. Die Hütten-Besucher können sich im hauseigenen Übungsklettersteig und dem naheliegenden Klettergarten auf höhere alpinistische Aufgaben vorbereiten. Die dafür fehlende Ausrüstung kann gegen Gebühr von den Egger's ausgeliehen werden.

Die hochalpine Lage mach die Innsbrucker Hütte für Kinder wegen der sehr steil abfallenden Umgebung nur bedingt geeignet. Jugendliche mit alpiner Basiserfahrung werden sowohl in der Hütte als auch in deren Umgebung voll auf ihre Kosten kommen.

Gut zu wissen

In den Mehrbettzimmern und im Matratzenlager kann nur in Hüttenschlafsäcken übernachtet werden. Sie kann man auf der Hütte kaufen. Es gibt Duschen mit fließend Kalt- und Warmwasser. Das Marsch-Gepäck wird, bei Bedarf, mit der Materialseilbahn auf die Hütte geholt. Geheizt wird mit Strom, der von einem kleinen Wasserkraftwerk kommt. Guter Handy-Empfang. Kein WiFi. Nur Barzahlung. Übernachtung mit Hunden auf Anfrage.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Elferhütte (2.080 m), die über den Panoramaweg in 3:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: die am Stubaier Höhenweg liegende Bremer Hütte (2.413 m, 5:30 h).

Tourenmöglichkeiten und Gipfelbesteigungen: Kalkwand (2.564 m, 1 h); Habicht (3.277 m, 3 h); Innere Ilmspitze (2.692 m, mit Klettersteig, 3 h); Glättespitze (3.133 m, 4 h).

Anfahrt

Aus dem Süden
Über die Brenner-Autobahn nach Steinach am Brenner und weiter in das Gschnitztal bis zum Gasthof Feuerstein am Ende des Tales.

Alle anderen Richtungen
Über die A12 Inntal-Autobahn auf die A13 bis zur Ausfahrt Schönberg und weiter in das Stubaital nach Neustift. Mit dem Sammeltaxi von Neder und Neustift durch das Pinnistal auf die Pinnisalm. Höhenmeter sparen kann man sich ebenfalls mittels Elferbahn-Aufstieg von Neustift.

Parkplatz

Parkplatz Neder (gebührenpflichtig). Parkplatz Elferbahn in Neustift (kostenlos). Parkplatz Gasthaus Feuerstein (gebührenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel

Per Zug von München, aus Italien über den Brenner und aus allen anderen österreichischen Landeshauptstädten nach Innsbruck. Am Hauptbahnhof in den Postbus der Linie 590 umsteigen und bis Neustift im Stubaital weiterreisen. An der Haltstelle Neder aussteigen. Alternative dazu mit der Schnellbahn Nr. 3 bis zum Bahnhof Steinach am Brenner. Am Bahnhofsvorplatz in den Bus Nr. 4146 umsteigen und bis Gschnitz Talschluß, dem Gasthof Feuerstein in unmittelbarer Nähe des Gschnitzer Mühlendorfs, fahren. Mit dem Sammeltaxi von Neder und Neustift durch das Pinnistal auf die Pinnisalm. Oder Höhenmeter sparen durch eine Aufstieg mit der von Neustift bergwärts führenden Elferbahn zur Elferhütte.

Hütte • Trentino-Südtirol

Grohmannhütte (2.254 m)

Die Grohmannhütte (ital. Rifugio Vedretta Piana, 2.254 m) liegt in Südtirol im oberen Ridnauntal nahe der österreichischen Grenze. Erfahrene Bergsteiger schätzen die kleine Hütte in den Stubaier Alpen als Raststation – von hier aus sind zahlreiche Dreitausender zu erreichen, etwa die Agglspitze, Feuerstein, Schneespitze, Wilder Feiger, Wilder Pfaff, Sonklarspitze und Botzer. Die Hütte ist relativ einfach zu erreichen, für weitere Touren sind gute Wanderschuhe und Trittsicherheit aber Voraussetzung.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

G. Messner-Hochferner Biwak (2.510 m)

Im hintersten Pfitschertal steht am Wandfuß der Hochferner-Nordwand das 1972 errichtete Biwak (2.510 m). Es ist nach dem am 29. Juni 1970 am Nanga Parbat verunglückten Günther Messner, dem Bruder von Reinhold Messner, benannt. Das Biwak ist der Ausgangspunkt für Steileis-Touren am Hochferner, Griesferner und Hochfeiler, die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen.  Unmittelbar hinter der Notunterkunft beginnt die Hochferner-Nordwestwand, die als klassische Eistour des Alpinismus gilt. Das Gebiet hinter und oberhalb des Biwaks sollten erfahrenen Bergsteigern, Hochtourengehern und Kletterern vorbehalten bleiben. Die gelbe Biwak-Schachtel dient der Bergrettung Sterzing als Stützpunkt bei Rettungseinsätzen und hat oberhalb einen Hubschrauber-Landeplatz eingerichtet. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Selbstversorger
Die Nördlinger Hütte (2.238 m) steht oberhalb von Seefeld in Tirol auf einem Grat der zur Reither Spitze führt. Sie ist die höchstgelegene Schutzhütte im gesamten Karwendel. Ihr exponierter Platz verschafft Gästen eine beeindruckende Aussicht auf das Wettersteingebirge, die Stubaier Alpen und das Inntal. Die Hütte ist von der Bergstation Härmelekopfbahn in relativ kurzer Zeit und ohne besonderen Schwierigkeiten zu erreichen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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