Wanderung zum Becherhaus von der Timmelsjochstraße

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T5 sehr schwierig 6:00 h 11,5 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.580 hm 140 hm 3.195 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Das Becherhaus (3.195 m) in den Stubaier Alpen wird am einfachsten vom Ridnauntal in Südtirol bestiegen. Beliebt ist auch der Übergang vom Stubaital über den Wilden Freiger. Eher unbekannt ist der Weg durch das Timmelstal von der Timmelsjoch Passstraße. Dabei besticht der Weg durch das Tal vor allem durch seine landschaftliche Schönheit. Sicheres Wetter ist für den langen Anstieg unbedingt erforderlich, quert man doch im letzten Abschnitt den großen Übeltalferner.

💡

Den hohen Hüttenstützpunkt sollte man nach dem langen Zustiegsweg für die umliegenden Gipfel nutzen. Beim Zustieg zur Hütte kann man noch die Hofmannspitze (3.112 m) besuchen. Beliebtestes Ziel im Hüttenumfeld ist der Wilde Freiger (3.418 m). Sehr interessant ist auch der Ostgrat auf die Sonklarspitze (3.450 m).

Anfahrt

Von Süden von Meran durch das Passeiertal in Richtung Timmelsjoch bis zum Parkplatz Timmelsbrücke bei Kilometer 20. Von Norden durch das Ötztal bis zum Timmelsjoch. Auf Südtiroler Seite in Richtung Meran bis zum Parkplatz.

Parkplatz

Parkplatz Timmelsbrücke an der Timmelsjoch Passstraße.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Oetz und mit dem Bus Linie 4194 von Sölden nach Moos in Passeier (in beide Richtungen).

Hütte • Trentino-Südtirol

Becherhaus (3.195 m)

Das Becherhaus liegt dort, wo die Luft dünner wird, der Himmel zum Greifen nahe ist und nur mehr einzelne Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum haben. In 3195 m Höhe am Rande des Übertalferners, auf der Südtiroler Seite der Stubaier Alpen, in einer Welt aus Schnee und Eis, bietet das Schutzhaus seinen Gästen in natürlicher Atomsphäre die nötige Ruhe und Erholung nach einer anstrengenden Hochgebirgstour. Das Schutzhaus ist nur zu Fuß oder mit dem Helikopter erreichbar. Deshalb wird auch äußerst vorausschauend mit den Lebensmitteln umgegangen. Für die Gäste wird jeden Tag frisch gekocht und dem Hüttenteam ist es sehr wichtig regionale, qualitativ-hochwertige Produkte zu verwenden. Die Nächtigungsgäste werden nach einer anstrengenden Tour mit einem sättigenden Abendessen verwöhnt und können sich am Morgen am vitaminreichen Frühstücksbuffet stärken, bevor sie in einen abenteuerlichen Tag starten. In nur 45 Minuten Gehzeit erreicht man den Gipfel des Wilden Feigers und genießt, wie von allen anderen Gipfeln der Übertalfernerrunde, einen gigantischen Fernblick und einen fantastischen Sonnenaufgang. 1894 wurde das Becherhaus auf dem gleichnamigen Gipfel „dem Bechergipfel“, einer Erhebung am Südgrat des Wilden Freigers (3.418m) unter dem Namen Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut. 1999 ging das Schutzhaus zusammen mit 25 weiteren Hütten in den Eigentum der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol über. Mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ verfügt es zudem über eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen. Nachdem die Hütte zur Zeit grundsaniert wird, ist der Winterraum derzeit geschlossen. Die Hütte öffnet wieder im Juni 2021 und wird bis September geöffnet sein. 
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Müllerhütte (3.145 m)

Die Müllerhütte, auch Rifugio Cima Libera, liegt auf 3.145 m Seehöhe in absolut hochalpinem Gelände. Sie ist eingebettet zwischen Wildem Freiger (3.418 m) und Zuckerhütl (3.505 m) und befindet sich bereits im italienischen Teil der Stubaier Alpen. Genauer gesagt gehört die 1891 erbaute Alpenvereinshütte über dem Übeltalferner zur Provinz Bozen in Südtirol. Die Müllerhütte ist eine von lediglich fünf Hütten in den gesamten Ostalpen, die nur mittels Gletscherüberquerung zu erreichen sind. Der kürzeste, aber bei weitem nicht einfachste Weg führt von der Dresdner Hütte (2.308 m) im Stubaital – hierher am besten mit den Stubaier Gletscherbahnen – in etwa 6 Stunden zur Müllerhütte. Die Strapazen lohnen sich, denn von der Hütte genießt man prächtige Ausblicke: Vom Wilden Freiger über das Zuckerhütl, die Sonklarspitze (3.467 m), den Wilden Pfaff (3.456 m) und den Botzer (3.250 m) bis hin zum nahe gelegenen Becherhaus, das auf Gipfel des gleichnamigen Berges (3.195 m) thront, zeigt sich die Stubaier Gletscherwelt hier oben von ihrer schönsten Seite. Ein Besuch auf der Müllerhütte lohnt sich aber auch wegen der netten Bewirtung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Tirol

Lärchegg

Dauer
6:30 h
Anspruch
T5 sehr schwierig
Länge
9,3 km
Aufstieg
1.310 hm
Abstieg
1.300 hm
Wandern • Bayern

Zirbelkopf

Dauer
7:30 h
Anspruch
T5 sehr schwierig
Länge
15,3 km
Aufstieg
1.160 hm
Abstieg
1.160 hm
Wandern • Tirol

Rotmoosferner

Dauer
3:20 h
Anspruch
T5 sehr schwierig
Länge
8,1 km
Aufstieg
1.250 hm
Abstieg
120 hm

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