Müllerhütte

3.145 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Ca. Ende Juni bis Mitte September

Mobil

+43 699 186 789 65

Telefon

+39 329 234 69 43

Homepage

http://www.muellerhuette.eu

Betreiber/In

Heidi von Wettstein & Lukas Lantschner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
48 Zimmerbetten 30 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Müllerhütte, auch Rifugio Cima Libera, liegt auf 3.145 m Seehöhe in absolut hochalpinem Gelände. Sie ist eingebettet zwischen Wildem Freiger (3.418 m) und Zuckerhütl (3.505 m) und befindet sich bereits im italienischen Teil der Stubaier Alpen.

Genauer gesagt gehört die 1891 erbaute Alpenvereinshütte über dem Übeltalferner zur Provinz Bozen in Südtirol. Die Müllerhütte ist eine von lediglich fünf Hütten in den gesamten Ostalpen, die nur mittels Gletscherüberquerung zu erreichen sind.

Der kürzeste, aber bei weitem nicht einfachste Weg führt von der Dresdner Hütte (2.308 m) im Stubaital – hierher am besten mit den Stubaier Gletscherbahnen – in gut 3,5 h zur Müllerhütte.

Die Strapazen lohnen sich, denn von der Hütte genießt man prächtige Ausblicke: Vom Wilden Freiger über das Zuckerhütl, die Sonklarspitze (3.467 m), den Wilden Pfaff (3.456 m) und den Botzer (3.250 m) bis hin zum nahe gelegenen Becherhaus, das auf Gipfel des gleichnamigen Berges (3.195 m) thront, zeigt sich die Stubaier Gletscherwelt hier oben von ihrer schönsten Seite.

Ein Besuch auf der Müllerhütte lohnt sich aber auch wegen der netten Bewirtung.

Leben auf der Hütte

Heidi von Wettstein und Lukas Lantschner haben die Müllerhütte schon seit über einem Jahrzehnt gepachtet und wissen mit den Widrigkeiten, die beim Führen eines Gastbetriebs in dieser Höhe auftreten können, umzugehen.

Immerhin gibt es keine Materialseilbahn oder andere Hilfsmittel – alle Waren, die auf der Müllerhütte gebraucht werden, müssen zu Fuß oder mit dem Helikopter herangeschafft werden.

Trotzdem gibt es auch hier auf über 3.000 m alles, was man sich kulinarisch auf einer Hütte erwartet: Knödel, die in diesem Bereich obligatorischen Spaghetti, Apfelstrudel und Kaiserschmarr'n – für Halbpensionsgäste wird abends außerdem eigens gekocht.

Und als Abschluss schätzen viele Alpinisten eine gute Tasse italienischen Kaffee ...

Wenn Zeit bleibt, setzen sich die Wirtsleute auch gerne mal an den Tisch und hie und da greift Lukas sogar zu einem Instrument und sorgt auch musikalisch für Stimmung.

Gut zu wissen

Kein WiFi, Hunde sind erlaubt.

Touren in der Umgebung

Wilder Freiger (3.418 m, 2 h), Zuckerhütl (3.505 m, 3 h), Sonklarspitze (3,467 m, 2 h), Wilder Pfaff (3.456 m, 2 h), Botzer (3.250 m, 4 h), Dresdner Hütte (2.308 m, 3,5 h), Sulzenauhütte (2.191 m, 3,5 h), Nürnberger Hütte (2.297 m, 4 h), Becherhaus (3.195 m, 45 min.), Schneeberghaus (2.355 m, 5,5 h), Siegerlandhütte (2.710 m, 4 h), Hildesheimer Hütte (2.899 m, 4 h), Grohmannhütte (2.254 m, 4 h), Teplitzer Hütte (2.586 m, 3 h)

Anfahrt

Von Innsbruck oder Brenner kommend über die A13 Brenner-Autobahn (mautpflichtig) oder die B182 Brenner-Bundesstraße bis Ausfahrt Schönberg/Stubaital und auf der B183 Stubaital-Bundesstraße bis nach Mutterberg/Talstation Stubaier Gletscherbahn am Ende des Tales.

Parkplatz

Talstation Stubaier Gletscherbahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Innsbruck und vom Hauptbahnhof mit dem Stubaitalbus bis nach Mutterberg/Talstation Stubaier Gletscherbahnen

Die Hochstubaihütte (3.173 m) ist die dritt-höchst gelegene Hütte Österreichs. Sie steht eingebettet in den Stubaier Alpen in Tirol und wird den Sommer über bewirtschaftet. Der Talort ist Sölden, der Gipfel die Wildkarspitze. Die Hochstubaihütte ist das Ziel von geübten Bergsteigern, Kletterern, Klettersteig- und Skitourengehern. Die Zustiege und umliegenden Routen sind lang und schwierig und daher nicht für Ungeübte und Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Nürnberger Hütte (2.278 m) in den Stubaier Alpen am Fuße des Wilden Freigers ist eignet sich als Ziel für Wanderungen aus dem Stubaital wie auch als Ausgangspunkt für Touren in die umliegende hochalpine Gletscher- und Gipfelregion. Das Schutzhaus liegt auf dem Stubaier Höhenweg und ist Station für Übergänge nach Südtirol. Martina und Leonhard Siller, das Hüttenwirt-Paar, freuen sich ganz besonders über Besuch von Kindern. Sie haben drei eigene heranwachsende Alpinisten und Hüttenwirt-Nachfolger - Magdalena, Johanna und Serafin - im Haus. Daher kennen sie sich mit Bedürfnissen von Kindern in Bergen, wie auch von deren Eltern, aus. Die Siller's setzen in der Bewirtschaftung der Nürnberger Hütte auf Nachhaltigkeit. Leo Siller ist nicht nur Hüttenwirt sondern auch Bergretter sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Becherhaus (3.195 m)

1894 unter dem Namen Kaiserin-Elisabeth-Schutzhaus erbaut, liegt das Becherhaus (3.195 m) direkt auf dem Gipfel des Bechers, einer Erhebung am Südgrat des Wilden Freigers (3.418 m) in Südtirol. Das Becherhaus befindet sich in einer grandiosen Gletscherlandschaft, auch der Großteil der Anstiege erfolgt über Gletscher. Deshalb sollte man beim Aufstieg unbedingt auf Nummer sicher gehen und sich wegen möglicher Spalten, die nicht immer gleich zu sehen sind, stets anseilen. In nur 45 Minuten Gehzeit erreicht man den Gipfel des Wilden Freigers und genießt, wie von allen anderen Gipfeln der Übeltalfernerrunde, einen gigantischen Fernblick. Das Becherhaus, ein Stützpunkt für Bergsteiger, Kletterer und Skitourengeher, ist das höchst gelegene Schutzhaus Südtirols und von Juni bis September geöffnet. Mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ verfügt es zudem über eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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