Sulzenauhütte

2.191 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Anfang Oktober geöffnet.

 

Mobil

+43 664 271 68 98

Homepage

www.sulzenauhuette.at

Betreiber/In

Susanne & Sigmar Gleirscher

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
46 Zimmerbetten 70 Schlafplätze 14 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Sulzenauhütte (2.191 m) steht auf einem wunderbaren Flecken auf dem Hauptkamm der Stubaier Alpen. Sie schaut gemeinsam mit dem Zuckerhütl, dem höchsten Gipfel dieser Gebirgsgruppe der österreichischen Zentralalpen, und dem Wilden Freiger, der Siebenthöchste hier, auf das Stubaital hinunter. Nahezu die gesamte Hütten-Umgebung trägt den Namen Sulzenau. Während das Wasser des Sulzaubaches das Seitental des Stubaitales verlässt, kommen Bergsteiger und Wanderer über Sulzegg, die Sulzenau Alm zur Hütte herauf. Rechts der Hütte erstreckt sich die Hohe Sulze. Und der Sulzenaukogel liegt, fast in Griffweite, hinter der Hütte. Dass der Bergsee, der oberhalb des Schutzhauses liegt, Blaue Lacke und nicht etwa Sulzausee heißt, verwundert.

Die Sulzenauhütte ist Anlaufstelle und Etappenziel auf dem Stubaier Höhenweg. Ihre Gäste sind Höhenluft-Schnupperer, die nicht weiter in die Hochgebirgswelt vordringen wollen. Sie beherbergt Weitwanderer, die Gehen als ihre Existenz-Grundlage sehen. Und sie kümmert sich um Alpinisten, die nach Höherem, Steilerem, Ausgesetzterem streben bis über ihren Köpfen nur mehr Luft und Himmel sind. Die Sulzenauhütte hat für alle Menschen was, die zu ihr kommen.

Wer des klassischen Berggehens und -steigens überdrüssig ist oder davon eine Pause braucht, dem bietet die Hütte moderne Spielarten des Bergsports: Flying Fox, Übungsklettersteige, Sonnenklettergarten, Geocoach-Parcour, Slackline und Übungskletterfelsen sind im Hüttenbereich zu finden. Jene, die sich, beispielsweise, für Wasser in seiner Vielfältigkeit begeistern, können dieser Leidenschaft am Sulzenau- und Wilder-Freiger-Ferner, an den Bächen und Bergseen des Tals im Tale nachgehen. 

Kürzester Weg zur Hütte

An der Bushaltestelle an der Stubaital Straße (1.610 m) respektive Ranalter Landstraße, wo geparkt wird, beginnt der Weg. Eine Panoramatafel an der Brücke über die Ruetz, die das ganze Stubaital durchfließt und entwässert, weist den Weg der mäßig steil zur Sulzenau Alm führt. Im Aufstieg erlebt man den mächtigen Grawa-Wasserfall, handgeschnitzte Figuren auf der Alm, den Wasserfall des Sulzenaubaches. Ab dort steigt man in Serpentinen über eine Steilstufe hoch zur Sulzenauhütte.

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: 581 m

Alternative Routen
Wilde-Wasser-Weg (1.540 m, ab Grawa-Alm, 2 h);  von der Dresdner Hütte (2.302 m, über Peiljoch - 2:30 h; über Großen Trögler - 3:30 h).

Leben auf der Hütte

Die Sulzenauhütte wird seit 85 Jahren von der Familie Schöpf bewirtschaftet. Susanne Gleirscher, vormals Schöpf, und ihr Gatte Sigmar setzen diese Familien-Tradition fort. Deren Kinder werden bereits an dieses Erbe herangeführt. Mit Alois Schöpf, der Urgroßvater von Susanne, begann es. Er verkaufte 1924 das Stück Grund auf der Sulzau Alpe auf der die Hütte steht an die Sektion Leipzig des damaligen Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.

Sigmar und Susanne verarbeiten nur regionale Produkte zu typischen Tiroler Gerichten. Fleisch liefert der Dorf-Metzger. Das Brot kommt vom Bäcker aus Neustift. Eier und Milchprodukte von den Bauern aus dem Stubaital. Kaffee und Schokolade, sowie teilweise Tee werden über den Fairtrade-Handel bezogen. Gäste bekommen Knödel in allen Variationen, Tiroler Gröstl, Käsespätzle, Germknödel, Kaiserschmarn sowie Spaghetti und Wiener Schnitzel.

Gut zu wissen

2014 wurde begonnen, die Hütte zu modernisieren. Die Bauarbeiten dauerten bis ins Frühjahr 2015. Im Zuge dieser Erneuerung kamen zwei Zwei-Bettzimmer und eine Gaststube dazu. Saniert wurden: die Gaststuben, Küche, Ausschank, Sanitäranlagen. Daher entsprechen alle Sanitäranlagen zeitgemäßen Hygiene-Ansprüchen. Halbpension oder A-la-Carte. Handy-Empfang ausreichend. Nur Barzahlung möglich. Gepäck kann mit der Materialseilbahn auf die Hütte gebracht werden. Der Transport kostet extra.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Dresdner Hütte (2.302 m, 2:30 h); Weiters: Nürnberger Hütte (2.278 m, 2:45 h);  Müllerhütte (3.145 m, 3 h); Hildesheimerhütte (2.899 m, 4 h); Becherhaus/Rifugio Biasi al Bicchieri (3.195 m, 5 h)

Hochtouren von der Sulzenauhütte aus: Zuckerhütl (3.507 m, 5 h); Wilde Pfaff (3.456 m, 4:15 h); Wilde Freiger (3.418 m, 4:30 h) in Kombination mit Gamsspitzl (3.050 m, 6:30 h); Sonklarspitze (3.463 m, 5 h) - nur über Gletscher zu erreichen sind.

Bergtouren mit schneefreien Gipfeln: Großer Trögler (2.902 m, 2 h); Urfallspitze (2.808 m, 2:30 h); Mairspitze (2.781 m, 2:30 h); Aperer Freiger (3.262 m , 4 h).

Anfahrt

An der Bushaltestelle Sulzenauhütte an der Stubaitaler Straße, respektive Ranalter Landesstraße, ist die Auto-Anreise zu Ende. 24 km sind es von der Autobahn-Abfahrt Schönberg der A13, Brenner-Autobahn, bis zum Zustieg zur Sulzenauhütte. Die A13 ist von Innsbruck im Norden und aus Südtirol und dem Eisacktal im Süden eine Möglichkeit anzureisen.

Die Brenner-Straße, die B182, käme als Nord-Süd-Zubringer in das Stubaital auch noch in Frage. Auf der B182 fällt, im Gegensatz zur A13, keine Maut an. Die Befahrung der Brenner-Autobahn ist mautpflichtig.

Parkplatz

Auf Höhe der Bushaltestelle Sulzenauhütte entlang der Stubaital Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel

Am Innsbrucker Hauptbahnhof fährt der Bus Nr. 590 der Innsbrucker Verkehrsbetriebe bis zur Talstation Mutterbergalm. Die vorletzte Haltestelle, bevor der Bus das Skigebiet Stubaier Gletscher erreicht, heißt Sulzenauhütte. Der Zustieg zur Hütte ist von der Tiroler Landeshauptstadt einfach und bequem zu erreichen. Die Fahrzeit beträgt exakt eine Stunde. 

Innsbruck ist mit allen internationalen Zügen, die durch das Inntal unterwegs sind, zu erreichen.

Hütte • Tirol

Bremer Hütte (2.413 m)

Zur Bremer Hütte (2.413 m) in den Stubaier Alpen steigt man entweder von Gschnitz im Bergsteigerdorf Gschnitztal herauf. Oder sie ist das Ziel der 7. und Beginn der 8. Etappe der neuntägigen Begehung des Stubaier Höhenwegs. Außerdem liegt sie die direkt auf der Gschnitztaler Hüttentour und ist auch für diese ein wichtiger Übernachtungsstützpunkt. Aus dem Tal kommen Tagesgäste, deren Ziel die von Anni und Georg Seger bewirtschaftete Hütte ist. Aus Gschnitz kommen aber auch Alpinisten, die die Hütte zum kurzen Verschnaufen auf ihren Höhenmeter-intensiven Anstiegen zu den drei Feuerstein-Gipfeln, den beiden Wetterspitz-Gipfel, der Schafkampspitze und der Schneespitze nutzen. Sie wollen noch zumindest 500 und bis zu 800 Höhenmeter Richtung Himmel steigen.   Familientauglicher als diese Hochtouren ist der Weg aus Gschnitz und vorbei am Mühlendorf Gschnitz und der Laponesalm allemal. Mit der richtigen Gelassenheit, die sich schon auf den ersten Metern den Gschnitzbach aufwärts einstellt, schaffen es auch nur im Urlaub bergsteigende Familien zu den Seger's. Und eine Hütte in dieser Höhe und einer solchen Alpin-Region belohnt ihre Besucher üblicherweise auch.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Diese früher als Neue Chemnitzer Hütte bekannte Hütte liegt in den Öztaler Alpen im Pitztaler Geigenkamm und bietet ihren Gästen eine einzigartige Aussicht auf den Kaunergrat mit der direkt gegenüberliegenden Watzespitze. Von der Hütte aus erreicht man den berüchtigten Mainzer Höhenweg, eine mehr als neunstündige Grattour, die nahezu permanent oberhalb der Dreitausendmetermarke verläuft.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hildesheimer Hütte (2.899 m) sitzt hoch oben in den Bergen, am Übergang von den Stubaier in die Ötztaler Alpen. Sie liegt in den südlichen Stubaier Alpen über dem, von Sölden und aus dem Ötztal herauf führenden Windachtal. Sie wird von imposanten Gipfeln wie Zuckerhütl, mit 3.507 m der höchste Berg der Stubaier Alpen, Pfaffenschneide (3.498 m), Wildem Pfaff (3.458 m), Stubaier Wildspitze (3.340 m), Schussgrubenkogel (3.211 m), Schaufelspitze (3.333 m) und Gaiskogel (3.129 m) flankiert. Auf die Hildesheimer Hütte gelangt man, im Gegensatz zu den genannten Gipfel, recht einfach. In die Welt dieser majestätischen, hochalpinen Dreitausender brechen aber nur Bergsteiger, Hochtourengeher, Kletterer und Skitourengeher, die Erfahrung mit Gletschergängen haben auf. Weniger Erfahrenen wird die Hinzuziehung von Bergführern zu ihren Touren empfohlen. Die Hütte ist auch Zwischenstation auf der teilweise anspruchsvollen und permanent traumhaft schönen Stille-Wege-Hüttenwanderung, die in Sölden beginnt und nach sieben Tagen ebendort wieder endet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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