
Skidurchquerung Sellrainer Berge - der Sellrain-Express
Foto: Matthias Knaus
von Matthias Knaus
Inhalt
Die Route
Die Etappen des Sellrain-Express
Die wichtigsten Infos in Kürze
Bergführer-Tipp
Die Route
Ist die Schneelage gut, empfiehlt sich sogar ein Bonustag an dem man von Kühtai oder Haggen bis ins Inntal gelangt - abschließend noch einmal mit einer langen und erlebnisreichen Abfahrt.
Die Etappen des Sellrain-Express


Skitouren · Tirol
Sellrain-Express, Etappe 1: Von der Axamer Lizum zur Potsdamer Hütte


Skitouren · Tirol
Sellrain-Express, Etappe 1: Von der Axamer Lizum zur Potsdamer Hütte
Etwas nördlich des Roten Kogels liegt Auf Sömen (2.798 m), ein breiter Kamm mit herrlichem Skigelände unterhalb. Anstelle den Roten Kogel zu überschreiten, kann man auch über den Sömen gehen und Richtung NNW ins Kühgrübl abfahren. Man gelangt so zur Juifenalm (2.010 m), von der eine Rodelbahn ins Tal führt. Der Transfer vom Ende der Rodelbahn nach Lüsens ist mit Öffis machbar, erfordert jedoch zusätzliche Planung. Diese Variante empfiehlt sich besonders auch bei schneearmer Situation, wenn der untere Teil der Abfahrt vom Roten Kogel um die Aflinger Alm grenzwärtig wird. Dieses Gelände ist nach W ausgerichtet und apert schneller aus.


Skitouren · Tirol
Sellrain-Express, Etappe 3: Vom Westfalenhaus zur Winnebachseehütte


Skitouren · Tirol
Sellrain-Express, Etappe 3: Vom Westfalenhaus zur Winnebachseehütte
Rund um das Westfalenhaus gibt es viele schöne Skitourenziele. Man darf durchaus überlegen hier einen Tag länger zu bleiben oder erst im Alpengasthof Lüsens zu übernachten (schöner, historischer Klostergasthof) und am kommenden Tag eine Extratour ums Westfalenhaus zu unternehmen.
Vom Breiten Grießkogel ist auch eine Abfahrt ins Larstigtal (ein Tal weiter westlich) möglich. Man fährt dazu nicht zum Zwiselbachjoch ab, sondern vom Grießkoglferner über P.3032 nach N, bis in den Bereich der Larstighöfe (1.777 m) an der Straße. Im Larstigtal hält man sich ab der Waldgrenze stets rechts (östlich) vom Bach. Diese Abfahrt ist im Vergleich zur Normalroute etwas anspruchsvoller und länger (man benötigt unter Umständen auch ein Seil!). Am Ende steigt man noch einmal 250 Hm entlang des Horlachbachs bis zur Schweinfurter Hütte auf.
Da sich bei dieser Variante auch der Endpunkt ändert, haben wir diese als eigene Tour angelegt:


Skitouren · Tirol
Sellrain-Express, Bonustag: Von Kühtai bzw. Haggen ins Inntal


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Sellrain-Express, Bonustag: Von Kühtai bzw. Haggen ins Inntal
Bei schneereicher Situation kann man von Kühtai oder Haggen gelangen – abschließend noch einmal mit einer langen und erlebnisreichen Abfahrt.
- Von Kühtai zum vielbegangenen Pirchkogel (2.828 m, 400 Hm des Anstiegs können mit der Gondelbahn abgekürzt werden) und nordseitig durch das Schneetal zur Stamser Alm (1.873 m). Größtenteils am Forstweg weiter nach Hauland (914 m) bzw. bis zur Schneegrenze oberhalb.
- Von Haggen zum Rietzer Grießkogel (2.884 m). Am Törl (2.649m) gelingt die beste Einfahrt in das wunderbare, größtenteils ostseitige, Skigelände der Flaurlinger Alm. Ab der Alm (1.614 m) folgt man der Forststraße, im letzten Teil höchstwahrscheinlich zu Fuß, bis zum Schwaighof (886 m) bei Flaurling.
Die wichtigsten Infos in Kürze
- Ausgangspunkt: Axamer Lizum (1.564 m)
- Stützpunkte:
Hoadlhaus (2.340 m),Kemater Alm (1.673m),Potsdamer Hütte (2.012 m),Alpengasthof Lüsens (1.636 m),Westfalenhaus (2.273 m),Winnebachseehütte (2.362 m),Schweinfurter Hütte (2.034 m),Dortmunder Hütte (1.948 m) und weitere Beherbergungsbetriebe inKühtai . - Höhenmeter Aufstieg: 5.123 Hm
- Höhenmeter Abfahrt: 5.485 Hm
- Länge gesamt: 60 km
- Dauer: 5 Tage
- Schwierigkeit: ZS
- Ausrüstung: Herkömmliche Skitourenausrüstung, zusätzlich Ersatzkleidung und Essentials für Hütten.
- Lokale Experten:
Stubaier Bergführer









