Auf alle 3.000er Österreichs

#SALEWA3000: 8 Dreitausender für den Spätsommer

Anzeige • 3. September 2020

Langsam werden die Tage merklich kürzer, noch ist die Hochtouren-Saison aber nicht vorbei. Wer noch im Tageslicht ins Tal oder zur Hütte kommen will, sollte sich jedoch keine Gewaltmärsche mehr vornehmen. Wir stellen euch acht Gipfel vor, die sich in weniger als sechs Stunden erklimmen lassen.

Zuckerhütl und Pfaff
Foto: mauritius images / Christian Vorhofer / imageBROKER
Blick aufs Zuckerhütl vom Wilden Pfaff in den Stubaier Alpen

Bis zum Jahresende 2020 seid ihr als Bergsport-Community gefragt: Alle 784 Dreitausender der österreichischen Alpen sollen bestiegen werden. Für jede Besteigung spendet Salewa fünf Euro für die Renovierung der baufälligen Großglockner-Biwakschachtel

Alle weiteren Infos zu #SALEWA3000 findest du hier:

Jeder von uns hat wohl mehr oder weniger große Berg-Pläne für dieses Jahr. Einer davon könnte die erste Besteigung eines 3.000ers sein. Wir verraten, worauf es dabei ankommt und welche Berge sich dafür am besten eignen. Plus: Im Rahmen der Aktion #SALEWA3000 könnt ihr euch an der Restaurierung des Glockner-Biwaks beteiligen!

Tourentipps für den Spätsommer

Für alle, die es auch im September noch in hohe Lagen zieht, haben wir sechs Touren zusammengestellt, die sich perfekt für die Übergangszeit zum Herbst eignen und für die ihr keine Stirnlampe im Abstieg benötigt.

1. Hoher Riffler (3.168 m)

Verwall

Von der Edmund-Graf-Hütte ist der Gipfel des Hohen Riffler in zwei Stunden erreicht. Man kann sich unterwegs also getrost Zeit lassen und die traumhafte Aussicht, die sich Bergsteigerinnen und Bergsteigern vom Karl-Handl-Steig aus bietet, genießen.

2. Wilder Pfaff (3.456 m) & Zuckerhütl (3.507 m)

Stubaier Alpen

Auf dieser Tour könnt ihr gleich zwei Gipfel abstauben: Den Wilden Pfaff an der Grenze von Österreich zu Italien und das Zuckerhütl. Gestartet wird vom Becherhaus in Südtirol, von wo aus man in rund vier Stunden den höchsten Punkt erreicht. Wer es noch kürzer will, dreht am Wilden Pfaff einfach wieder um.

3. Marzellkammspitze (3.149 m) & Similaun (3.606 m)

Ötztaler Alpen

Erfahrene Bergsportler und Alpinistinnen können auch in den Ötztaler Alpen gleich zwei Gipfelsiege verbuchen. Von der Martin-Busch-Hütte führt der Weg erst gletscherfrei bis zum höchsten Punkt des Marzellkamms. Wer weiter bis zum Similaun-Gipfel möchte, braucht Erfahrung und die komplette Hochtouren-Ausrüstung.

Berg- und Hochtouren • Tirol

Marzellkamm und Similaun

Dauer
5:30 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
12,6 km
Aufstieg
1.169 hm
Abstieg
1.146 hm

4. Ankogel (3.252 m)

Ankogelgruppe

Wer den Ankogel in Windeseile erklimmen will, kann die Seilbahn zu Hilfe nehmen. Von der Bergstation der Ankogelbahn geht es in anspruchsvollen aber äußerst aussichtsreichen zwei Stunden auf den Gipfel.

5. Wiesbachhorn (3.564 m)

Glocknergruppe

Das Wiesbachhorn wird aufgrund seiner beeindruckenden Ostflanke, die als die höchste durchgehende Flanke in den Ostalpen gilt, als Rivale zum Großglockner angesehen. Wir finden beide Berge gleich schön, einen Unterschied gibt es aber jedenfalls zwischen den beiden Riesen: Den Gipfel des Wiesbachhorns erreicht man in weniger als fünf Stunden.

Berg- und Hochtouren • Salzburg

Wiesbachhorn

Dauer
4:30 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
5,9 km
Aufstieg
1.560 hm
Abstieg
60 hm

6. Hoher Sonnblick (3.106 m)

Goldberggruppe

Diese hochalpine, anspruchsvolle Bergwanderung führt vom Parkplatz Lenzanger in rund fünf Stunden auf den Gipfel. Wer besonders viel Zeit dort oben verbringen und das Panorama auch in der Morgensonne genießen möchte, sollte eine Übernachtung am Zittelhaus, das direkt am höchsten Punkt steht, in Betracht ziehen.

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