Großglockner Biwakschachtel

3.205 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Homepage

http://www.alpenverein.at/huetten/?huette_nr=0075

Betreiber/In

Rudolf Katholnig

Lage der Hütte

Das wie ein Iglu geformte Schutzhaus aus Metall klebt wie ein Schwalbennest an den steilen Abhängen des höchsten Bergs Österreichs (auf Kärntner Seite) und wird auch Glocknerwandcamp genannt. Von hier aus hat man einen fantastischen Ausblick auf den Großglockner und die gesamten Hohen Tauern.

Das Biwak ist Ausgangspunkt für die Routen in der Großglockner Nordwand. Es ist ganzjährig zugänglich, allerdings gibt es keinen Ofen, den Gaskocher sollten man daher selber mitbringen. Einige Decken sind vorhanden.

Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 

 

KÜRZESTER WEG ZUM BIWAK

Ausgangspunkt für den Aufstieg ist das Parkhaus an der Franz-Josefs-Höhe, die man über die Großglockner Hochalpenstraße erreicht. Von Süden kommt man über Heiligenblut, von Norden über Zell am See. Neben der Standseilbahn geht man auf die Pasterze hinab. Nun auf dem Gletscher entlang, über die Moränenhügel und dann über das erste Steilstück. Im folgenden Flachteil einen Linksbogen auf den nächsten Absatz machen und dann auf dem Grat zum Biwak.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 900 m

Alternative Routen: von der Oberwalderhütte (2:30 h).
 

Eine Nacht im Biwak

Einen Sonnenaufgang hier oben auf über 3.000 m zu erleben, gehört mit Sicherheit zu den gewaltigsten Berg-Erlebnissen in den Österreichischen Alpen. Unter der Schutzhütte bahnen sich die Gletscher-Ausläufer des Großglockners ihren Weg ins Tal. Man blickt weit nach Süden bis in die Dolomiten.

Die Schutzhütte bietet in Stockbetten nur den notwendigsten Komfort zum Übernachten. Alles, was man zum Schlafen, Essen und Kochen benötigt, muss man selbst mitbringen. Für die Kargheit des Lagers entschädigt die Fülle der Naturschönheiten.


Tourenmöglichkeit: Großglockner (3.798 m, 3h).

Anfahrt

Von Norden (München): Die Autobahn A8 in Traunstein verlassen und über Inzell, Lofer nach Zell am See. Von Nordosten kommend fährt man die Tauernautobahn bis St. Johann im Pongau und ebenfalls nach Zell am See. Nun die Großglockner Hochalpenstraße über die Passhöhe (Fuschertörl, Hochtörl) bis zur Franz-Josefs-Höhe.

Von Süden: Die Tauernautobahn in Spital verlassen und Richtung Lienz fahren. Ein Stück vor Lienz rechts in die Großglockner Hochalpenstraße einbiegen. Bis hier kommt man auch von Südtirol durch das Pustertal (Bruneck). Nun über Heiligenblut zur Franz-Josefs-Höhe.

Parkplatz

In der hohen Mautgebühr für die Großglockner Hochalpenstraße ist das Parken im Parkhaus auf der Franz-Josefs-Höhe inbegriffen.

Das Gruberscharten-Biwak liegt auf 3.100 m an der Gruberscharte zwischen Großem Bärenkopf (3.406 m), Hoher Dock (3.348 m) und Klockerin (3.422 m) in der Glockner-Gruppe (Salzburg). Es handelt sich um ein Not-Lager für hochalpine Bergwanderer und Skitourengeher, die auf Grund der Witterung Probleme haben. Die Biwak-Schachtel vom Typ „Poly-Biwak“ besteht aus glasfaserverstärkten Kunststoffplatten und bietet rund 9 Personen Unterschlupf.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Otto-Umlauft-Biwak (2.987 m)

Das Otto-Umlauft-Biwak im Bundesland Salzburg steht an der Krumlkeeskopfscharte inmitten der Goldberggruppe. Das Biwak im Nationalpark Hohe Tauern wurde 1973 im Tal samt Einrichtung gebaut und mit dem Hubschrauber auf den Berg geflogen. Es ist eine ideale Unterkunft für Bergsteiger und Kletterer, die sich zwischen der Besteigung der Dreitausender über Nacht ausrasten möchten. Acht Personen können übernachten. Alpine Erfahrung ist von Vorteil. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Hütte • Salzburg

Karl-Fürst-Hütte (2.629 m)

Die Karl-Fürst-Hütte (2.629 m) ist eine alte, aber freundlich und zweckmäßig eingerichtete Schutzhütte für Selbstversorger in der Granatspitzgruppe in Osttirol. Sie liegt über dem Landecktal in hochalpinem Gelände am St. Pöltner Weg zwischen der St. Pöltner Hütte am Felbertauern und dem Alpenhotel Rudolfshütte. Die steinerne Unterstandshütte ist vor allem für Bergwanderer und Hochtourengeher gedacht, die bei unwirtlichen Witterungsbedingungen Schutz suchen. Für Kinder ist sie aufgrund der alpinen Umgebung nur bedingt geeignet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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