Die Dolomiten sind quasi die Supermodels unter den Berggestalten der Alpen. Ihre geologische Vergangenheit als Korallenriff hinterließ künstlerische Spuren, die sogar abgebrühte Ästheten in träumerisches Schwelgen versetzen: Die horizontalen Schraffuren der Tofana, die geometrische Dreifaltigkeit der Zinnen, die schrägen Fänge und Schanzen der Langkofel-Gruppe oder das karmesinrote Märchenschloss des Rosengartens im Abendrot. Hier kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus.
St. Zyprian – Grasleitenpass – Rifugio Antermoia –
Plattkofel – Piz Boè – Corvara –
Lavarellahütte –
Faneshütte – Posporcora Pass – Cortina d’Ampezzo –
Lago di Misurina – Monte Campadelle –
Drei Zinnen – Sexten/Fischleintal
Die Julischen Alpen mit ihrem variationsreichen Naturell und Formenreichtum sind in den letzten 20 Jahren vom Insider-Tipp zum Trekking-Klassiker avanciert. Mittelpunkt des slowenischen Triglav-Nationalparks ist der gleichnamige dreigipfelige Zweitausender.
Auf ihm sollen dem Komponisten Mussogorski zufolge Hexensabbate stattgefunden haben. Verzaubernd schön ist jedenfalls der ihn umrahmende Nationalpark mit dem Sieben-Seen-Tal und dem Savica-Wasserfall.
Ribcev Iaz – Vodnikov Hütte – Triglav Hütte –
Triglav (mögliche Überschreitung) – Trzaska Hütte –Cez Hribarice – Zasavska Hütte – Sieben Seen Hütte – Savica Wasserfall – Wocheiner See
Der
höchste Berg Österreichs steht inmitten einiger klassisch schöner Alpentäler wie dem Ködnitz- und dem Kalsertal. Historisch wie kulinarisch prominent sind die Sudetendeutschen Hütte und die
Salmhütte (Baujahr 1799 und damit Österreichs älteste Schutzhütte).
Bei der Umrundung der Glocknergruppe zu Fuß hat man das berühmte Panorama der Pasterze im Sonnenuntergang für sich allein, wenn die Touristenbusse längst über die Serpentinen der Franz-Josefs-Höhe zu Tal gegondelt sind.
13 Pässe, sieben Täler und drei Länder: Die Umrundung des Mont Blanc ist abwechslungsreich. Auf den Spuren seines wissenschaftlichen Vermessers, des Schweizer Naturforschers Horace-Bénédict de Saussure, lässt sich das höchste Bergmassiv der Alpen von allen Seiten ausgiebig bestaunen.
Wem das zu meditativ wird, der kann auch den einen oder anderen leichten Gipfel besteigen. Anspruchsvoll gibt sich die Variante über das Fênetre d'Arpette auf der Schweizer Seite, wesentlich milder ist die Hauptroute über Champex über Bovine.
Les Houches/La Chalette – Refuge do Truc – Col de la Croix du Bonhomme – Refuge des Mottets – Maison Vieille – Rifugio Bertone – Rifugio Elena – La Fouly – Relais d'Arpette – Trient – Tré le Champ – Lac Blanc – Brévent –
Chamonix.
Der Sentiero Roma ist ein Rundgang durch eine historische Arena des alpinen Kletterns. Hier erklingt das ferne Echo von Namen wie Cassin, Bonatti und Buhl. Dabei ist der Sentiero Roma auch als Höhenwanderung nicht zu unterschätzen.
Der Weg führt über sieben Pässe, in einer Höhe von 2500 m zieht er sich unter den südseitigen Granitwänden und Felskathedralen des Piz Cengalo und des berüchtigten Piz Badile (3308 m) dahin. Die Route ist manchmal ausgesetzt und durch Schmelzwasser vereist, aber immer faszinierend. Sie ist nur für erfahrene, schwindelfreie Bergwanderer geeignet.
Novate Mezzola – Codera – Rifugio Brasca – R. Gianetti – R. Allievi – R. Ponti – R. Bosio – Chiesa / Valmalenco.
Für eine detaillierte Beschreibung der mehrtägigen Bergtouren sei dem bergaffinen Steckenwanderer außerdem folgendes Buch ans Herz gelegt: „
Traumtreks Alpen“ von Iris Kürschner und Ralf Gantzhorn (erschienen im
Bergverlag Rother, 2. Auflage 2014).