Wangenitzseehütte

2.508 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Mitte Juni bis Mitte September – allerdings witterungsbedingt. Vorher anrufen.

Winter: Ein allgemein zugänglicher Winterraum steht zur Verfügung.

Mobil

+43 699 149 914 88

Telefon

+43 4826 229

Homepage

www.wangenitzseehuette.at

Betreiber/In

Claudia Asslaber

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
28 Betten 38 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt

Lage der Hütte

Die Wangenitzseehütte (2.508 m) liegt direkt am Wangenitzsee im Nationalpark Hohe Tauern. Sie ist die höchste Schutzhütte in der Kärntner Schobergruppe und idealer Stützpunkt für Bergwanderer, Kletterer und Hochtourengeher. Die Hütte ist einer von sieben Stützpunkten am Wiener Höhenweg und beliebter Ausgangspunkt für Begehungen der umliegenden, hochalpinen Gipfel wie Petzeck und Kruckelkopf.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Lienz fährt man durch das Debanttal bis nach Seichenbrunn. Der Aufstieg beginnt am großen Parkplatz bei der Talstation der Materialseilbahn.

Zuerst der Straße folgen, dann den Debantbach überqueren und hinauf in Richtung Wangenitzseehütte. An der Schäferhütte angekommen, weiter durch den lichten Fichtenwald und anschließend den Wandersteig bis zum Gaimberger Feld gehen. Über die Almböden gelangt man zum Zinkenweg. Den Wegweisern folgen und über den allmählich steiler werdenden Wandersteig über Serpentinen bis zur Unteren Seescharte. Kurz bergab gehen und zwischen Kreuz- und Wangenitzsee weiter bis zur Hütte.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 835 m

Alternative Routen
Von Iselsberg (4 h), von Mörtschach (5 h).

Leben auf der Hütte

Die 1966 neu erbaute und immer wieder renovierte Wangenitzseehütte hat trotz der modernen Infrastruktur ihren traditionellen Charakter bewahrt. Die Zimmer sind ganz in Naturholz belassen und mit Federbetten ausgestattet. Im Nebengebäude steht auch ein kleiner Winterraum zur Verfügung. Hüttenwirtin Claudia Asslaber versorgt ihre Gäste mit bodenständiger, regionaler Küche und hausgemachten Spezialitäten. Bei Wanderern besonders beliebt ist das alkoholfreie Weißbier. Das Mitbringen von Hunden muss im Vorfeld abgeklärt werden.

Gut zu wissen

Hüttenschlafsäcke können gegen eine Gebühr ausgeliehen werden. Gepäcktransport über die Materialseilbahn möglich. Stromversorgung erfolgt über ein eigenes Wasserkraftwerk. Fließwasser und Duschen mit Warmwasser sind vorhanden. Kein WiFi, kein Handy-Empfang. Bezahlung erfolgt in bar.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Lienzer Hütte auf 1.977 m, die in 2:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Adolf-Nossberger-Hütte (2.488 m, 3:30 h); Winklerner Hütte (1.906 m, 4 h).

Touren und Gipfelbesteigungen: Kruckelkopf (3.181m, 2:30 h); Hoher Perschitzkopf (3.125m, 2:30 h); Petzeck (3.283 m, 3 h); Wiener Höhenweg.

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn und die B100 nach Lienz, weiter Richtung ins Debanttal nach Seichenbrunn.

Parkplatz

Seichenbrunn, Talstation der Materialseilbahn.

Hütte • Kärnten

Oberwalderhütte (2.973 m)

Die Oberwalderhütte im Zentrum der Glocknergruppe auf 2.973 m ist die zweithöchst gelegene Hütte des Österreichischen Alpenvereins. Sie thront auf der Felskuppe des Großen Burgstalls, der aus dem Eis der Pasterze und des Wasserfallwinkels herausragt. Die Oberwalder ist Hochalpinzentrum. Zu ihr kommt man hochalpiner Erfahrung, um in der Glocknergruppe Fels- und Eistouren zu gehen. Oder man kommt zu ihr um Wissen und Erfahrungen zu erwerben, das später für eigenständige Touren in hochalpiner Umgebung notwendig ist. Die Oberwalderhütte ist Anlaufstelle von Bergsteigern, Kletterern und Skitourengehern. Bis zum Wasserfallwinkel können auch Wanderer und Bergfans, die keine hochalpine Erfahrung haben, gehen. Der Gamsgrubenweg, der Richtung Hütte führt, ist breit und touristisch angelegt. Der weitere Weg über den Wasserfallwinkel-Kees zur Hütte erfordert Gletscherkenntnisse.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Sudetendeutsche Hütte (2.650 m) ist eine zentral in der südlichen Granatspitzgruppe liegende Schützhütte. Die Granatspitzgruppe liegt zwischen Venediger- und Glocknergruppe, südlich des Tauernhauptkammes, zwischen dem Felbertauerntunnel und der Rudolfshütte im Norden sowie den beiden Orten Matrei in Osttirol und Kals am Großglockern im Süden. Das Schutzhaus ist ein hochalpine Hütte, die sehr viel Atmosphäre besitzt und die Möglichkeit zur gletscherfreien Besteigung mehrerer Dreitausender bietet. Sie ist Ausgangspunkt zu den leicht erreichbaren 3.000er Gipfeln der Muntanitzgruppe Direkt hinter der Hütte liegt ein kleiner, von Schneeschmelzwasser gespeister Bergsee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
In den Lienzer Dolomiten in Osttirol thront die Karlsbader Hütte (2.260 m) mit grandiosem Rundumblick direkt am malerischen Laserzsee. Der Stützpunkt liegt am Gailtaler Höhenweg, lockt aber nicht nur Wanderer sondern auch Mountainbiker, vor allem aber Kletterer, die die Zacken und Spitzen der Dolomiten schätzen. Die Wandhöhen betragen bis zu 1.300 m, zudem befinden sich Klettergärten und Übungsfelsen sowie gleich 5 Klettersteige in unmittelbarer Hüttennähe.  Ein besonders beliebter Wanderweg ist der Drei-Törl-Weg zwischen dem Hochstadelhaus und der Karlsbaderhütte, auf dem man rund 5 h unterwegs ist und das Baumgarten-, das Kühleiten- und schließlich das Laserztörl passiert. Auch Skitourengeher finden in der Region gute Voraussetzungen vor.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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