Neue Reichenberger Hütte

2.586 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Die Hütte ist je nach Wetterlage von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. Bei extremem Schlechtwetter kann die Hütte auch schon früher geschlossen werden.

Winter: Der Winterraum ist derzeit wegen Umbaumaßnahmen nicht beziehbar. Beim Zugang herrscht höchste Lawinengefahr.

Mobil

+43 720 884 213

Telefon

+43 4873 5580

Betreiber/In

Johann & Christine Feldner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
28 Zimmerbetten 26 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Kreditkarten
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Neue Reichenberger Hütte (2.586 m) inmitten der Osttiroler Vendiger-Gruppe, sehr zentral in der Lasörlinggruppe am malerischen Bödensee, ist ein beliebtes Ziel wandernder und bergsteigender Menschen. Die Lasörlinggruppe wird im Norden vom Virgen- und im Süden vom Defereggental begrenzt. Die Hütte ist ein idealer Rast-Ort, um auf halber Strecke auf der eintägigen Überschreitung des Lasörlingkamms vom Defereggental ins Virgental (oder umgekehrt) einzukehren. Rund 30 Gehminuten von ihr entfernt, ist der Bachlenkenkopf zu erklimmen. Von dort können wir uns einen unbeschreiblichen Blick auf den Großvenediger holen. Ein, von der Hütte ebenfalls recht einfach zu erreichender und nicht minder eindrucksvoller Aussichtsgipfel, ist die Gösleswand.

Kürzester Weg zur Hütte

Jeweils rund vier Stunden marschiert man von St. Jakob in Defereggen und von Hinterbichl im Virgental auf die Neue Reichenberger Hütte. Von St. Jakob marschiert man über die Hintere Trojeralm. Von Hinterbichl aus ist zur Hütte über Pebell- und Stürmitzalm sowie das Großbachtal aufzusteigen.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.389 m (St. Jakob), 1.331 m (Hinterbichl)

Leben auf der Hütte

Johann und Christine Felder servieren in den Gaststuben der Hütte (Fassungsvermögen insgesamt 60 Personen) sowie auf der kleinen Terrasse (maximal 20) traditionell-bodenständige Gerichte. Die Hütte ist, nicht zuletzt wegen Felders Tochter Isabell, auch auf kleine und junge Gäste eingestellt. Drinnen und draußen kann nach Herzenslust gespielt werden. Speziell rund um den Bödensee finden jungen Besucher Wege und Möglichkeiten, um kleine alpine Abenteuer zu erleben. 

Große und kleine Bergsteiger können in der Gaststube eine besondere Holzschnitzarbeit bewundern und dessen Geschichte erzählt bekommen: den Rübezahl. Der gute Berggeist stammt aus der Stadt Reichenberg im Riesengebirge, nach der die Hütte benannt wurde. Der Rübezahl wacht, der Sage nach, über das Wohlergehen von Wanderern.

In der Umgebung der Hütte lässt sich die Königin der Alpenblumen, das Edelweiß, auffinden. Sie darf aus allen Perspektiven fotografiert werden. Das Edelweiß ist allerdings streng geschützt. Gepflückt darf es nicht werden!

Gut zu wissen

Die Hütte bietet Waschräume mit Warmwasser, zwei Duschen und getrennte Toiletten. Ein Gepäcktransport auf die Hütte ist nicht möglich. Der Handy-Empfang ist gut. Übernachtungen mit Hunden müssen, wie üblich, im Vorfeld eines Aufenthaltes abgeklärt werden. Die Neue Reichenberger Hütte ist auch für Seminare geeignet. Kost und Logis können mittels EC- und auch gängiger Kreditkarten bezahlt werden.

Der Winterraum steht derzeit, aufgrund von Umbau-Arbeiten, nicht zur Verfügung.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Barmer Haus (1.380 m) und in 2:30 h Gezeit zu erreichen. Weitere Hütten-Ziele: Clarahütte (2.038 m, 3 h); Lasnitzenhütte (1.900 m, 4 h); Bergerseehütte (2.182 m, 5 h) und Lasörlinghütte (2.350 m, 6 h)

Gipfelbesteigungen: Bachlenkenkopf (2.759 m, 30 min); Gösleswand (2.912 m, 1 h); Finsterkarspitze (3.028 m, 2 h); Heinzenspitze (2.930 m, 1 h); Kesselpater (2.985 m, 2 h); Reichenberger Spitze (3.030 m, 3 h); Rosenspitze (3.060 m, 2 h); Graue Wand (2.816 m, 1:30 h); Keeseck (3.173 m, 4 h).

Anfahrt

Das Virgental und Defereggental sind von Innsbruck und Salzburg aus über Mittersill sowie von Lienz aus über die Felbertauernstraße B108 erreichbar. Von Innsbruck kann auch die Route über den Brenner, das Pustertal und Bruneck nach Lienz genommen werden.

In das Virgental biegt man bei Matrei ab und fährt auf der Virgener Landesstraße bis Hinterbichl in den Ortsteil Ströden. In das Defereggental zweigen Wanderer von der Felbertauernstraße bei Huben ab. 

Parkplatz

Virgental/Hinterbichl/Ströden: am Ende der öffentlichen Straße in Ströden steht ein großer, gebührenpflichtiger Parkplatz zur Verfügung. In St. Jakob im Defereggental stehen kostenfreie Parkplätze bei den Brunnalm-Liften zur Verfügung. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Lienz in Osttirol ist mit den Zügen der ÖBB von Klagenfurt aus über Villach, Spittal an der Drau und Oberdrauburg sowie von Bozen über Bruneck und Sillian aus zu erreichen. Von Lienz reist man entweder mit dem Postbus 4412 weiter nach Prägraten und steigt in Hinterbichl im Virgental aus oder fährt mit dem Bus 4414 nach St. Jakob im Defereggental. 

Die St. Pöltner Hütte (2.481 m) ist eine im Sommer bewirtschaftete Schutzhütte für Bergwanderer, Hochtourengeher und Mountainbiker am Felbertauern in der Salzburger Granatspitzgruppe, die zum Nationalpark Hohe Tauern gehört. Sie liegt im alpinen Gelände der Felbertauern-Passhöhe, einem alten Tauernübergang der Gemeinde Mittersill, unterhalb des Tauernkogels an der Grenze zu Tirol und zur Venedigergruppe. Die Hütte ist Stützpunkt des Venediger-Höhenwegs und des St. Pöltner Ost- und Westwegs. Aufgrund des schroffen und teilweise steilen Geländes sowie die Länge des Aufstieges, ist ein Zustieg für Kinder nur bedingt geeignet. In diesem Fall empfehlen wir die südseitigen Anstiege ab dem Matreier Tauernhaus, hier beginnt auch der kürzeste Anstieg von Süden über den Venedigerblick - Panoramaweg, 3:30 h.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Barmer Hütte (2.610 m)

Die Barmer Hütte (2.610 m) im Osttiroler Defereggental, im südwestlichen Bereich des Nationalparks Hohe Tauern, ist ideales Ziel für Tagesausflüge in die faszinierende Welt der Dreitausender. Bergsteiger, die von der Hütte aus noch höher hinaus wollen, stellen sich den anspruchsvollen Zielen Hochgall, Barmer Spitze, Lenkstein, Roßhorn oder Große Ohrenspitze. Die hochalpinen Gipfeltouren und Übergänge erfordern allerdings eine besondere Ausrüstung und viel Erfahrung. Mit der Kletterwand direkt vor der Hüttentür und Klettertouren mit insgesamt mehr als 300 Bohrhaken, ist die Hütte ein Paradies für Boulderer und Kletterer. Im Winter gibt es geführte Skitouren.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Für Bergwanderer ist die Hochschober Hütte (2.322 m) günstiger Ausgangs- oder Endpunkt für mehrtägige Wanderungen durch die Schobergruppe von Hütte zu Hütte oder bietet sich als Stützpunkt für Märsche wie etwa zum einsamen Alkuser See an. Zum Skifahren sind die Felsberge der Schobergruppe zu steil und zu gefährlich.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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