Haindlkarhütte

1.121 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Von 1. Mai bis Mitte Oktober durchgehend geöffnet. Keine Wintersaison.

Mobil

+43 664 114 00 46

Telefon

+43 3611 22115

Homepage

https://www.alpenverein.at/haindlkarhuette/

Betreiber/In

Gerhard Schlager

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
17 Zimmerbetten 34 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Haindlkarhütte (1.121 m) steht am westlichen Rand des Haindlkars, mitten im Nationalpark Gesäuse und unterhalb der Nordwestwände von Hochtor und Ödstein in der Steiermark. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass sich hier das Xeis mit einer seiner beeindruckendsten Seite, den schroffen, Ehrfurcht erregenden Wänden, zeigt. Das Haindlkar, die nahe Gsengscharte, die Nordwände, der legendäre Peternpfad schaffen mitsamt der ebenso charakteristischen Haindlkarhütte eine wirklich unverwechselbare Gesäuse-Atmosphäre, die man erlebt haben muss. 

Je höher man von der Enns und der Gesäuse Straße im Tal Richtung Haindlkarhütte steigt, umso tiefer taucht man in österreichische Alpin- und Klettergeschichte, die eng mit dem Gesäuse verbunden ist, ein. An heißen Tagen ist die Rast und Einkehr in die Hütte noch wohltuender als an anderen Tagen. Stille, die der Schatten von Ödstein, Festkogel, Hochtor, Rosskuppe und Planspitze um die Hütte schafft, ist nirgendwo anders so intensiv zu erleben wie hier. Der Aufstieg von Gstatterboden ist auch mit Kindern zu schaffen.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Parkplatz an der Gesäuse Straße (579 m ) auf Höhe der Bushaltestelle Haindlkar aus steigt man an der Talstation der Materialseilbahn durch das Haindlkar auf und an der alten Haindlkarhütte vorbei zum Ziel. Der Weg weist kaum Schwierigkeiten auf, ist also auch für Kinder leicht zu bewältigen. Wegbegleiter sind Planspitze, Rosskuppe, Dachl, Hochtor und Festkogel.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 542 m

Alternative Routen
Aus dem Johnsbachtal (620 m, über die Gsengscharte, 2:30 h); vom Gasthof Bachbrücke (590 m, 2:30 h)

Leben auf der Hütte

Angela und Fritz Vorraber, das Hüttenwirte-Paar, verwöhnen ihre Besucher im gemütlichen Stube oder im lauschigen Gastgarten mit ausnahmslos selbst gekochter Hausmannskost, die die Herzen von Gesäuse-Geher und -Steiger höher schlagen lässt. Sie stehen auch für Fragen zu den bergwärts führenden Touren jederzeit bereit. 

Kinder, die gern gesehene Gäste auf der Haindlkarhütte sind, können dort die beiden freundlichen Esel Charly und Moritz kennenlernen. 

Gut zu wissen

Bad und Dusche sind vorhanden. Gegen einen geringen Aufpreis ist Duschen mit Warmwasser möglich. Hüttenschlafsäcke zu benutzten ist Pflicht! Ist keiner im Rucksack mit dabei, kann das Schlaf-Utensil bei Angela und Fritz gekauft werden. Der Mobilfunk-Empfang ist gut. Ausschließlich Barzahlung möglich. Die Möglichkeit von Übernachtungen mit Hund sind vor einem Besuch zu klären.

Die Hütte wird hauptsächlich mit Strom aus einer Photovoltaik-Anlage betrieben. Die Abwässer werden vor Ort gereinigt. Versorgt wird die Hütte über eine Materialseilbahn. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Buchsteinhaus (1.571 m), das in 2:45 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Hesshütte (1.699 m, 4 h); Ennstaler Hütte (1.543 m, 4:30 h); Goferhütte (976 m, 5 h); Mödlinger Hütte (1.523 m, 6 h); Klinkehütte (1.486 m, 8 h);

Gipfel und Touren: Peternscharte (2.040 m, über Peternpfad, 2:30 h); Planspitze (2.114 m, über Peternpfad, 3:15 h); Hochtor (2.369 m, über Peternscharte und Rosskuppengrat, 5:30 h).

Zahlreiche Klettereien aller Schwierigkeitsgrade in den Nordwänden der Hochtorgruppe wie: Hochtor N-Wand, Roßkuppe N-Wand, Roßkuppenkante, Dachl N-Wand, etc. 

Anfahrt

Aus Salzburg und Villach
Auf der A10 Tauern-Autobahn bis zur Ausfahrt Altenmarkt. Weiter auf der B320, der Ennstal Straße, über Schladming nach Liezen. Nach Liezen auf der B146, der Gesäuse Straße, über Admont Richtung Gstatterboden und bis zur Bushaltestelle Haindlkar. 

Aus Graz und Linz
Über die A9 Pyhrn-Autobahn bis zur Ausfahrt Ardning. Auf der B146 über Admont und wie zuvor beschrieben bis zu den Parkplätzen auf der Höhe Bushaltestelle Haindlkar. 

Aus Wien
Über die A2 Südautobahn bis Knoten Seebenstein dann auf der S6, der Semmering Schnellstraße, bis St. Michael in der Obersteiermark und weiter auf der A9 bis zur Ausfahrt Ardning und weiter wie schon aufgezeigt möglich. Aber auch über die A1, Westautobahn, bis zur Ausfahrt Amstetten West. Von dort weiter über die B121, die Weyerer Straße, bis nach Weyer; weiter auf der B115, der Eisen Straße, bis Hieflau und abzweigen auf die B146 nach Gstatterboden und weiter zum Haindlkar.

Parkplatz

Parkplatz Haindlkar an der B146 bei Gstatterboden. Ausreichend Parkplätze vorhanden. Bitte ausgewiesene Parkplatz-Flächen beachten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise in das Gesäuse und Richtung Haindlkar mit der Bahn ist am einfachsten über die Bahnhöfe Liezen und Selzthal. Von Liezen fahren die beiden Postbus-Linien Nr. 910 und 912 über Admont nach Gstatterboden. An der Haltestelle Gesäuse Haindlkar aussteigen.

Selzthal sollte dann angesteuert werden, wenn man mit dem Nationalpark-Mobilitätsangebot Gseispur - Busshuttle, Taxi, Leih-Auto und -Moped - zum Haindlkar und von anderen Gesäuse-Touren-Endpunkte zurück will. 

Darüber hinaus können in allen Nationalpark-Gesäuse-Gemeinden Fahrräder ausgeborgt werden, um zu Touren-Zustiegen zu kommen.

Hütte • Steiermark

Ennstaler Hütte (1.543 m)

Die familienfreundliche Ennstaler Hütte (1.543 m) liegt im Gebirgszug Buchsteingruppe in den Ennstaler Alpen in der Steiermark. Sie ist die älteste Hütte im Gesäuse, dem Grünen Herzen Österreichs und steht auf einem Kamm zwischen der Tieflimauer (Teufelsmauer) und dem Tamischbachturm – ihrem Hausberg. Die bewirtschaftete Hütte ist vor allem bei Bergwanderern und Mountainbikern bekannt und als Stützpunkt bei Klettersteiggehern beliebt. An ihr führt auch der Weitwanderweg Eisenwurzenweg vorbei, der St. Gallen mit Gstatterboden verbindet.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Mödlinger Hütte (1.523 m)

Die Mödlinger Hütte (1.523 m) auf der Treffner Alm im Nationalpark Gesäuse in der Steiermark ist nicht nur Endpunkt einer reizvollen Mountainbikestrecke, sie ist auch beliebter Stütz- und Ausgangspunkt für Wanderer und Bergsteiger, im Winter für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. In der Wintersaison 2017/18 bleibt die Hütte allerdings geschlossen. Der Aufstieg zum Admonter Reichenstein (2.251 m) beispielsweise ist bereits über den klassischen Normalweg eine anspruchsvolle Bergtour, die Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Die im Gegensatz dazu gefahrlose Hüttenumgebung und die kurzen Wanderungen zum Treffner See eignen sich speziell für Familien mit Kindern. Im Winter ist die sieben Kilometer lange Naturrodelbahn auf der Mautstraße geöffnet. Für einen Rücktransport auf die Hütte ist gesorgt.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Oberösterreich

Egglalm (964 m)

Die oberösterreichische Egglalm (964 m) ist eine den Sommer über bewirtschaftete Hütte bei Rosenau am Hengstpass. Die Gegend um die Egglalm bietet vorwiegend gemütliche Alm- und Hüttentouren, die man bequem mit leichtem Schuhwerk begehen kann. Die Hütte eignet sich gut als Jausen-Einkehr für Familien und Genusswanderer – für Kinder ist ein netter Spielplatz eingerichtet. Übernachten kann man hier aber nicht. Besucher lieben den historischen Proviantweg, auf dem früher Eisen vom Erzberg ins Windischgarstnertal transportiert wurde. Auf selbem Weg gelangen Lebensmittel aus dem Tal auf den Berg.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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