Furtschaglhaus

2.295 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Ende September geöffnet.

Mobil

+43 676 96 46 350

Homepage

http://www.furtschaglhaus.com

Betreiber/In

Barbara Gratz

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
56 Zimmerbetten 64 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Furtschaglhaus (2.295 m) am Hauptkamm der Zillertaler Alpen (Tirol) liegt oberhalb des Schlegeisspeichers (1.785 m) im Hochgebirgs-Naturpark Zillertal. Es ist Bergwanderern ein Ziel sowie Bergsteigern, Kletterern und Hochtourengehern Zwischenstation auf ihren Wegen zu höher gelegenen Zielen. 

Das Furtschaglhaus liegt auch am Berliner Höhenweg, der von Finkenberg bis Mayrhofen führt. Trotz ihrer Lage ist die von Barbara Gratz geführte Hütte besonders kinder- und familienfreundlich. Rund um das Haus gibt es für Kinder Möglichkeiten zu kraxeln und sich am Fels zu probieren, Murmeltiere zu beobachten oder mit Wasser zu spielen. Leichte Touren zum Gletscherrand des Großen Möselers (ca. 1:30 h) oder auf den Furtschaglkopf nördlich der Hütte (1:30 h) eigenen sich auch für junge Besucher.

Von der Hütte aus lassen sich mehrere schöne Gipfelbesteigungen und Touren bewältigen – etwa auf das Schönbichler Horn (3.133 m), auf die Furtschaglspitze (3.190 m), auf den Großen Möseler (3.478 m, teilweise durch Eis) und auf den Großen Greiner (3.201 m).

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Parkplatz Schlegeisspeicher/Zamsgatterl (1.785 m) geht es zu Fuß auf der leicht zu begehenden Uferstraße des Stausees entlang bis zum Schlegeisgrund. Rund 300m vor dem Ende der Schotterstraße zweigt der Steig links zur Hütte ab. Über diesen Pfad steigen Wanderer in vielen Kehren zur Hütte hinauf.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 510 m

Leben auf der Hütte

Das Furtschaglhaus ist ein „Balkon“ mit Blick auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Es ist ein Treffpunkt für Alpinisten und alpinistisch Interessierten. Die Einen streben Richtung Gipfel oder steigen von ihnen herab. Die Anderen kommen um sowohl Gipfel als auch der Besteiger zu schauen. Deshalb bietet die Hütte in Sommermonaten üppig Nächtigungsmöglichkeiten. Hüttenwirtin Barbara Gratz 120 Schlafplätze unter ihrem Dach anzubieten. 

Ein Treffpunkt der Hütte ist die südseitig gelegene Terrasse. Von ihr blickt man auf den höchsten Zillertaler-Hauptkamm-Gipfel, den Hochfeiler sowie den Großen Möseler. Gratz ist sehr interessiert, dass Eltern mit ihren Kindern sowie Kinder - und Jugendgruppen auf das Furtschaglhaus kommen. Mit einem Spielplatz, Murmeltier-Sichtungen, Klettermöglichkeiten und „Anfänger“-Hochtouren zu Aussichtspunkten, zum Rand des Furtschaglkees (Gletscher) und auf das Schönbichler Horn (3.134 m) will die Hüttenwirt alpine Leidenschaft in Kindern und Jugendlichen wecken.

Gut zu wissen

Dusche und Warmwasser vorhanden. Die Energieversorgung erfolgt mittels eigenem Wasserkraftwerk. Die Hütte wird über eine Materialseilbahn versorgt. Daher ist ein etwaiger Gepäcktransport gegen Entgelt möglich. Trockenraum und Winterraum, der außerhalb der Sommersaison immer offen ist, vorhanden. Mobilfunk-Versorgung gegeben. Nur Barzahlung. Nächtigungen mit Hund sind vor einem geplanten Besuch abzuklären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Dominikushütte (1.805 m) in 2:15 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Friesenberghaus (2.498 m, 4 h); Olpererhütte (2.389 m, 4 h); Chemnitzer Hütte (Rif. Porro) (2.419 m, 5 h); Alpenrosenhütte (1.875 m, 6:15 h); Berliner Hütte (2.044 m, 6:30 h);

Gipfel und Touren: Schönbichler Horn (3.134 m, 2:30 h Gehzeit); Furtschaglspitze (3.188 m, 3:30 h); Großer Greiner (3.199 m, 4 h); Großer Möseler (3.478 m, 4 h); Hoher Weißzint (3.371 m, 4:30 h); Hochfeiler (3.510 m, 7:30 h). Berliner Höhenweg (70 Kilometer lange Rundwanderung von Mayrhofen nach Finkenberg. Oder anders herum! 8 Etappen)

Touren mit Kindern: Furtschaglkopf (2.574 m, 1:30 h); zum Rand des Furtschaglkees (1:30 h); Schönbichler Horn (3.134 m, 2:30 h; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich)

Anfahrt

Ziel ist der Schlegeis-Stausee-Parkplatz im südlichsten Zipfel des Zillertales.

Von Westen
Bregenz und Innsbruck über die A12 Inntal-Autobahn.

Von Norden
München, Salzburg, A8

Von Osten
Wien, Linz, A1 Westautobahn - über die A 93 bis Kiefersfelden und weiter über die A12 bis zur Ausfahrt Zillertal. 

Von Süden
Von Klagenfurt auf der A10 Tauern-Autobahn bis nach Salzburg (weiter wie von Wien/Linz/Salzburg) oder auf der A10 bis zur Ausfahrt Bischofshofen. Von dort auf der B311 bis Zell am See, weiter auf der B168 bis nach Mittersill und auf der B165 über den Gerlospass nach Zell am Ziller. 

Von Graz
Auf der A9 Pyhrn-Autobahn bis Liezen. Anschließend über die B320 nach Radstadt und über die A10 bis nach Salzburg oder bis zur Ausfahrt Bischofshofen. Weiter, wie beschrieben, bis Zell am Ziller.

Von der Autobahn-Abfahrt Zillertal und von Zell am Ziller auf der B169 nach Mayrhofen und Ginzling. Ab Ginzling auf der mautpflichtigen Schlegeis Alpenstraße 13,3 km bis zum Parkplatz Schlegeis Stausee.

Parkplatz

Schlegeis Stausee

Öffentliche Verkehrsmittel

Es geht in das Bergsteigerdorf Ginzling. Mit Zügen nach Jenbach in Tirol.

Von Norden und Osten
Von Wien (Westbahnhof)/Linz/Salzburg über Rosenheim, Kufstein nach Jenbach.

Von Westen
Von Bregenz über Innsbruck in die Gemeinde im Unterinntal.

Von Süden
Von Klagenfurt mit der Bahn über Schwarzach-St.Veit - Umsteigen - und Kitzbühel, Wörgl bis nach Jenbach.

Am Bahnhof Jenbach in die Zillertalbahn oder dem Bus 8330 der Zillertaler Verkehrsbetriebe umsteigen und bis nach Mayrhofen fahren. Dort in den Christophorus-Bus 4102 nach Ginzling steigen und weiter zum Schlegeis-Stausee fahren.

Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte. Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Futschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst. Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuh-Wanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.   brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Landshuter-Europa-Hütte (2.693 m)

Eine Hütte, vier Namen, aber ein und dieselbe Qualität: Landshuter-Europa-Hütte, Europahütte, Landshuter Hütte, Rifugio Venna alla Gerla. Auf einem Felsenkamm auf 2.693 m, zwischen Pfitsch- und Vennertal gelegen, ist die Hütte ideale Zwischenstation für Wanderer auf dem Tiroler Höhenweg, der in elf Tagesetappen von Mayrhofen im Zillertal nach Meran führt. Die Landshuter-Europa-Hütte bietet eine Übernachtungsmöglichkeit nach der ersten Etappe. Der Steinbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts an jenem Pass errichtet, über den Schmuggler in ihren „Kraxen“ Salz über den Berg brachten. Der Gipfel des so genannten Kraxentrager ist eine Stunde Gehzeit entfernt. Was die bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern beliebte Hütte einzigartig macht: Die Grenze zwischen Italien und Österreich, zwischen Süd- und Nordtirol, verläuft genau durch den Gastraum. Die Trennung nahm einst skurrile Dimensionen an: Die Österreicher bewirtschafteten ein Drittel der Hütte, während der Rest dem Verfall überlassen wurde. Erst 1989 wurde die Hütte von italienischer Seite renoviert. In der Landshuter-Europa-Hütte werden die Gäste heute auf beiden Seiten mit lokalen Schmankerln verwöhnt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Bremer Hütte (2.413 m)

Zur Bremer Hütte (2.413 m) in den Stubaier Alpen steigt man entweder von Gschnitz im Bergsteigerdorf Gschnitztal herauf. Oder sie ist das Ziel der 7. und Beginn der 8. Etappe der neuntägigen Begehung des Stubaier Höhenwegs. Außerdem liegt sie die direkt auf der Gschnitztaler Hüttentour und ist auch für diese ein wichtiger Übernachtungsstützpunkt. Aus dem Tal kommen Tagesgäste, deren Ziel die von Anni und Georg Seger bewirtschaftete Hütte ist. Aus Gschnitz kommen aber auch Alpinisten, die die Hütte zum kurzen Verschnaufen auf ihren Höhenmeter-intensiven Anstiegen zu den drei Feuerstein-Gipfeln, den beiden Wetterspitz-Gipfel, der Schafkampspitze und der Schneespitze nutzen. Sie wollen noch zumindest 500 und bis zu 800 Höhenmeter Richtung Himmel steigen.   Familientauglicher als diese Hochtouren ist der Weg aus Gschnitz und vorbei am Mühlendorf Gschnitz und der Laponesalm allemal. Mit der richtigen Gelassenheit, die sich schon auf den ersten Metern den Gschnitzbach aufwärts einstellt, schaffen es auch nur im Urlaub bergsteigende Familien zu den Seger's. Und eine Hütte in dieser Höhe und einer solchen Alpin-Region belohnt ihre Besucher üblicherweise auch.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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