Pfitscher-Joch-Haus

2.276 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Anfang Oktober.

Telefon

+39 0472 630 119

Homepage

http://www.pfitscherjochhaus.com

Betreiber/In

Leopold Volgger

Räumlichkeiten

Zimmer
30 Zimmerbetten

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt.

Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen.

Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut.

Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).

Kürzester Weg zur Hütte

Über die Brennerautobahn bis Sterzing und weiter ins Pfitschtal. Von Stein aus geht es dann über den Fußweg Nr. 3 zur Hütte. Alternativ dazu fährt man auf der Pfitscherjochstraße bis zum Parkplatz bei der vierten Kehre, marschiert weiter die Straße entlang oder steigt hier auf dem Weg Nr. 3 ein.

Aus dem Zillertal kommend fährt man bis zum Schlegeisstausee auf rund 1.800 m und nimmt hier den Fußweg Nr. 524. Außerdem verkehrt ein Shuttlebus von Stein aus. 

Gehzeit: 1:30 h von Stein; 2 h vom Schlegeisstausee

Höhenmeter: 476 m (vom Stausee)

Leben auf der Hütte

Auf dem Pfitscherjoch-Haus gibt es eine eigene Biosauna, was auf Schutzhütten doch recht selten vorkommt. Sie wurde im Zuge der großen Umbauarbeiten im Sommer 2012 installiert, als man auch die Sanitäranlagen und den Speisesaal erneuerte und vergrößerte.

Zum Leben auf diesem Stützpunkt gehören regelmäßige Bergmessen – im Sommer 2014 wurde die neue Glocke der Pfitscherjoch-Kapelle geweiht. Kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen etc.) zählen ebenfalls zum Rahmenprogramm.

Dass der See bei der Hütte im Sommer als Badesee genützt werden kann, sorgt vor allem bei jungen Besuchern für Begeisterung. Bekannt ist der Pfitscherjoch-Haus auch für seine exzellente Küche sowie die große Auswahl an Weinen und anderen Getränken.

Gut zu wissen

Das Pfitscherjoch-Haus, das über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz verfügt, ist an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen und wird dank einer Mittelspannungsleitung über ein privates E-Werk im Tal mit Strom versorgt. Das Dieselaggregat am Jochsee dient seither nur noch als Notstromaggregat.

Das Haus verfügt über zehn Zwei- beziehungsweise Dreibettzimmer, die seit der Renovierung mit Dusche und WC ausgestattet sind. Für die Gäste in den Mehrbettzimmern steht ein gemeinsamer Waschraum zur Verfügung. Dazu getrennte WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden gilt es im Vorfeld abzuklären.

Für Mountainbiker gibt’s eine Garage mit 30 Stellplätzen und einer Werkbank. Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung, Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Dominikushütte in 1.805 m, die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Geraer Hütte (2.324 m, 5 h); Landshuter-Europa-Hütte (2.693 m, 3 h); Hochfeilerhütte (2.715 m, 5 h);  G. Messner-Hochferner-Biwak (2.510 m, 2:20 h); Berggasthof Stein (1.535 m, 2:15 h); Furtschagelhaus (2.295 m, 4 h); Olperer Hütte (2.389 m, 4 h).

Gipfelbesteigungen vom Pfitscherjoch-Haus aus: Schrammacher (3.411 m); Olperer (3.476 m); Rotbachlspitze (2.895 m); Kraxentrager (2.998 m); Hochsteller (3.097 m); Hohe Wand (3.289 m); Hochferner (3.463 m); Hochfeiler (3.510 m); Grabspitze (3.069 m).

Die Gehzeiten variieren je nach Jahreszeit und Schneelage – das Hüttenpersonal gibt gerne Auskunft.

Anfahrt

Über die Brenner-Autobahn A22/A13 nach Sterzing und weiter nach Stein.

Parkplatz

An der Pfitscherjochstraße

Hütte • Trentino-Südtirol

Simile-Mahd-Alm (2.011 m)

Die Simile-Mahd-Alm (2.011 m) liegt in den Pfunderer Bergen im oberen Sengestal in Südtirol. Sie dient als Stützpunkt am Pfunderer Höhenweg. Am Ende der ersten Etappe von Wiesen bei Sterzing dient sie als willkommener Unterschlupf. Von der Hütte gelangt man auf den höchsten Berg der Pfunderer Alpen, auf die Wilde Kreuzspitze (3.132 m). Ein weiteres Superlativ dieser Gebirgsgruppe passiert man während des Aufstieges - der Wilde See ist zugleich der tiefste Bergsee Südtirols. Die Alm bietet ca. 20 Schlafplätze und ist im Sommer von Mitte Juni bis Ende September geöffnet. Auf der Speisekarte finden sich hausgemachte Südtiroler Spezialitäten mit Milchprodukten aus eigener Erzeugung. Touren und Hütten in der Umgebung Wilde Kreuzspitze (3.132 m), Finsterstern (2.537 m), Sengesspitz (2.368 m), Wilder See (2.532 m), Höllenkragen (2.387 m). Nahe gelegene Hütten sind Labesebenalm (2.138 m), Kuttenhütte, Zingerlehütte (1.739 m) sowie die Brixner Hütte (2.270 m).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Ein Badesee auf 2.286 m mitten in den Stubaitaler Alpen in Tirol? Direkt neben der Neuen Regensburger Hütte. Gibt es das wirklich? Doch, sogar ein Boot liegt hier vor Anker. Dass der See im Sommer eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 Grad erreicht, verdankt er dem einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses, durch das er gespeist wird. Über den See ist außerdem eine Slackline gespannt. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Auch der Wasserfall, der neben der Hütte rund 300 m zur Ochsenalm hinabstürzt, garantiert ein unvergessliches Naturschauspiel. Nicht zuletzt lockt die grandiose Aussicht mit Blick über das Stubaital bis hin zur Serles (2.718 m), dem sogenannten Altar Tirols, oder zum Habicht (3.277 m). Ein kleiner Spielplatz, Hühner, Katzen und Hasen laden auch unsere kleineren Wanderfreunde herzlich ein. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Ein ergiebiges Areal für Wanderer und Kletterer, sowie ein wahres Paradies für Boulderer liegt direkt vor der Haustür. Die Neue Regensburger Hütte liegt am Stubaier Höhenweg und am Wilde-Wasser-Weg. Den Hausberg der Hütte, die Östliche Knotenspitze (3.084 m), haben geübte Alpinisten in rund 2 h bestiegen – wer es gerne gemütlicher angeht, spaziert durch das Hohe Moos oder unternimmt eine leichte Wanderung zum Falbesoner Gletschersee in 2.575 m. Nur drei Minuten von der Hütte entfernt befindet sich auch ein variantenreicher Klettergarten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Peter-Anich-Hütte steht oberhalb von Telfs in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Ihre Besucher, das sind Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuh-Geher und Familien mit Kindern, werden mit einem ausgiebigen Panorama auf das Oberinntal rund um Telfs und das Mieminger Plateau belohnt. Die Hütte ist nach dem aus Oberperfuss stammenden Landvermesser und Kartografen Peter Anich, der den Atlas Tyrolensis zeichnete, benannt. Die Hütte ist vom Parkplatz in Rietz im Inntal in nur einer Stunde Gehzeit zu erreichen. Martin Perkhofer kocht auf Vorbestellung für Gruppen und Schulklassen, die einen Ausflug machen, Hausmannskost. Seine Kiachln, Buchteln und Krapfen gelten im Inntal als legendär.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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