Gamshütte

1.921 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Anfang Juni bis Ende September durchgehend geöffnet.

Mobil

+43 664 428 29 69

Homepage

www.gamshuette.at

Betreiber/In

Corina Epp

Räumlichkeiten

Matratzenlager
38 Schlafplätze

Details

  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Gamshütte (1.921 m) hat ihren Platz am Hauptkamm der Tuxer Alpen, südwestlich von Finkenberg im Zillertal. Sie steht in freier Lage an den Hängen des Gamsberges oberhalb des Tuxer Tales. Besucher haben von der Hütte freie Sicht auf den Floitenkees mit den 3.000ern Großer Löffler, den beiden Floitenspitzen, Greizer Spitze, Gigalitz, den Fast-3.000er Ahornspitze sowie Dristner, Rastkogel und Penken. Zu sehen sind auch das Bergsteigerdorf Ginzling und das hintere Zillertal.  

Zu sehen gibt es auf jeden Fall eine Menge. Schon das ist ein Grund zur Hütte aufzusteigen. Andere Gründe, um die Gamshütte aufzusuchen sind der Berliner Höhenweg, die leichten Kletterrouten in den Grinbergspitzen sowie die Küche und Gastfreundschaft von Hüttenwirtin Corina Epp. 

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Gasthaus Brunnhaus (1.040 m) oder dem etwas unterhalb liegenden Parkplatz führt der Weg über Wiesenhänge, durch Wald und über eine Forststraße zur Talstation der Material-Seilbahn der Gamshütte. Auf dem Weg Nr. 534 geht es aufwärts zur Grinbergalm (1.380 m) und weiter bergwärts zur Gamshütte. Oder der Aufstieg beginnt an der Rosengartenbrücke im Finkenberger Ortsteil Innerberg und führt zur Grinbergalm und auf gleichem Weg zur Hütte.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 881 m

Alternative Routen
Von Finkenberg (855 m, auf Hermann-Hecht-Weg; 3 h); Gasthof Gamsgrube in Ginzling (989 m, 3 h); von Vorderlanersbach (1.257 m, auf Rudolf-Stöckl-Weg über Elsalm und Lachtalspitzl; 3:30 h); aus Ginzling-Dornauberg (985 m, Inner- oder Oberbödenalm und Berliner Höhenweg; 4 - 6 h).

Leben auf der Hütte

Die Gamshütte ist eine urige Schutzhütte, die den großen und kleinen Hunger beseitigt. Hüttenwirtin Corina macht Suppen - Kaspressknölsuppe, Fritattensuppe, selbstgemachte Gulaschsuppe mit selbstgebackenem Brot - Wiener Schnitzel, Kaiserschmarren, Käsespätzle und di regionale Spezialität „Zillertaler Holzknechtkrapfen“. Außerdem gibt es natürlich Brettljausen und feine Kuchen. Für die Übernachter wird Halbpension angeboten, um nach einem reichhaltigen Frühstück am nächsten Tag weiterzuwandern.

 

Die Hütte ist fast schon ein kleiner Weiler. Um sie sind kleiner Nebenhütten, eine davon zum Schlafen, angeordnet. Dazwischen liegen zwei Terrassen. Die Haupthütte verfügt über zwei helle, freundliche Stuben und eine Außen-Dusche.

Gut zu wissen

Es gibt kein warmes Wasser. Geduscht wird im Freien. Der Handy-Empfang ist gut. Barzahlung. Hüttenschlafsack-Pflicht.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Höllensteinhütte (1.710 m), die in 4 h Gehzeit erreichbar ist. Weiters: Friesenberghaus (2.498 m, über Berliner Höhenweg, 8 h).

Gipfel und Touren: Vordere Grinbergspitze (2.765 m, 2:30 h); Mittlere Grinbergspitze (2.867 m, 3 h; leichte Kletterei); Hintere Grinbergspitze (2.886 m, 3:30 h; Kletterpassage mit Schwierigkeitsgrad II/III); Berliner Höhenweg

Anfahrt

Finkenberg und Ginzling sind mit dem Auto von Mayrhofen erreichbar. Finkenberg im Tuxertal liegt etwa 3 km westlich von Mayrhofen, an der Tuxer Landesstraße. Nach Ginzling geht es von Mayrhofen direkt auf der B169, der Zillertal Straße.  

Nach Mayrhofen kommt man über die A12 Inntal-Autobahn, Ausfahrt Zillertal-Wiesing, und über die B169 durch das Zillertal. Von der Autobahn bis in den Ort sind es etwa 30 km. 

Parkplatz

Finkenberger Almbahnen, oberhalb des Sportplatzes; Rosengartenbrücke Innerberg (2 km nach Finkenberg im Tuxertal);

Ginzling - an der Abzweigung zum Gasthof Gamsgrube; direkt beim Gasthof Gamsgrube (Wirtsleute um Park-Erlaubnis bitten und/oder dort einkehren).

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Zustiege von Finkenberg sind von der Bushaltestelle „Teufelsbrücke“ nach 20 Minuten Fahrzeit von Mayrhofen aus erreichbar (Bus Nr. 4104 Richtung Tux).

Von Ginzling aus startet man ab der Haltestelle „Gamsgrube“, auch etwa 20 Minuten Fahrzeit von Mayrhofen aus (Bus Nr. 4102 Richtung Ginzling/Schlegeis).

Nach Mayrhofen gelangt man mit der Zillertalbahn vom Bahnhof Jenbach im Inntal. Dort halten international - EC, IC, EN - und überregional - Railjet - verkehrende Züge.

Die Kasseler Hütte liegt im oberen Stillupptal, das sich von Mayrhofen im Zillertal bis zum Hauptkamm der Zillertaler Alpen erstreckt. Durch das gesamte Stilupptal führt der Wanderweg mit der AV-Nummer 515. Dieser führt letztlich auf den Berliner Höhenweg in der Nähe der Kasseler Hütte. Die Kasseler Hütte liegt in einem umfangreichen Netz von gut markierten Höhen- und Wanderwegen, inmitten einer grandiosen Bergwelt. Für Bergsteiger, Hochtouren-Geher, Bergwanderer, Skitouren-Geher und auch Kletterer gibt es viele Wege sich in den unterschiedlichsten alpinen Schwierigkeitsstufen zu betätigen. Eine Durchquerung der gesamten Zillertaler Alpen ist von der Hütte aus möglich.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Friesenberghaus (2.498 m) liegt an einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen in Tirol, hoch oberhalb von Ginzling am malerischen Friesenbergsee und ist Ausgangspunkt für Touren und Bergwanderungen im näheren Umfeld. Außerdem liegt es am Berliner Höhenweg und der Peter-Habeler-Runde und ist bei Weitwanderern geschätzte Übernachtungsstation. Zudem lockt die Hütte mit einem hervorragend ausgestatteten Klettergarten. Nicht geeignet ist das Gebiet für Mountainbiker. Für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher ist der Winterraum der Hütte geöffnet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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