Auffahrt mit der Patscherkofel Bahn oder Aufstieg über „Heiligwasser“: Vom Patscherkofel Haus (1.970 m) oder über den Patscherkofel-Gipfel (2.246 m) nach „Boscheben“, in weiterer Folge entlang des Zirbenwegs und schließlich rechts am Glungezer-Höhensteig weiter bis zur Glungezerhütte auf 2.610 m (ab Ende Juni ist die Hütte wieder geöffnet).
„Gipfel fast ohne Ende“ nennt der Tiroler „Adlerweg“ diese Etappe, die von der Glungezer Hütte auf meist steiglosem, aber markiertem Grat nach Süden über die „sevenTuXersummits“ und den höchsten Punkt der Route auf 2.796 m zur Lizumer Hütte (seit 16. Mai hat die Hütte an Wochenenden geöffnet) im Wattental führt. Einige Passagen erfordern leichtes Blockgratklettern.
Ab der Lizumer Hütte folgt man dem Zentralalpenweg 02A: An der Soldatenkirche vorbei geht es durch alte Zirbenbestände unterhalb von Torspitze, Eiskarspitze und „Hippold” über einen Steig hinauf bis zum Grafennsjoch auf 2.450 m. In weiterer Folge wandert man ins Tal hinunter und entlang des Weerbachs bis zur Grafennsalm. Durch einen herrlich urtümlichen Zirbenwald geht es schließlich bis auf die Weidener Hütte (ab 12. Juni wieder geöffnet).
Von der Weidener Hütte entlang des Nafingbachs: Über die Nafingalm unterhalb der Halslspitze zum Nurpensjoch und am Steig 318 entlang bis zum Rastkogel (2.762 m). Der Abstieg folgt einem grünen Kamm und führt vorbei an zwei kleinen Seen. Über das Sidanjoch (2.127 m) erreicht man schließlich die familienfreundliche Rastkogelhütte (ab Mitte Juni geöffnet).
Von der Hütte geht es zunächst zurück zum Sidanjoch (2.127 m) und weiter bis nach Hochfügen, wo man auch übernachten könnte. Andernfalls wandert man weiter über den Loassattel zur aussichtsreichen Kellerjochhütte (seit 30. Mai wieder geöffnet) hoch über dem Inntal.
Der kurze Abstecher aufs Kellerjoch (2.344 m) mit netter Kapelle und traumhaftem Blick ins Karwendelgebirge lohnt sich, ehe man hinunter nach Schwaz im Inntal, dem Ziel des Inntaler Höhenwegs, absteigt. Von Schwaz hat man regelmäßig gute Zugverbindungen zurück nach Innsbruck.