Bremer Hütte

2.413 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September (je nach Wetterlage).

Mobil

+43 664 27 28 071

Homepage

http://www.bremerhuette.at

Betreiber/In

Anni & Georg Seger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
23 Zimmerbetten 64 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Zur Bremer Hütte (2.413 m) in den Stubaier Alpen steigt man entweder von Gschnitz im Bergsteigerdorf Gschnitztal herauf. Oder sie ist das Ziel der 7. und Beginn der 8. Etappe der neuntägigen Begehung des Stubaier Höhenwegs. Außerdem liegt sie die direkt auf der Gschnitztaler Hüttentour und ist auch für diese ein wichtiger Übernachtungsstützpunkt. Aus dem Tal kommen Tagesgäste, deren Ziel die von Anni und Georg Seger bewirtschaftete Hütte ist. Aus Gschnitz kommen aber auch Alpinisten, die die Hütte zum kurzen Verschnaufen auf ihren Höhenmeter-intensiven Anstiegen zu den drei Feuerstein-Gipfeln, den beiden Wetterspitz-Gipfel, der Schafkampspitze und der Schneespitze nutzen. Sie wollen noch zumindest 500 und bis zu 800 Höhenmeter Richtung Himmel steigen.  

Familientauglicher als diese Hochtouren ist der Weg aus Gschnitz und vorbei am Mühlendorf Gschnitz und der Laponesalm allemal. Mit der richtigen Gelassenheit, die sich schon auf den ersten Metern den Gschnitzbach aufwärts einstellt, schaffen es auch nur im Urlaub bergsteigende Familien zu den Seger's. Und eine Hütte in dieser Höhe und einer solchen Alpin-Region belohnt ihre Besucher üblicherweise auch.

Kürzester Weg zur Hütte

Kürze ist in Ostalpen- und Zentralalpen-Bergen relativ. Von Vorteil ist, die eigene Geduld so trainieren, dass, je höher die Berge werden, auch lange Wege sich in einer gefühlten Kürze niederschlagen. Vom Start am Parkplatz beim Gasthof Feuerstein (1.250 m) bis zur Bremer Hütte gibt es einige Abwechslung. Klein- und Kleinstseen, Gletscherschliffe und eine Eiswand unterhalb des Pflerscher Niederjochs begleiten die Aufsteiger. Sie können in der Laponesalm bewirtet oder auf Simmingalm selbstversorgt rasten. Dann folgen die Gras- und Gletscherschliffrücken des Mittereggs. Ein breiter und unschwierig zu begehender Rücken führt zur Bremer Hütte. Sie hockt vor den aus dem Tal Aufsteigenden auf einer Geländekanzel östlich der Inneren Wetterspitze. Und belohnt ihre Besucher mit reichhaltiger Aussicht.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.163 m

Leben auf der Hütte

Die Bremer Hütte wurde im Jahr 1897 erbaut und im Zeitraum von 2004 bis 2006 renoviert sowie ausgebaut. Sie punktet mit eindrucksvollem, hochalpinen Panorama, schmackhaftem Essen, großzügigen Lagern und Sanitäranlagen, wie man sie sich wünscht. Das Hüttenwirt-Paar Seger legt Nächtigungsgästen Halbpension ans Herz. Abends wird ein dreigängiges Bergsteigeressen mit Suppe, Salatbuffet sowie einer Hauptspeise serviert. Wer nicht die Bergsteiger-Halbpension wählt, kann abends zwischen einem Hauptgericht mit oder ohne Fleisch (vegetarisch) wählen und bekommt auch Nachtisch dazu. Die Hütte ist für ihre großen Portionen und noch mehr für den Kaiserschmarren bekannt. Schmarren gibt es auch dann frisch, wenn die Hütte bis unter dem Giebel wie eine Bienenstock brummt vor Betriebsamkeit.

In unmittelbarer Hüttennähe liegt ein Klettergarten, der aus zwei Sektoren - einer davon ist speziell für Kinder - besteht. Dort findet sich für jeden Kletter-Anspruch eine Tour. In wenigen Minuten erreichen Hütten-Gäste auch umliegende Alpenseen wie den Simmingsee.

Gut zu wissen

Rucksacktransport per Materialseilbahn und gegen Gebühr möglich. Nach Männlein und Weiblein getrennte Waschräume mit erfrischendem Berg-Kaltwasser und Münzduschen. Deren Nutzung unterliegt Einschränkungen. Trockenraum vorhanden. Barzahlung Pflicht!. Hunde können nur nach vorheriger Absprache in die Hütte mitgebracht werden. Der Handyempfang ist gut. Marschproviant erhältlich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Nürnberger Hütte (2.278 m) in 3 - 4 h Gehzeit (schwarzer Bergweg!) zu erreichen. Weiteres: Magdeburger Hütte/Cremona alla Stua (2.423 m, schwarzer Bergweg, höchster Übergang in den Stubaier Alpen; 5-6 h); Sulzenauhütte (2.191 m, 6 - 7 h); Österreichische Tribulaunhütte (2.064 m, 6 - 7 h); Südtiroler Tribulaunhütte/Rifugio Calciati al Tribulaun (2.368 m, 6 - 7 h); Innsbrucker Hütte (2.369 m, schwarzer Bergweg, 6 - 8 h); 

Gipfel- und Rundtouren: Innere Wetterspitze (3.050 m, 2:30 h); Aperer Feuerstein (2.968 m, 3 h); Äußere Wetterspitze (3.070 m, 3:30 h); Schafkampspitze (3.016 m, 3:30 h); Schneespitze (3.173 m, 4 h); Östlicher Feuerstein (3.267 m, 4 h); Westlicher Feuerstein (3.245 m, 4:15 h). Stubaier Höhenweg (Start/Ziel: Neustift im Stubaital, 9 Tagesetappen); Gschnitztaler Hüttentour (Start/Ziel: Steinach am Brenner, 7 Tagesetappen); Jubiläumsweg Stubaital (Start: Ranalt, Ziel: Neustift, 3 Tagesetappen)

Anfahrt

Über die A13 Brenner-Autobahn nach Steinach am Brenner und weiter Richtung Westen in das Gschnitztal bis zum Ende der Fahrmöglichkeit beim Gasthaus Feuerstein.

Parkplatz

Gasthof Feuerstein in Gschnitz Obertal am Ende der offiziellen Straße (gebührenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Gschnitzer Tal, ein Seitental des Wipptales, ist vom Innsbrucker Hauptbahnhof mit S-Bahn-Zügen Richtung Brenner, die in Steinach am Brenner halten, erreichbar. Vom Steinacher Bahnhof geht es mit den Postbussen der Linie 4146 Richtung Talschluß und bis zur Endstation, dem Gasthof Feuerstein. Dauer dieser Anreise etwa 54 Minuten. 

Der Innsbrucker Hauptbahnhof ist von allen österreichischen Landeshauptstädten und allen Bahn-Verkehrsknotenpunkten, von München über Rosenheim, Kufstein, Wörgl sowie über Garmischen-Partenkirchen und Seefeld erreichbar. Aus Südtirol und Italien ist die Tiroler Landeshauptstadt über das Eisack- und Wipptal mit Zügen zu erreichen.

Die Sulzenauhütte (2.191 m) steht auf einem wunderbaren Flecken auf dem Hauptkamm der Stubaier Alpen. Sie schaut gemeinsam mit dem Zuckerhütl, dem höchsten Gipfel dieser Gebirgsgruppe der österreichischen Zentralalpen, und dem Wilden Freiger, der Siebenthöchste hier, auf das Stubaital hinunter. Nahezu die gesamte Hütten-Umgebung trägt den Namen Sulzenau. Während das Wasser des Sulzaubaches das Seitental des Stubaitales verlässt, kommen Bergsteiger und Wanderer über Sulzegg, die Sulzenau Alm zur Hütte herauf. Rechts der Hütte erstreckt sich die Hohe Sulze. Und der Sulzenaukogel liegt, fast in Griffweite, hinter der Hütte. Dass der Bergsee, der oberhalb des Schutzhauses liegt, Blaue Lacke und nicht etwa Sulzausee heißt, verwundert. Die Sulzenauhütte ist Anlaufstelle und Etappenziel auf dem Stubaier Höhenweg. Ihre Gäste sind Höhenluft-Schnupperer, die nicht weiter in die Hochgebirgswelt vordringen wollen. Sie beherbergt Weitwanderer, die Gehen als ihre Existenz-Grundlage sehen. Und sie kümmert sich um Alpinisten, die nach Höherem, Steilerem, Ausgesetzterem streben bis über ihren Köpfen nur mehr Luft und Himmel sind. Die Sulzenauhütte hat für alle Menschen was, die zu ihr kommen. Wer des klassischen Berggehens und -steigens überdrüssig ist oder davon eine Pause braucht, dem bietet die Hütte moderne Spielarten des Bergsports: Flying Fox, Übungsklettersteige, Sonnenklettergarten, Geocoach-Parcour, Slackline und Übungskletterfelsen sind im Hüttenbereich zu finden. Jene, die sich, beispielsweise, für Wasser in seiner Vielfältigkeit begeistern, können dieser Leidenschaft am Sulzenau- und Wilder-Freiger-Ferner, an den Bächen und Bergseen des Tals im Tale nachgehen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hildesheimer Hütte (2.899 m) sitzt hoch oben in den Bergen, am Übergang von den Stubaier in die Ötztaler Alpen. Sie liegt in den südlichen Stubaier Alpen über dem, von Sölden und aus dem Ötztal herauf führenden Windachtal. Sie wird von imposanten Gipfeln wie Zuckerhütl, mit 3.507 m der höchste Berg der Stubaier Alpen, Pfaffenschneide (3.498 m), Wildem Pfaff (3.458 m), Stubaier Wildspitze (3.340 m), Schussgrubenkogel (3.211 m), Schaufelspitze (3.333 m) und Gaiskogel (3.129 m) flankiert. Auf die Hildesheimer Hütte gelangt man, im Gegensatz zu den genannten Gipfel, recht einfach. In die Welt dieser majestätischen, hochalpinen Dreitausender brechen aber nur Bergsteiger, Hochtourengeher, Kletterer und Skitourengeher, die Erfahrung mit Gletschergängen haben auf. Weniger Erfahrenen wird die Hinzuziehung von Bergführern zu ihren Touren empfohlen. Die Hütte ist auch Zwischenstation auf der teilweise anspruchsvollen und permanent traumhaft schönen Stille-Wege-Hüttenwanderung, die in Sölden beginnt und nach sieben Tagen ebendort wieder endet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Diese früher als Neue Chemnitzer Hütte bekannte Hütte liegt in den Öztaler Alpen im Pitztaler Geigenkamm und bietet ihren Gästen eine einzigartige Aussicht auf den Kaunergrat mit der direkt gegenüberliegenden Watzespitze. Von der Hütte aus erreicht man den berüchtigten Mainzer Höhenweg, eine mehr als neunstündige Grattour, die nahezu permanent oberhalb der Dreitausendmetermarke verläuft.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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