Hildesheimer Hütte

2.899 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

20. Juni bis 20. September (so weit es die Witterung erlaubt)

Mobil

+43 5254 2090 (Tal)

Telefon

+43 5254 2300

Homepage

www.hildesheimerhuette.at

Betreiber/In

Elfriede & Gustav Fiegl

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
24 Zimmerbetten 56 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Hildesheimer Hütte (2.899 m) sitzt hoch oben in den Bergen, am Übergang von den Stubaier in die Ötztaler Alpen. Sie liegt in den südlichen Stubaier Alpen über dem, von Sölden und aus dem Ötztal herauf führenden Windachtal. Sie wird von imposanten Gipfeln wie Zuckerhütl, mit 3.507 m der höchste Berg der Stubaier Alpen, Pfaffenschneide (3.498 m), Wildem Pfaff (3.458 m), Stubaier Wildspitze (3.340 m), Schussgrubenkogel (3.211 m), Schaufelspitze (3.333 m) und Gaiskogel (3.129 m) flankiert.

Auf die Hildesheimer Hütte gelangt man, im Gegensatz zu den genannten Gipfel, recht einfach. In die Welt dieser majestätischen, hochalpinen Dreitausender brechen aber nur Bergsteiger, Hochtourengeher, Kletterer und Skitourengeher, die Erfahrung mit Gletschergängen haben auf. Weniger Erfahrenen wird die Hinzuziehung von Bergführern zu ihren Touren empfohlen. Die Hütte ist auch Zwischenstation auf der teilweise anspruchsvollen und permanent traumhaft schönen Stille-Wege-Hüttenwanderung, die in Sölden beginnt und nach sieben Tagen ebendort wieder endet.

Kürzester Weg zur Hütte

Mit den Aufstiegshilfen der Stubaier Gletscherbahn bis zu Eisjoch und Schaufeljoch (3.158 m). Die Tour zur Hütte führt über den Gaiskarferner und auf einem markierten Weg mit herrlichen Ausblicken zur Hütte.

Gehzeit: 1 h

Höhenmeter: bergab 259 m

Alternative Route
Von Sölden aus (1.350 m) geht man entweder zu Fuß ins Windachtal zu Fiegl’s Gasthaus (1.959 m) oder nimmt den Wanderbus oder Almtaxi bis zu Fiegl's. Von dort geht es das Windachtal, leicht ansteigend, bis zu einem Wegweiser. An dieser Kreuzung können Berggeher zwischen leicht und länger oder steil un kürzer wählen. Der Ludwig-Aschenbrenner-Weg ist leichter und länger als der Steile-Gaiskar-Weg, der seinem Namen alle Ehre macht. Zeitlich hält es sich ungefähr die Waage. Von Sölden braucht man fünf und von Fiegl's drei Stunden.

Leben auf der Hütte

Hüttenwirt Gustav Fiegl, selbst Landwirt und Schafzüchter, ist im Ötztal bekannt für hervorragenden Lammgerichte. Diese kommen in der, 70 Gäste Stube fassenden Stube auf den Tisch. Die Stube konnte über die Jahre hin erhalten bleiben. Sie wurde im Jahr 1934 so wie sie jetzt zu sehen ist, eingerichtet. Das dunkle Holz vermittelt Wärme, Ursprünglichkeit und Behaglichkeit. Bier wird frisch gezapft. Auf der Terrasse sind 50 Plätze, die an schönen Tagen sehr schnell besetzt sind. 

Die Hüttenumgebung ist für kleine Kinder nicht geeignet, da das Gelände zu abschüssig ist. Jugendliche Gäste zieht es zum fünf Minuten entfernten Hüttensee. Einem von vielen rund um die Hütte verstreuten Seen.

Gut zu wissen

Die Hütte verfügt über eine Solaranlage. Damit wird Strom produziert und Wasser für Küche und Duschen gewärmt. Das Wasser, das in der Küche und im gesamten Schutzhaus gebraucht wird, ist UV-gefiltertes Schmelzwasser. Gespeichert wird das Warmwasser, das von drei Sonnenkollektoren gewärmt wird, in zwei großen Boilern. Es stehen den Gästen insgesamt fünf Toiletten zur Verfügung.

Der Handy-Empfang ist ausgezeichnet. Es gibt eine hauseigene Telefonanlage. Barzahlung. Die Hütte wird über eine Materialseilbahn mit allem Bewirtschaftungsnotwendigen versorgt. Daher ist auch ein Gepäcktransport möglich. Übernachtung mit Hunden, sind wie üblich, mit der Familie Fiegl vor einem Besuch der Hütte abzuklären.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Dresdner Hütte (2.308 m) in 2:30 h zu erreichen. Weiters: Windachalm/Fiegl's Hütte (1.956 m, 2 h); Hochstubaihütte (3.174 m, über Warenkarscharte, 3:30 h); Siegerlandhütte (2.710 m, über Gamsplatzl, 3:30 h); Müllerhütte/Rif. Cima Libera (3.148 m, über Wilder Pfaff, 4 h); Sulzenauhütte (2.191 m, über Pfaffenjoch, 4 h); Brunnenkogelhaus (2.738 m, 4 h); Amberger Hütte (2.135 m, 6 h).

Gipfeltouren: Schaufelspitze (3.332 m, 1:30 h); Schußgrubenkogel (3.211 m, 1:30 h); Zuckerhütl (3.507 m, 3 h); Wilder Pfaff (3.456 m, 3 h); Stubaier Wildspitze (3.341 m, 3 h).

Anfahrt

Ins Stubaital
Über die A12 Inntal-Autobahn und die A13 Brenner-Autobahn zur Abfahrt Schönberg. Alternativ über die B182 Brenner-Straße durch das Wipptal und bei Schönberg auf die B183 Stubaitaler Straße bis zum Talschluss. Gäste, die aus Italien oder Südtirol anreisen, nehmen die A13 oder die B182 vom Brenner in das Wipptal und zweigen ebenfalls bei Schönberg in das Stubaital ab.

Ins Ötztal
Über die A12 bist zur Abfahrt Ötztal/Haiming und ab dort auf der B186 Ötztal Bundesstraße 35 km Sölden.

Aus München kann man, unter Vermeidung der österreichischen Autobahn-Maut, über Starnberg, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald, Seefeld, Zirl, Innsbruck und der B182 in das Stubaital fahren. Ins Ötztal kommt man aus der Hauptstadt Bayern ebenso über Garmisch-Partenkirchen. Danach geht es über Ehrwald, vorbei an der Zugspitze, über den Fernpass und Nassereith bis Imst. Von Imst aus über die B171 Tiroler Straße bis Ötztal Bahnhof und dann auf der B186 Ötztaler Bundesstraße 35 km nach Sölden.

Parkplatz

Stubaital
Talstation Gamsgarten und Eisgrat/Mutterbergalm Stubaier Gletscher.

Sölden
Gaislachkogelbahn Dorfstraße 160 (im Falle mehrtägiger Touren und weil in Sölden ein Nachtparkverbot herrscht; geparkt wird im kostenpflichtigen Parkhaus der Bahn); tagsüber Parken ist kostenlos.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den Liften der Stubaier Gletscherbahnen zu erreichen. Zur Talstation Mutterbergalm mit den Bussen Linie 590 der Innsbrucker Verkehrsbetrieb. Die Busse fahren am Südtiroler Platz vor dem Innsbrucker Hauptbahnhof ab. Die Fahrzeit beträgt knapp 90 Minuten. Die Tiroler Landeshauptstadt ist von Bregenz und allen österreichischen Landeshauptstädten sowie von München mit internationalen Zugsverbindungen - IC, EC, Railjet - zu erreichen. Von der Talstation am Stubaier Gletscher nimmt man die Aufstiegshilfen auf das Schaufeljoch. Von München fahren Fernbusse nach Neustift im Stubaital.

Von Sölden im Ötztal (Bahnhof) Umstieg in einen Linienbus der Ötztaler Verkehrsbetriebe, die in 62 Minuten die Ortsmitte von Sölden erreichen. Weiter geht es mit dem Almtaxi oder Wanderbus-Shuttle zum Gasthaus Fiegl auf der Windachalm. Ötztal Bahnhof ist von Bregenz mit überregionalen und von Innsbruck aus, aus München, Salzburg und allen österreichischen Landeshauptstädten mit internationalen Zügen - IC, EC, Railjet - zu erreichen.

Die Braunschweiger Hütte (2.759 m) ist das höchstgelegene Etappenziel des Fernwanderweges Nr. 5 und Etappenziel der Via Alpina - gelb. Sie steht am Ende des Pitztales in Tirol. Von hier aus kann man Klettersteige gehen und Wandertouren durch das Ötztal unternehmen. Für die möglichen Zustiege und die umliegenden Bergtouren braucht man Klettersteigerfahrung, teilweise auch Gletscherausrüstung, weshalb sich diese eher für geübte Alpinsportler und nicht für Familien mit Kindern eignet. Folgende Dreitausender-Besteigungen sind u.a. möglich: Innere Schwarze Schneid, Linker bzw. Rechter Fernerkogel oder Wildspitze.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Bremer Hütte (2.413 m)

Zur Bremer Hütte (2.413 m) in den Stubaier Alpen steigt man entweder von Gschnitz im Bergsteigerdorf Gschnitztal herauf. Oder sie ist das Ziel der 7. und Beginn der 8. Etappe der neuntägigen Begehung des Stubaier Höhenwegs. Außerdem liegt sie die direkt auf der Gschnitztaler Hüttentour und ist auch für diese ein wichtiger Übernachtungsstützpunkt. Aus dem Tal kommen Tagesgäste, deren Ziel die von Anni und Georg Seger bewirtschaftete Hütte ist. Aus Gschnitz kommen aber auch Alpinisten, die die Hütte zum kurzen Verschnaufen auf ihren Höhenmeter-intensiven Anstiegen zu den drei Feuerstein-Gipfeln, den beiden Wetterspitz-Gipfel, der Schafkampspitze und der Schneespitze nutzen. Sie wollen noch zumindest 500 und bis zu 800 Höhenmeter Richtung Himmel steigen.   Familientauglicher als diese Hochtouren ist der Weg aus Gschnitz und vorbei am Mühlendorf Gschnitz und der Laponesalm allemal. Mit der richtigen Gelassenheit, die sich schon auf den ersten Metern den Gschnitzbach aufwärts einstellt, schaffen es auch nur im Urlaub bergsteigende Familien zu den Seger's. Und eine Hütte in dieser Höhe und einer solchen Alpin-Region belohnt ihre Besucher üblicherweise auch.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Diese früher als Neue Chemnitzer Hütte bekannte Hütte liegt in den Öztaler Alpen im Pitztaler Geigenkamm und bietet ihren Gästen eine einzigartige Aussicht auf den Kaunergrat mit der direkt gegenüberliegenden Watzespitze. Von der Hütte aus erreicht man den berüchtigten Mainzer Höhenweg, eine mehr als neunstündige Grattour, die nahezu permanent oberhalb der Dreitausendmetermarke verläuft.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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