Hochstubaihütte

3.173 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Anfang Juli bis Mitte September.

Telefon

+43 676 924 33 43

Homepage

www.hochstubaihuette.at

Betreiber/In

Thomas Grollmus

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
10 Zimmerbetten 32 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Hochstubaihütte (3.173 m) ist die dritt-höchst gelegene Hütte Österreichs. Sie steht eingebettet in den Stubaier Alpen in Tirol und wird den Sommer über bewirtschaftet. Der Talort ist Sölden, der Gipfel die Wildkarspitze.

Die Hochstubaihütte ist das Ziel von geübten Bergsteigern, Kletterern, Klettersteig- und Skitourengehern. Die Zustiege und umliegenden Routen sind lang und schwierig und daher nicht für Ungeübte und Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Kürzester Weg zur Hütte

Der schnellste Weg startet beim Fiegls Gasthaus in Sölden (1.900 m). Dorthin gelangt man entweder mit dem Auto oder man fährt mit dem Zug zum Ötztalbahnhof. Von dort nimmt man den Bus nach Sölden. Das Fiegls Gasthaus eignet sich auch gut zur Zwischenübernachtung. Vom Gasthof Fiegl nimmt man den Wanderweg nach Norden zum Seekarsee (ausgeschildert).

Am See geht es östlich vorbei und über eine weitere Steilstufe zu einer Biwakhütte. Nach einem Schuttkar geht es weiter über die Himmelsleiter und über einen Klettersteig. Vom folgenden Plateau geht es dann leicht hinunter und dann wieder etwas aufwärts zur Hochstubaihütte. Der Weg ist eisfrei.

Gehzeit: 3 - 3:30 h

Höhenmeter: 1.273 m

Alternative Routen
Aus dem Ötztal kann man auch den Zustieg über die Klebe Alm und über das Laubkar (5 h) nehmen; der Weg ist eisfrei. Durch das Sulztal gelangt man über Gries und über die Amberger Hütte und das Wütenkar in 7 h zur Hütte (inklusive Gletscherüberschreitung). Etwas einfacher ist die Tour von der Stubaier Gletscherbahn-Station Eisgrat. Von dort aus ist man in 3:30 h auf der Hochstubaihütte.

Leben auf der Hütte

Der Hüttenwirt Thomas Grollmus und seine Gattin Kerstin sorgen für die Betreuung ihrer Gäste. Der Restaurant- und Barbereich sowie die großzügige Außenterrasse bieten eine Panoramaaussicht über die Stubaier Gletscher. Von hier aus kann man die schönsten Gipfel der Zentralalpen überblicken - von der Zugspitze bis zu den Dolomiten.

Besucher loben die sehr gute Tiroler Küche wie beispielsweise Speckknödel, Tiroler Gröstl oder Kasspätzle. Auch für Vegetarier gibt es ausreichend Angebote.

Gut zu wissen

Der Handy-Empfang ist gut. Für Damen und Herren gibt es getrennte Waschräume mit Warmwasser, die 2011 nach dem neuesten ökologischen Standard errichtet wurden. In der bewirtschafteten Zeit stehen Zwei- und Mehrbettzimmer sowie Matratzenlager zur Verfügung. Ein Hüttenschlafsack muss mitgebracht werden. In der nicht bewirtschafteten Zeit bietet der unversperrte Winterraum Platz für 6 Leute. Bezahlt wird bar bzw. bei Zimmerbuchung vorab mittels Banküberweisung.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächste Hütte ist die Fieglhütte (1.956 m) die man zu Fuß in 2:15 h erreicht.

Rund um die Hochstubaihütte gibt es zahlreiche Touren: Wilde Leck (3.361 m, 3:30 h); Stubaier Wildspitze (3.341 m, 3:30 h); Windacher Daunkogel (3.351 m, 2 h); Warenkarseitenspitze (3.345 m, 1 h); Hoher Nebelkogel (3.211 m, 0:15 h).

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn zur Ausfahrt Haiming/Ötz und weiter durch das Ötztal bis Sölden.

Parkplatz

Sölden, Gasthaus Fiegl

Hütte • Trentino-Südtirol

Müllerhütte (3.145 m)

Die Müllerhütte, auch Rifugio Cima Libera, liegt auf 3.145 m Seehöhe in absolut hochalpinem Gelände. Sie ist eingebettet zwischen Wildem Freiger (3.418 m) und Zuckerhütl (3.505 m) und befindet sich bereits im italienischen Teil der Stubaier Alpen. Genauer gesagt gehört die 1891 erbaute Alpenvereinshütte über dem Übeltalferner zur Provinz Bozen in Südtirol. Die Müllerhütte ist eine von lediglich fünf Hütten in den gesamten Ostalpen, die nur mittels Gletscherüberquerung zu erreichen sind. Der kürzeste, aber bei weitem nicht einfachste Weg führt von der Dresdner Hütte (2.308 m) im Stubaital – hierher am besten mit den Stubaier Gletscherbahnen – in gut 3,5 h zur Müllerhütte. Die Strapazen lohnen sich, denn von der Hütte genießt man prächtige Ausblicke: Vom Wilden Freiger über das Zuckerhütl, die Sonklarspitze (3.467 m), den Wilden Pfaff (3.456 m) und den Botzer (3.250 m) bis hin zum nahe gelegenen Becherhaus, das auf Gipfel des gleichnamigen Berges (3.195 m) thront, zeigt sich die Stubaier Gletscherwelt hier oben von ihrer schönsten Seite. Ein Besuch auf der Müllerhütte lohnt sich aber auch wegen der netten Bewirtung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Nürnberger Hütte (2.278 m) in den Stubaier Alpen am Fuße des Wilden Freigers ist eignet sich als Ziel für Wanderungen aus dem Stubaital wie auch als Ausgangspunkt für Touren in die umliegende hochalpine Gletscher- und Gipfelregion. Das Schutzhaus liegt auf dem Stubaier Höhenweg und ist Station für Übergänge nach Südtirol. Martina und Leonhard Siller, das Hüttenwirt-Paar, freuen sich ganz besonders über Besuch von Kindern. Sie haben drei eigene heranwachsende Alpinisten und Hüttenwirt-Nachfolger - Magdalena, Johanna und Serafin - im Haus. Daher kennen sie sich mit Bedürfnissen von Kindern in Bergen, wie auch von deren Eltern, aus. Die Siller's setzen in der Bewirtschaftung der Nürnberger Hütte auf Nachhaltigkeit. Leo Siller ist nicht nur Hüttenwirt sondern auch Bergretter sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Kaunergrathütte (2.817 m) sitzt hoch über dem Tiroler Pitztal. Und wie ihr Name schon verrät am Grat dessen - bei Blick talabwärts - linke Seite in das Kaunertal und die rechte Seite in das Pitztal abfällt. Man befindet sich hier in den Ötztaler Alpen bzw. im Naturpark Kaunergrat. Die Hütte ist eine Anlaufstelle für Menschen, die intensive alpinistische Erfahrungen und Erlebnisse suchen. Ihre Spielplätze sind die, die Hütte umgebenden Gipfel, Gletscher, Grate und Höhenwege.  In der Sommersaison trifft man bei Hüttenwirtin Julia Dobler Bergsteiger, Kletter und Wanderer, deren Herzen höher schlagen, wenn sie Touren in Eis, Fels, Firn und Schnee machen können. Im Frühjahr führt es Skibergsteiger zur Hütte herauf, um im Winterraum zu rasten und sich nach dem Aufstieg mit einer Abfahrt von 1.450 Höhenmeter zu belohnen. Die Hütte dient auch als Stützpunkt, um im Rahmen von alpiner Aus- und Weiterbildung die individuellen Hochtouren-, Kletter- und Eis-Kompetenzen zu vertiefen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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