Wanderung zum G. Messner-Hochferner Biwak von der Pfitscherjochstraße

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 2:00 h 4,4 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
780 hm – – – – 2.510 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Hüttenzustieg

Im Südtiroler Teil der Zillertaler Alpen, am Ende des Pfitschertales steht das G. Messner-Hochferner Biwak auf 2.510 m Seehöhe. Der kürzeste Weg zur Unterkunft führt von der Pfitscherjochstraße: Man parkt bei der 3. Kehre und folgt dem Weg Nr. 7 bis zum Ziel am Fuß der Hochferner-Nordwand.

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Das Biwak ist ein beliebter Ausgangspunkt für Kletterer, aufgrund der Nähe zu den berühmten Wänden des Griesferner und Hochferner. Aber auch bei Bergsteigern kann die Unterkunft punkten: In unter drei Stunden gelangt man zu einigen Dreitausendern wie zur Haupenhöhe (3.040 m) oder zum Hochsteller (3.097 m).

Anfahrt

Auf der A12/E45 Brennerautobahn bis Sterzing. In Sterzing zunächst im Kreisverkehr auf die SS12 Via Brennero und dann auf die SP508 Via Val di Vizze fahren. Über Afens nach Pfitsch und weiter auf der Schotterstraße bis zum Parkplatz.

Parkplatz

Neben der Pfitscherjochstraße gibt es einige Parkplätze. Für die Wanderung am besten geeignet ist der Parkplatz zur Hochfeilerhütte in der 3. Kehre.

Das Günther-Messner-Biwak am Hochferner
Hütte • Trentino-Südtirol

G. Messner-Hochferner Biwak (2.510 m)

Im hintersten Pfitschertal steht am Wandfuß der Hochferner-Nordwand das 1972 errichtete Biwak (2.510 m). Es ist nach dem am 29. Juni 1970 am Nanga Parbat verunglückten Günther Messner, dem Bruder von Reinhold Messner, benannt. Das Biwak ist der Ausgangspunkt für Steileis-Touren am Hochferner, Griesferner und Hochfeiler, die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen.  Unmittelbar hinter der Notunterkunft beginnt die Hochferner-Nordwestwand, die als klassische Eistour des Alpinismus gilt. Das Gebiet hinter und oberhalb des Biwaks sollten erfahrenen Bergsteigern, Hochtourengehern und Kletterern vorbehalten bleiben. Die gelbe Biwak-Schachtel dient der Bergrettung Sterzing als Stützpunkt bei Rettungseinsätzen und hat oberhalb einen Hubschrauber-Landeplatz eingerichtet. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Selbstversorger
Wandern • Tirol

Mutterer Almweg

Dauer
2:00 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
4,5 km
Aufstieg
650 hm
Abstieg
– – – –

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