Wanderung zur Edelrauthütte vom Nevesstausee

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 2:00 h 4,6 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
755 hm 50 hm 2.546 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Hüttenzustieg

Die Edelrauthütte liegt auf einer Höhe von 2.545 m am Eisbruggjoch im südtiroler Teil der Zillertaler Alpen. Man kennt sie deshalb oft auch als Eisbruggjochhütte.
2015 wurde die geschichtsträchtige südtiroler Schutzhütte abgerissen, 2016 neu errichtet und feierlich eröffnet. Dem vorangegangen war im Jahr 2012 ein Architektenwettbewerb, dessen Ergebnis für heftige Kontroversen sorgte. Die Debatten haben sich schließlich beruhigt und die neue moderne Hütte sorgt heute weithin für Zufriedenheit.

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Nach dem Aufstieg zur Edelrauthütte kann man sich auf eine gute Marende, also Jause, mit regionalen Schmankerln freuen und am Eisbruggjoch den herrlichen Ausblick auf die Gletscher und Gipfel der Zillertaler Alpen genießen! 

Anfahrt

Von Innsbruck:
A22 Richtung Bozen, Autobahnabfahrt Brixen und von dort aus auf der SS 49 bis Bruneck. In Bruneck auf der Tauferer Straße SS 621 Richtung Sand in Taufers weiterfahren. Im Kreisverkehr in Mühlen auf die SP 42 links abbiegen. Dieser über Mühlwald bis Lappach folgen. Vom Ortsende von Lappach schlängelt sich die sehr schmale und steile Mautstraße hinauf bis zum Nevesstausee. 

Von Lienz:
Auf der Pustertaler Staatsstraße SS 49 bis Bruneck und von dort aus wie vorher.

Parkplatz

Gebührenpflichtiger Parkplatz bei der Staumauer des Nevesstausee vorhanden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Bruneck und weiter mit dem öffentlichen Bus bis Lappach. Von dort aus zu Fuß zum Ausgangspunkt am Nevesstausee.
Nähere Infos zu den Busverbindungen unter Südtirol Mobil

Die Edelrauthütte, modern, aber sehr gemütlich
Hütte • Trentino-Südtirol

Edelrauthütte (2.545 m)

Die Edelrauthütte (2.545 m) liegt am Eisbruggjoch, einem Übergang zwischen dem Pfunderer und dem Lappacher Tal in den Zillertaler Alpen in Südtirol. Sie wird daher auch Eisbruggjochhütte genannt. Im Juli 2016 wurde die neue Edelrauthütte eröffnet und dann Anfang September offiziell eingeweiht. Mit einem Neuanfang geht die Geschichte des 108 Jahre alten Schutzhauses weiter. Im Frühjahr 2015 wurde die alte Eisbruggjochhütte abgerissen und hinter ihr das neue Schutzhaus errichtet. Es gehört seit 2010 dem Land Südtirol. Im Jahr 2012 lösten Entwürfe für die neue Hütte, die im Rahmen eines Architektur-Wettbewerbes entstanden, heftige Kontroversen aus. Deren Staub hat sich gelegt. Nun setzt die neue Hütte ihre hochalpinen Aufgaben fort. Und beherbergt Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Von der Eisbruggjochhütte geht es auf die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen. Auf Hochfeiler, den Großen Möseler und Hohen Weißzint. Höhenwege wie der Pfunderer oder der Neves Höhenweg führen an ihr vorbei. Gletscher- und Bergseen wie Eisbruggsee oder die Zösen-Seen gehören zur ihrer Umgebung. Dort tummeln sich auch Murmeltiere und Steinböcke.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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