Jede Dombesteigung beginnt am ersten Tag mit dem Hüttenzustieg zur Domhütte und führt am nächsten Morgen über den technisch einfachen Normalweg auf den Gipfel.
Mal stellt sich der Aufstieg als Wanderung über Wiesen und durch malerische Wälder dar, mal findet man sich in anregendem Klettergelände in hochalpiner Gebirgslandschaft wieder. Und wer Glück hat, kann dazu noch Steinböcke, Murmeltiere und Schneehühner beobachten.
Von der Domhütte führt der Weg zunächst gegen Osten den Berg hinauf, nach einer guten Stunde trifft man auf den Festigletscher. Rund 200 Höhenmeter unterhalb des Festijochs kommt es zu einer kurzen Kletterei im Schwierigkeitsgrad II.
Das Festijoch wird gegen Osten überquert und die Tour führt weiter abwärts über den Hohberggletscher, um große Gletscherabbrüche weiträumig zu meiden (Vorsicht Spalten!). In sicherem Abstand auf rund 3.950 m dreht man nach rechts gegen die Nordflanke und steigt stetig steil aufwärts bis zum Gipfel des Dom (4.545 m).