Gwächta mit Abstieg zum Schreckhornhüttenweg

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
WS+ mäßig 5:00 h 9 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
840 hm 610 hm 3.164 m
Berg- und Hochtouren • Wallis

Weissmies

Anspruch
WS
Länge
4 km
Dauer
5:00 h

Der Gwächta (3.164 m) ist kein grosser, auffälliger Gipfel im langen Gipfelkamm von Grindelwald über das Schreck- und Lauteraarhorn bis zu den Lauteraar-Rothörnern. Die Überschreitung von der Glecksteinhütte (2.316 m) zur Schreckhornhütte  (2.530 m) ist über diese Route jedoch eine ausgewachsene Hochtour.

Sollten die Verhältnisse oder die persönliche Form für den Andersongrat aufs Schreckhorn oder fürs Kleine Schreckhorn mit Ziel Schreckhornhütte nicht stimmen, ist der Gwächta allemal eine lohnenswerte Alternative. Die technischen Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, der Gletschergang bleibt wild und der Weg unwegsam.

💡

Diese Tour stammt aus dem "Hochtouren Topoführer Berner Alpen" von Daniel Silbernagel und Stefan Wullschleger.

Zum Start der Tour lohnt ein längerer Aufenthalt auf der  Glecksteinhütte (2.316 m). Dank den nahen Kletterfelsen (ca. 70 leichte Seillängen), steilen Firnfelder und dem Gletscher wird die Hütte oft als Stützpunkt für Alpinausbildungen gewählt. Der Name Gleckstein oder „Gläckstein“ stammt übrigens von „Gläck“ (Viehsalz), welches die Hirten den Schafen zum Stein brachten.

Anfahrt

Über Luzern oder Bern nach Interlaken und weiter nach Grindelwald zum Hotel Wetterhorn.

Parkplatz

Oberer Gletscher bzw. Hotel Wetterhorn

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Zug bis Grindelwald und Bus bis „Abzweigung Gleckstein“ an der Grossen Scheidegg-Strecke.

Zustieg zur  Glecksteinhütte (2.316 m) von Grindelwald bzw. dem Hotel Wetterhorn.

Glecksteinhütte im Herbst
Die Glecksteinhütte (2.317 m) steht hoch über Grindelwald auf einer Felskanzel. Im Rücken die Gletscher und die weißen Berggipfel, tief unten im grünen und weiten Tal der grosse Touristenort. Hat man einmal den technisch schwierigen und exponierten Hüttenweg hinter sich, genießt man die idyllische Berglandschaft der Berner Alpen.  1902 wurde die Hütte als Hotel eröffnet - später dann zur Hütte rück- bzw. umgebaut. Heute ist die gut ausgebaute SAC-Hütte eine moderne Bergunterkunft. Sie ist beliebtes Tagesziel für Touristen aus Grindelwald und dem Berner Oberland. Für Alpinwanderer dient sie als Stützpunkt für die anspruchsvollen Ausflüge zum Oberen Grindelwaldgletscher und auf das Chrinnenhorn. Das Wetterhorn, der Hausberg von Grindelwald, ist das beliebteste Hochtourenziel für Bergsteiger. Aber auch die Touren auf das Mittel- und Rosenhorn, Bärglistock, Klein und Gross Schreckhorn und die Gwächte sind Touren in eine abgeschiedene Bergwelt.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Schreckhornhütte
Die am unteren Grindelwaldgletscher auf 2.530 Metern liegende Schreckhornhütte ist eine urige und traditionelle hochalpine Hütte der SAC Sektion Basel im Kanton Bern. Der Zustieg zur Schreckhornhütte ist einer der schönsten Hüttenwege der Schweiz und ist mit anschließender Übernachtung auf der Hütte ein tolles Erlebnis. Im oberen Teil des Zustieges sind Fixseile und Leitern angebracht und man muss 4,5 Stunden einplanen. Für erfahrene Bergsteiger bieten die diversen Gipfel in der Umgebung der Hütte genügend herausfordernde Ziele, um einen mehrtägigen Aufenthalt auszufüllen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Signalkuppe

Dauer
6:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
10 km
Aufstieg
1.202 hm
Abstieg
1.202 hm
Berg- und Hochtouren • Aostatal

Castor Überschreitung

Dauer
4:00 h
Anspruch
WS mäßig
Länge
5,8 km
Aufstieg
829 hm
Abstieg
628 hm

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