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Ewigschneehorn mit Abstieg übers Grienbärgli

Tourdaten

Anspruch
WS+ mäßig
Dauer
10:00 h
Länge
12,4 km
Aufstieg
1.383 hm
Abstieg
1.383 hm
Max. Höhe
3.329 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis September
  • Rundtour
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Ewigschneehorn (3.329 m) mit Abstieg übers Grienbärgli:  Eine Hochtour im Kanton Bern zum Geniessen. Der Spaltengefahr ist die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, sonst hat man genügend Zeit sich der grossartigen Umgebung und dem schönen Gipfelpanorama inmitten der Berner Alpen zu widmen. Das Gletschervorfeld des Gauligletschers mit den Seen erinnert stark an Patagonien.

💡

Diese Tour stammt aus dem "Hochtouren Topoführer Berner Alpen" von Daniel Silbernagel und Stefan Wullschleger.

Abends sollte man sich auf der Gaulihütte (2.205 m) von Hüttenwartin Susanne die Sage vom "Gauliwibli" erzählen lassen.

Anfahrt

Über die A6 von Bern oder die A8 von Luzern zum Brienzersee. Weiter nach Meiringen und bei Innertkirchen ins Urbachtal zum Ende der Straße.

Parkplatz

Parkieren im Urbachtal am Ende der Straße.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln bis Innertkirchen und mit dem Taxi ins Urbachtal (ev. bereits ab Meiringen).

Zustieg zur Gaulihütte (2.205 m) vom Urbachtal. 

Die Gaulihütte des SAC Bern liegt im oberen Urbachtal über dem Mattenalpsee, unweit des Gauligletschers auf einer Höhe von 2.205 m. Das Gaulihüttengebiet ein richtiges Bergblumenparadies voller Vergissmeinnicht, Knabenkraut, seltener Schwefelanemonen und natürlich Enziane und Alpenrosen. An heißen Tagen erfrischt die wagemutigen Wanderer ein Bad in den nahen Chipfenseelein. Die imposante, vom Gletscher geprägte Umgebung erkundet man am besten über den Wasserfallrundweg mit Klettersteig. Über Gletscherschliff-Platten gelangt man hinunter zum Gletschersee und weiter inmitten schönster Gletschervorfeld-Flora zur Hängebrücke. Am Bach entlang führt der Weg, gesäumt von „Steinmannli“ zu drei imposanten Wasserfällen. Über Rundhöcker, vorbei an Mooren, Schmelzwassertümpeln und Sanderflächen geht es wieder zurück auf die Hütte. Die Gauliregion ist voller Geschichten. Im November 1946 geriet das amerikanische Kleinflugzeug Dakota in einen Schneesturm und stürzte auf den Gauligletscher. Alle zwölf Passagiere, alles hochrangige US-Generäle, überlebten wie durch ein Wunder. Fünf Tage harrten sie in eisiger Kälte aus, bis sie gerettet wurden. Die Landung eines Rettungsflugzeugs auf einem Gletscher war erstmalig und die Geburtsstunde der Rega. Rund um die Gaulihütte kann man die Leidenschaft des Klettern am Fels entdecken. Rund 50 Ein-und Mehrseillängen-Routen (3a bis 6b) in fünf verschiedenen Klettergärten stehen Kletterern zur Verfügung.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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