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Hüttenportrait

Königliche Aussichten am Schachenhaus


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Eines muss man König Ludwig II. lassen – er hatte ein unfehlbares Gespür für traumhaft schöne Plätze. Bergweltenautorin Anke Eberhardt hat sich davon selbst überzeugt, hat den langen Anstieg zum Schachen in Angriff genommen und wurde oben mit königlichen Aussichten und herrschaftlicher Bewirtung belohnt. Im aktuellen Bergwelten Magazin (Ausgabe August/September 2022) berichtet sie über die Geschichte des Schachenhauses neben dem Königsschloss, aber vor allem über seinen heutigen Charme.

Das aktuelle Bergwelten Magazin (August/September 2022)
Foto: Bergwelten
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Die Berggaststätte Schachenhaus und das Königshaus stehen in einer traumhafter Lage am Wettersteinmassiv.

Das Schachenhaus auf 1.867 m ist heute der Inbegriff einer urigen Berghütte, auf der man sogar übernachten kann. Das Königsschloss, nur wenige Meter entfernt, thront mit seiner Zirbenholzfassade erhaben und wie aus einer anderen Welt auf dem Panoramaplatz mit fantastischem Blick ins Zugspitzmassiv. Dabei müsste man es erst einmal von innen sehen, den prunkvollen Türkischen Saal, den riesigen Kronleuchter...

Ach, da ist es doch im Schachenhaus viel gemütlicher. Die Pächter Andreas und Marianne Leitenbauer versorgen ihre Gäste mit frisch zubereiteten Bayerischen Gerichten entweder draußen auf der gemütlichen Terrasse oder in der urigen Stube. Übernachtet werden kann in einem der Lager oder in 1-, 2- oder 4-Bettzimmern.

Wanderungen zum Schachenhaus

Es gibt mehrere Möglichkeiten, zum Schachenhaus zu gelangen, aber egal welchen Zustieg man wählt, man sollte durchaus einiges an Kondition mitbringen. Der kürzeste Weg für vom Wanderparkplatz Elmar über eine Forstweg, den Königsweg, über die Wettersteinalm zum Schachen. Vor allem bei Mountainbikern ist dieser Weg sehr beliebt.

Oder aber man entscheidet sich für den steilen, aber landschaftlich sehr reizvollen Weg vom Olympiastadion Garmisch. Der erste Teil führt durch die imposante Partnachklamm, dann wahlweise über den Kälbersteig oder das Oberreintal.

Und dann wäre da noch der längste Zustieg, der in Mittenwald seinen Ausgangspunkt hat. Via Lautersee und Ferchensee steigt man zu Fuß über den Schützensteig oder mit dem Mountainbike über den Bannholzweg zum Schachen an.

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